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SVP-Handballer in der Nürnberger Arena

Arenaspiel SVP (25) (Copy)Einen erlebnisreichen Auftritt hatte die männliche B-Jugend unserer SVP-Handballer. Sie durften als Vorspiel für die Bundesligamannschaft des HC Erlangen in der Nürnberger Arena am Dutzendteich spielen. Dazu wurde die Mannschaft von Trainer Hermann Heininger und Armin Blech vom luxuriösen Mannschaftsbus der Erlanger an der Eichwaldhalle abgeholt und direkt vor die Arena gefahren.

Die Puschendorfer waren beim Clubday des HCE Ende 2016 als stärkste Fangruppe der Region aufgetreten und hatte deshalb dieses besondere Event gewonnen.

Videowürfel und Stadionsprecher standen ganz im Dienste des SVP. Da auch zahlreiche Fans aus allen Mannschaften unserer erfolgreichen Handballtruppe mitkamen, dürfte das Spiel mit rund 200 Zuschauern, als eines der B-Jugendspiele mit dem größten Publikum aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Die Stimmung war zudem wie bei den Großen.

Standesgemäß gewann die Jungs das Überbezirksliga-Punktspiel gegen die JSG Nürnberger Land auch mit 20:15 Punkten und rückten damit auf den 4. Tabellen-Platz vor. Sie verkürzten damit den Abstand zum Spitzentrio der Liga zwei Spieltage vor Saisonende auf einen Punkt.

Damit machten sie es besser, als danach die Bundesliga-Truppe. Denn diese verloren das anschließende Heimspiel gegen Traditionsverein GWD Minden.

Stephan Buck

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Freiwillige Feuerwehr Puschendorf - Jahreshauptversammlung 2017

IMG 8425Die Jahreshauptversammlung 2017 fand in der Eichwaldhalle statt und hatte mit Landrat Matthias Dießl und Kreisbrandinspektor Armin Betz prominete Gäste. Bürgermeister Wolfgang Kistner betonte den hohen Stellenwert der Freiwilligen Feuerwehr in Puschendorf, die sowohl beim Großbrand 2015 als auch bei Veranstaltungen unverzichtbare Dienste leistet. Nachdem Schriftführer Dieter Glaser ein ausführliches Protokoll der vergangenen Sitzung vorgelesen hatte, trug Schatzmeister Alexander Dörr den Kassenbericht vor. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. Der 1. Vorstand Johann Schobert moderierte die Versammlung und gab auch die aktuellen Zahlen des Feuerwehrvereins bekannt.

  • 188 Mitglieder davon 30 Aktive Feuerwehrmänner
  • 22 Passive Mitglieder (ehem. Aktive mit 25 Jahre Dienstzeit)
  • 136 Fördernde Mitglieder

Bereits im Vorfeld übernahm Landrat Matthias Dießl die Ehrungen. Das staatliche Feuerwehrabzeichen in Silber erhielt Alexander Vitzthum für 25 Jahre aktiven Dienst. Für jeweils 10 Jahre aktiven Dienst wurden Benjamin Mannert und Leopold Lompa geehrt.

Erfeulicherweise gibt es mit Mario Schuhbauer und Philip Schneider-Wranik zwei Neuzugänge in der aktiven Wehr.

Wir gratulieren dazu ganz herzlich !

Manfred Schroll

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Aus dem Gemeinderat - Februar 2017

Aufzug für das Rathaus.

Wie bereits berichtet, beabsichtigt die Gemeinde einen Aufzug an der Westseite des Gebäudes (Fußweg) anzubringen. Dazu wurden die Abstandsplanungen dem Gemeinderat vorgelegt. Auf dem Parkplatz vor der Sparkasse soll auf dem westlichen Teil ein Behindertenparkplatz ausgewiesen werden.

Bauvoranfrage „An den Eichen“.

In der Traubenstraße sind im Gebiet „An den Eichen“ die freien Grundstücke überwiegend verkauft. Die Untere Naturschutzbehörde hat dazu die Genehmigung erteilt, dass Bäume ausgedünnt und zurückgeschnitten werden dürfen. Die neuen Grunstückseigentümer haben einen Bauplan vorgelegt, der bei der Dachgestaltung vom Bebauungsplan etwas abweicht. Der Gemeinderat stellt die Befreiung von der Festsetzung des Bebauungsplanes in Aussicht, vorbehaltlich der Zustimmung des Landratsamts (Bauamts).

