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Aus dem Gemeinderat - 5. September 2017

Antrag der Freien Wähler zur Ausspache über den Wegzug der Firma Zettner

Um Gerüchten und Halbwahrheiten entgegenzuwirken, warum die Fa. Zettner aus Puschendorf wegzieht, hatten die Freien Wähler einen Antrag gestellt, dass dieses Thema öffentlich im Gemeinderat behandelt wird. Einer der Gründe warum die Planungen zum Bau einer neuen Fertigungshalle in Puschendorf von der Fa. Zettner inzwischen aufgegeben wurden, waren die ständigen zeitlichen Verzögerungen sowohl bei der Bauvoranfrage, als auch beim eigentlichen Bauantrag.

Dazu hat Bürgermeister Kistner eine Stellungnahme in der Gemeinderatssitzung am 5. September abgegeben und ausführlich erklärt, dass sämtliche Anträge, die an die Gemeinde Puschendorf eingereicht wurden, stets zügig an das Landratsamt weitergeleitet wurden. Daraus ist auch ganz klar ersichtlich, dass kein schuldhaftes Verhalten der Gemeinde vorliegt.

Anmerkung:

Ich vermeide es bewusst, die einzelnen Dinge näher auszuführen, da inzwischen auch ein Artikel in den Fürther Nachrichten veröffentlicht wurde. Fa. Zettner ist in Puschendorf der zweitgrößte Arbeitgeber, der mit über 60 Arbeitsplätzen maßgeblich beiträgt, dass Einheimische einen sicheren Vollzeit- bzw. Teilzeit Arbeitsplatz haben und die Gemeinde profitiert sicherlich auch von den Einnahmen der Gewerbesteuer.

Eine Sache hat mich aber doch gewundert:

Um ein umfassendes Bild von der missglückten Lage zu bekommen, müssen beide Seiten zu Wort kommen dürfen. Firmeninhaber Uwe Zettner war als Zuhörer bei der Gemeinderatsversammlung anwesend, aber eine Wortmeldung durfte er nicht vornehmen. Laut Satzung ist das für Nichtmitglider des Gemeinderats auch nicht erlaubt. Aber bei dem Thema und der gewaltigen Auswirkung für Puschendorf wäre es durchaus angebracht gewesen nicht nur über ihn zu reden, sondern im öffentlichen Dialog mit ihm die Dinge klarzulegen.

Manfred Schroll

Bebauungsplan „Heide II“ (Veitsbronn)

Für die Bebauung des Gebietes gab es eine erneute Anhörung, da einige Anwohner von „Heide I“ Einspruch gegen die Zunahme des Verkehrs in ihrem Wohngebiet geklagt haben. Die Verkehrsbelastung steigt von 24 auf 310 Fahrzeugen innerhalb 24 Std. Laut Richtlinie zur Anlage von Straßen (RASt 06) sind in Wohnstraßen allerdings 3000 Fahrzeuge in 24 Stunden zulässig. Der Gemeinderat wurde davon lediglich in Kenntnis gesetzt und erhebt dagegen auch keine Einwände.

Interessant war die Information aber dennoch, da zuletzt von einzelnen Anwohnern des Heimwegs in Puschendorf eine ähnliche Kritik kam. Auch dort wird durch den geplanten Bau eines Mehrfamilienhaueses eine Zunahme der Verkehrsbelastung befürchtet, jedoch in viel niedrigeren Dimensionen.

Eineder meistbelasteten Wohnstraßen in Puschendorf ist übrigens die Traubenstraße, auf der innerhalb 24 Stunden ca. 300 Fahrzeuge unterwegs sind (Kindergarten, Dr. Adamek). Auf der Hauptstraße (Kreisstraße) verkehren ca. 3500 Fahrzeuge / 24 Std, Heuberg ca. 1200 Fahrzeuge / 24 Std. und auf der Höfener Straße ca. 1000 Fahrzeuge/ 24 Std.