Treppenanlage am Heimweg.

Es wurde ein Sachverständiger beauftragt, die Treppenanlage zu begutachten. Grund dafür ist, dass die Treppen, bzw. die Rampe neben den Treppen beanstandet wurde, weil sie an den Neigungen ziemlich steil ist. Hätte man einen durchgehenden Weg ohne Treppen angelegt, so würde die Steigung etwa 16% betragen. Durch die unterbrochene Rampe mit steilen und flachen Stücken, kann man erreichen, dass die Steigung an den flachen Stellen entzerrt wird. Allerdings gibt es an dem Hang auch keine Alternative für einen behindertengerechten Weg. Es sei den man hätte Serpentinen angelegt, was aber aufgrund der verfügbaren Baufläche nicht möglich ist. Angemerkt sein an dieser Stelle auch, dass die Zufahrt vom Heimweg zur Neustädter Straße ebenfalls sehr steil ist und nicht als barrierefrei bezeichnet werden kann. Der Heuberg und der Kirchberg ist mit 12-14% Steigung ebenfalls weit außerhalb einer zulässigen Steigung um als barrierefrei zu gelten. Laut Bericht vom Sachverständigen gibt es für den vorhandenen Fußweg somit keine sinnvolle Alternative.

Die Flächenerhebung zur Ermittlung der Geschoßflächen

Begonnen wird damit ab 6. März. Im nächsten Mitteilungsblatt der Gemeinde soll es dazu weitere Informationen geben. Hier nochmal die wichtigsten Infos von unserer Seite:

Die Flächenerhebung dient einer neuen Abrechnungsmethode, damit nicht mehr pauschal nach Grundstücksgröße, sondern nach tatsächlichen Wohnraum abgerechnet wird.

Nur dort, wo die Verhältnisse des tatsächlichen Wohnraums unklar sind, werden amtlich beauftragte Personen die Räume begehen und die Flächenermittlung durchführen.

Die Hauseigentümer sind verpflichtet, den beauftragten Personen Zutritt zu gewähren.

Die Fußbodenheizung der Eichwaldhalle hat ein Leck.

Glücklicherweise sind dafür mehrere Heizkreisläufe vorhanden, so dass man diese einzeln abstellen kann um dem Leck schneller auf die Spur zu kommen. Man hofft durch das Einbringen von Dichtmitteln das Leck abzudichten, was allerdings nur möglich ist, wenn das Leck sehr klein ist. Auf jeden Fall muss geprüft werden, wie hoch die Feuchtigkeit im Boden ist um ggf. Trocknungsgeräte aufzustellen. Der Fall wurde inzwischen der Versicherung gemeldet.

Anfrage der Stadt Langenzenn zum Erwerb eines Grundstücksteils auf der Gemarkung Kirchfembach.

Das betroffene Wiesengrundstück liegt auf der Gemarkung Kirchfembach, gehört aber zur Gemeinde Puschendorf und ist an Landwirt Höfler verpachtet. Es handelt sich also um eine sogenannte außermärkische Fläche. Diese Fläche liegt etwa gegenüber des ehemaligen Kußberger Anwesens auf der Straße nach Kirchfembach.

Die Stadt Langenzenn plant eine sogenannte Mäandrierung der Fembach durchzuführen. (Anmerkung: Eine Mäandrierung ist ein „schlingenhafter Flußverlauf“. Man will in einem geraden Bach Schlingen einbauen und Bäume am Ufer pflanzen, um so eine Art Renaturierung des Bachverlaufs zu erreichen).

Hermann Höfler zeigte sich in seiner Stellungnahme besorgt, da durch eine Bepflanzung mit Bäumen sich wahrscheinlich Biber niederlassen werden. Am Biotop neben dem Klärweiher haben sie bereits 3 Dämme errichtet. Damit besteht große Gefahr, dass die Biber im geplanten Gebiet Bäume umlegen und damit den Bach aufstauen. Als Folge davon verstopfen die vorhandenen Drainagen und die Wiesen versumpfen. Für die Landwirtschaft wären sie dann nicht mehr nutzbar.

Mit der Stadt Langezenn will man einen Termin vereinbaren, um genauere Vorstellungen der Planungen zu bekommen. Erst dann will man über ein weiteres Vorgehen entscheiden.

Manfred Schroll

Biber im Fembachgrund

Biber im Fembachgrund - Freie Wähler Puschendorf Im Wiesengrund hat sich im Fembach ein Biber (bzw. Biberfamilie) angesiedelt.

Unverkennbar sind die Spuren an den Bäumen die er angeknabbert bzw. gefällt hat. Man erkennt auch, dass im Biotop der Wasserpegel erhöht ist. Der Grund dafür ist, dass der Biber zwei Dämme, gebaut hat. Ein Damm am Ablauf des Biotops und einer bereits davor. Hier hat er auch einen Baum im Stammbereich angeknabbert. Das Biotop ist durch das langsam fließende Gewässer vermutlich ein bevorzugter Lebensraum, den er nach ganz eigenen Vorstellungen gestaltet.

Der Biber ist übrigens ganzjährig geschützt und zählt nach dem Bundesnaturschutzgesetz zu den streng geschützten Arten. Am besten ist es die Tiere in Ruhe zu lassen und durch einen sogenannten Biberbeauftragten vom Landkreis die Situation begutachten zu lassen. Denn dort, wo erheblicher Schaden zu befürchten ist, darf in Zusammenarbeit mit der Schutzbehörde der Biber „umgesiedelt“ werden.

Wenn Sie im Fembachgrund spazieren gehen, dann bleiben sie auf Distanz und lassen Sie ihren Hund an der Leine. Außer Hunden sind nur große Greifvögel und Menschen die einzigen Feinde des Bibers.

Manfred Schroll

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Aus dem Gemeinderat - Januar 2017

Aktuelles zum geplanten Kindergarten in der Traubenstraße

Die Nachbarn des zukünftigen Kindergartens haben Bedenken wegen des möglichen Lärmaufkommens geäußert. Die Traubenstraße ist heute schon stark frequentiert und durch den Neubau eines Kindergartens wird der Lärm durch an- und abfahrende Autos und durch den Kindergartenbetrieb deutlich zunehmen. Auch wurden Bedenken zu Parkplatzproblemen in Zukunft geäußert.

Von den Anwohnern wurden Vorschläge unterbreitet und die Notwendigkeit eines neuen Kindergartens erfragt. Bürgermeister Kistner erklärte, dass der evangelische Kindergarten „randvoll“ ist und alle 100 Plätze belegt sind. Die Notwendigkeit einer neuen Einrichtung steht also außer Frage. Ein weiterer Vorschlag war, den Kindergarten dort anzusiedeln, wo in Zukunft die jungen Familien wohnen – im Baugebiet Dorfeiche.

Allerdings ist vieles um den neuen Kindergarten noch nicht geklärt, da die jeweiligen Sachbearbeiter am Landratsamt urlaubsbedingt bisher schlecht erreichbar waren.

Mit dem zukünftigen Träger des Kindergartens, dem HVD wurde zwar schon geredet, aber mit der letztlich verantwortlichen Person konnte bisher noch nicht näher gesprochen werden. Ferner sind auch die ganzen Regelungen um den Zuschuss noch zu klären, womit eine Realisierung des geplanten Kindergartens für 2017 eher unwahrscheinlich sein wird.

In einer kurzen Stellungnahme zum befürchteten Lärm erklärte 2. Bgm. Stephan Buck, dass der Kindergartenbetrieb hauptsächlich in den Vormittagsstunden stattfindet. In den späten Nachmittagsstunden und am Wochenende ist sowieso kein Betrieb und damit auch kein Lärm zu befürchten. Er sprach sich auch deutlich dagegen aus, eine Lärmschutzwand zwischen Wohngebiet und Kindergarten zu errichten. Allerdings sollte auch bei der Planung alles Mögliche getan werden um die Lärmemissionen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten.