Erstellung eines Energiekonzeptes innerhalb der Zenngrund-Allianz

In der Zenngrund Allianz besteht der Wunsch an die Kommunen, ein Energiekonzept zu erstellen. Dies soll folgende Schwerpunkte beinhalten:

  • Ermittlung der Möglichkeit für zentrale Wärmeversorung
  • Nutzung erneuerbarer Energien (Windkraft, Photovoltaik/Solarthermie)
  • Energiebedarf und Einsparungsmöglichkeiten and Wohnhäusern für kommunale Liegenschaften
  • Kläranlagen-Konzept
  • Straßenbeleuchtung
  • Elektromobilität
  • Entwicklung einer gemeinsamen, zukünftigen Energiestrategie

Allerdings betragen die Kosten alleine für die Erstellung eines Konzeptes ca. 112.000 Euro (Brutto). Es werden zwar 70 – 75% der Kosten gefördert, aber der Anteil der Gemeinde liegt zwischen 2.700 Euro und 3.300 Euro. Vorausgesetzt, dass sich alle Kommunen in der Zenngrund-Allianz daran beteiligen. Ansonsten wird der jeweilige Anteil entsprechend teurer. Bisher haben auch nur Wilhermsdorf und Obermichelbach zugesagt.

Die Gemeinde Puschendorf hat bereits die Straßenbeleuchtung vollständig auf LED umgestellt. Für den Anbau von Biomasse, Photovoltaik oder Windräder fehlen in der Gemeinde die Flächen. Das im Besitz der Gemeinde befindliche Wohnhaus, Neustädter Str. 31 wurde komplett energetisch saniert und hat in diesem Zuge neue Fenster und eine Dämmung erhalten. Das Rathaus bekam 2009 eine Hackschnitzelheizung und die Eichwaldhalle wurde ebenfalls energetisch saniert (Heizung, Lüftung, Steuerung) und zwar erheblich mehr als von der Energieagentur gefordert. Was dann noch zu machen wäre, lässt sich auch ohne eines zusätzlichen Energiekonzeptes abschätzen. Deshalb sieht der Gemeinerat auch keinen Grund, sich an der Ausarbeitung dieses Konzeptes zu beteiligen.

Prüfung der Elektrogeräte innerhalb der Gemeindeverwaltung

Um sie Sicherheit der Elektrogeräte der Gemeindeverwaltung, Bauhof und Kläranlage zu gewährleisten, müssen sie regelmäßig überprüft werden. Die letzte Überprüfung fand 2009 statt und ist für die 250 Geräte wieder fällig. Dazu wurde im Haushalt 2017 auch ein Betrag von 5.000 Euro eingestellt. Es wurden 7 Elektrobetriebe angeschrieben, wobei nur 3 davon ein Angebot abgegeben haben. Den Zuschlag hat die Firma Jakob aus Puschendorf zum Angebotspreis von ca. 3700 Euro bekommen.

Beratung zum geplanten Allwetterplatz

Wie von den Freien Wählern Puschendorf gefordert, soll auf dem alten Fußball-Platz ein Allwetterplatz entstehen, der für jedermann und vielfältig nutzbar sein soll. Hier sollen verschiedene Sportarten wie Basketball, Handball, Badminton, Fußball, etc. ausgeführt werden können. Als besondere Eigenschaft, soll auch die Möglichkeit bestehen, die Fläche im Winter als Eislaufbahn zu verwenden. Da vor einigen Jahren ein großzügiger Betrag als Erbe eingegangen ist, wäre eine Realisierung eines solchen Platzes durchaus lohnenswert. Bürgermeister Kistner hat dazu auch eine Umfrage in der Bevölkerung durchgeführt und die große Mehrheit hat sich auch für einen Allwetterplatz ausgesprochen. Stephan Buck von den Freien Wählern hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für Kinder der Altersgruppe 10 – 16 Jahre kaum Freizeitmöglichkeiten bestehen. Es gibt Spielplätze für Kinder, aber ab einem gewissen Alter wird das Freizeitangebot ziemlich dünn. Zwar bietet der Sportverein verschiedene Möglichkeiten, aber für Aktivitäten außerhalb eines Vereins ist kaum etwas vorhanden.
Bürgermeister Kistner hat dabei auch betont, dass er eine sinnvolle Verwendung des Erbes für absolut notwendig hält und sich klar gegen eine Zerstückelung der Geldspende in viele kleine Beträge für unterschiedliche Zwecke ausspricht.
Der aktuelle Diskussions-Stand: Es wurden inzwischen verschiedene Angebote von Fachfirmen eingeholt und man hat sich in Gemeinden informiert, die einen solchen Allwetterplatz bereits gebaut haben. In der aktuellen Diskussion wurde über den Bodenbelag des Platzes beraten. Bürgermeiste Kistner hat dazu ein Muster vorgestellt. Wichtiges Kriterium dabei ist der Pflegeaufwand und die Haltbarkeit des Bodens.

Einbau von Rauchmeldern in der Eichwaldhalle

Bisher hat es in der Eichwaldhalle nur einen einzigen Rauchmelder gegeben. Da es inzwischen Pflicht ist, in Wohnungen und Gebäuden Rauchmelder zu installieren, soll auch die Eichwaldhalle mit 38 Rauchmelder flächendeckend nachgerüstet werden. Die hohe Zahl resultiert darin, dass es notwendig ist, Rauchmelder auch in den Zwischendecken anzubringen. Den Zuschlag hat die Fa. Noppenberger aus Höchstadt zum Angebotspreis von ca. 3400 Euro erhalten.

Der Haushalt für 2017 wurde vom Landratsamt Fürth überprüft und genehmigt.

Hier ein paar Zahlen dazu:

Die Gesamtverschuldung der Gemeinde reduziert sich von ca. 2,7 Millionen Euro auf etwa 2,5 Millionen Euro. Damit beträgt die Pro-Kopf Verschuldung 1143 Euro bei insgesamt 2185 Einwohnern.

Der Landesdurchschnitt vergleichbarer Gemeinden liegt bei 627 Euro.

Die allgemeine Rücklage beträgt ca. 1,9 Millionen Euro. Im laufenden Haushaltsjahr sind Entnahmen von ca. 2 Millionen und eine Zuführung von 1,3 Millionen Euro vorgesehen.

Die Hebesätze für Grundsteuer (A und B) sowie Gewerbesteuer (E) bleiben mit 350 v. H. unverändert.

Der Überschuss in der Wasserversorgung betrug für das Jahr 2016 ca. 36.000 Euro und für 2017 etwa 31.000 Euro.

Bei der Abwasserbeseitigung ist für 2016 ein Fehlbetrag von 98.000 Euro vorhanden und für 2017 sind es etwa 110.000 Euro. Die Abwasserbeseitigung muss deshalb neu kalkuliert werden.

Das Bestattungswesen weist für 2016 einen Fehlbetrag von 17.000 Euro aus und für 2017 sind es 19.000 Euro.

Für den Kindergarten zahlte die Gemeinde im Jahr 2016 ca. 266.000 Euro und im Jahr 2017 waren es 316.000 Euro.

Für das Wirtschaftsunternehmen Eichwaldhalle betrug der Aufwand inklusive Abschreibung im Jahre 2016 ca. 176.000 Euro und im Jahr 2017 ca. 185.000 Euro.

Die Konzessionsabgabe beträgt ca. 50.000 Euro und die Kreisumlage beträgt ca. 747.000 Euro.

Das Landratsamt empfiehlt, die gemeindeeigenen Quellen verstärkt auszuschöpfen.

Finanzförderung für den neuen Kindergarten.

Es stehen dafür Fördermittel von 85 – 90 % zur Verfügung. Dabei muss die Planung bis zum Jahr 2019 erfolgen und die Fertigstellung spätestens 2023 abgeschlossen sein.

Manfred Schroll

Partnerschaft mit Zwönitz gefestigt

Anlässlich des 20. Jubiläums der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde enthüllten der Dorfchemnitzer Ortsvorsteher Wolfgang Grabner und Puschendorfs Bürgermeister Wolfgang Kistner eine Tafel am Platz vor der Knochenstampfe. Eine Sommerlinde schmückt den zentralen Platz vor dem Museum und erinnert an die friedliche Überwindung der deutschen Teilung.

Die Puschendorfer Delegation, bei der auch zweiter Bürgermeister Stephan Buck und Ex-Gemeinderat Christoph Klöber dabei waren, besuchten auch das Sommer-Oldies Festival auf Einladung der Stadt Zwönitz, zu der Dorfchemnitz mittlerweile gehört. Ein flottes Fest mit Boogie-Woogie-Musik und Oldtimerausfahrt ins Erzgebirge.

Gesundes Essen in der Kinderkrippe Rabblkiste

Kinderkrippe Puschendorf - Gesundes Essen

In der Kinderkrippe „Rabblkiste“ ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung ein ganz wichtiges Thema. Denn Kinder ahmen oft nach, was sie von den Erwachsenen sehen und übernehmen dabei gute wie schlechte Gewohnheiten, die später oft nur schwer zu ändern sind. In der Krippe sollen die Kinder ein Gefühl dafür entwickeln, wie man sich gesund und ausgewogen ernährt. So wird beim Essen darauf geachtet, dass die Kinder ihre Brote selber schmieren und sich nur so viel nehmen wie sie auch essen. Damit soll das Bewusstsein im Umgang mit Ernährung sensibilisiert werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die Zutaten für das Essen der Kinder von Lieferanten aus der Region bezogen werden. Bei Obst und Gemüse wird darauf geachtet, dass es aus biologischen Anbau kommt. Wurst und Käse wird in der Metzgerei Kallert besorgt, wobei die Einkaufstour mit den Kindern gemeinsam durchgeführt wird. Standesgemäß bekommt jedes Kind eine Scheibe Gelbwurst spendiert, worüber sie sich immer sehr freuen. Das Brot wird ebenfalls im Ort bei der Bäckerei Jakob eingekauft.