Sobald konkrete Planungen vorliegen wird es zu diesem Thema eine Bürgerversammlung geben.

Stromverbrauch Eichwaldhalle

Für die Eichwaldhalle wurden inzwischen verschiedene Maßnahmen durchgeführt um den Stromverbrauch zu reduzieren. Es wurden LED-Lampen eingebaut und zusätzlich eine Steuerung, dass nur dort Licht brennt, wo sich auch Personen aufhalten. In Räumen wo keine Personen sind (Flur, WC, etc). sorgt eine automatische Abschaltung der Lichter für eine Reduzierung des Stromverbrauchs.

Dazu hat Bgm. Kister Verbrauchwerte für Strom der letzten Jahre vorgetragen.

2012: 42.600 KWh
2013: 37.900 KWh
2014: 35.114 KWh
2015: 35.056 KWh
2016: 23.160 KWh

An diesen Verbrauchswerten ist auch die Flutlichtanlage der Außenanlagen vom Sportverein gekoppelt, die in Zukunft durch moderne und stromsparende LED-Beleuchtung ersetzt werden soll. Durch die geplante energetische Sanierung, die 2017 an Lüftung und Heizung durchgeführt werden soll, wird sicherlich eine weitere und deutliche Energie-Einsparung zu erwarten sein.

Rückblick auf das Wolfgang Buck Konzert vom November 2016

Hier hat die Gemeinde Puschendorf etwa 2.000 € an Gewinn durch den Verkauf der Eintrittskarten verzeichnen können. Herr Kistner hat sich auch bei Edith Hamersky bedankt, die den Karten-Vorverkauf ehrenamtlich durchgeführt hat.

Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Kreisstraße

Für die Tempo 30 Regelung hat der Gesetzgeber eine neue Regelung erlassen. So soll es ab 2017 einfacher werden, sogenannte Tempo-30 Zonen auszuweisen um den Verkehr zu beruhigen. Besonders an Stellen die eine Gefahrenzone darstellen, wie zum Beispiel im Bereich der Kinderkrippe.

Der Gemeinderat hat bereits Mitte 2016 eine solche Beschränkung für die Neustädter Straße beantragt um vor allem im Bereich der Krippe oder den Schulbushaltestellen den Verkehr zu beruhigen. Allerdings wurde diese Anfrage vom staatliche Bauamt bisher abgelehnt.  Link zu dem Bericht vom August 2016

Durch den neuen Gesetzesentwurf zur Tempo-30 Regelung, sieht man wieder gute Chancen, dieses Anliegen jetzt doch realisieren zu können. Jedoch nicht so pauschal wie der Gemeinderat dies 2016 gewünscht hat (Tempo 30 zwischen Kinderkrippe und Altenheim), sondern nur auf eine maximale Länge von ca. 300 Meter. Ferner muss von der jeweiligen Einrichtung ein direkter Ausgang zur Neustädter Straße vorhanden sein. Bei der Kinderkrippe ist das zutreffend, jedoch nicht beim Altenheim. Laut Gesetzgeber soll die Tempo-30 Anordnung an Uhrzeiten gebunden sein (z.B. Tempo 30 nur zwischen 7 Uhr und 19 Uhr). Mit Polizei und Landratsamt will man dieses Thema demnächst erneut verhandeln.

Absenkung Gehsteig am Heuberg

Ich habe gegenüber der Stichstraße Heuberg 8-14 eine Absenkung des Gehwegs beantragt. Im Zuge der Heuberg-Sanierung ist der Gehweg auf der Westseite zu Parkbuchten umgestaltet worden. Für Fußgänger, die aus der Stichstraße kommen sollte es möglich sein die vielbefahrene Straße auf direkten Wege zu überqueren um auf den Gehweg zu gelangen. Der Bauausschuss hat sich bei einer Besichtigung ein Bild von der Lage gemacht und ebenfalls festgestellt, dass eine Absenkung ein erhebliches Maß an Sicherheit bietet und damit auch notwendig ist, zumal es sich um eine öffentliche Stichstraße handelt. Da sich der Aufwand dazu in Grenzen hält, wurde dem Antrag zugestimmt.

Manfred Schroll

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