Das Essen soll sehr vielseitig sein und deshalb gibt es jeden Morgen ein anderes Frühstück. Montag ist Fitnesstag mit Müsli, Milch, Joghurt, Obst, usw. Dienstag gibt es Wurst und Mittwoch ist Käsetag. Der Donnerstag ist ein Schlemmertag an dem es auch Marmelade Honig gibt. Freitags ist Wunschtag an dem die Kinder selbst entscheiden dürfen, was sie gerne essen möchten.

Am letzten Freitag im Monat gibt es „Räuberfrühstück“ und die Kinder dürfen an diesem Tag von zuhause ihr Essen mitbringen. Falls das Wetter passt, dann geht’s an diesem Tag raus zum Picknick.

Das Mittagessen bringt ein Verpflegungsdienst, der als zertifizierter Bio-Lieferant die Mahlzeiten schockgefrostet liefert. Wichtig ist hier, dass weder Geschmacksverstärker, Süßungsmittel oder Farbstoffe verwendet werden. Ebenso bei den Getränken. Auf gezuckerte Getränke wird komplett verzichtet und es werden auch keine Getränke aus Plastikflaschen serviert, sondern nur aus Glasflaschen. Der zubereitete Tee kommt ebenfalls aus biologischen Anbau und ab und zu gibt es selbstgemachten Apfelsaft aus ungespritzten Obst.

Für eine ausgewogene Ernährung der Kinder wird in der Krippe gut gesorgt und der direkte Einkauf im Ort zeugt von einem hohen Qualitätsanspruch an frischen Lebensmitteln.

Manfred Schroll

Kameradschaftsabend der FFW-Puschendorf

Freie Wähler Puschendorf - Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr 2017Im Rahmen des Kameradschaftsabends der Freiwilligen Feuerwehr wurde Walter Gall zum Ehrenkommandanten ernannt. Der Vorstand des Feuerwehrvereins ehrte damit seine lange Tätigkeit als Kommandant der Puschendorfer Floriansjünger. Die Urkunde wurde vom Vereinsvorsitzenden Johann Schobert und Bürgermeister Wolfgang Kistner überreicht.

Außerdem wurde Heiko Erdmann mit dem silbernen Feuerwehrabzeichen geehrt. Die Auszeichnung wurde schon 2016 verliehen. Erst jetzt fand sich allerdings der passende Rahmen.

Der Verein konnte bei diesem geselligen Abend zudem zahlreichen Mitgliedern für über 50 Jahre lange Mitgliedschaften danken.

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Verdienstorden für Albert Trommer

TrommerVerdienstorden2017 Web

Der langjährige FW-Gemeinderat Albert Trommer wurde vom Bundespräsidenten mit einer der höchsten Auszeichnungen der Bundesrepublik geehrt, der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Ausgehändigt wurde diese Auszeichnung bei einer Sitzung des Kreistages am 3. Juli durch Landrat Matthias Diesl.

In wie es heißt „Anerkennung der um Volk und Staat erworbenen besonderen Verdienste“ wurden damit insbesondere die zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten Trommers gewürdigt.

Über viele Jahre war er unter anderem in Kirchengemeinde, Dekanat, Gemeinderat, Sportverein, Gesangsverein, SPD, und Freie Wähler aktiv. In schwierigen Zeiten, übernahm er mehrere Jahre die Position des Gesamtbetriebsratsvorsitzenden der Metz-Werke in Zirndorf.

Überregional hat er sich zudem sowohl als Organisator des Tags der Franken und Förderer der fränkischen Mundart einen Namen gemacht. Die Liste der Vereins- und Ehrenamtstätigkeiten über mehr als 50 Jahre ist lang und vielfältig.
Dabei war oft und ist auch heute noch sein Organisationstalent und sein Ideenreichtum gefragt.

Der Träger der Puschendorfer Bürgermedaille war zudem von 1996 bis 2002 zweiter Bürgermeister.

Freie Wähler und FW-Rundschau-Redaktion deren Mitglied Albert Trommer ist, gratulieren ihm herzlich zu dieser herausragenden aber auch verdienten Auszeichnung.

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