Spatenstich für Service Wohnen in Puschendorf

Ein Gastbeitrag der Diakonie Gemeinschaft.

Was lange geplant war, wird nun Realität: Mit einem feierlichen Spatenstich wurde am Donnerstagmittag der offizielle Startschuss für das Projekt Service Wohnen Puschendorf gegeben. In der Konferenzstraße 1, in unmittelbarer Nähe zum Heinrich-Heinel-Heim – dem Alten- und Pflegeheim der Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf e.V. – entsteht eine moderne, seniorengerechte Wohnanlage mit insgesamt 24 Wohnungen in Eigentümergemeinschaft.
Als Bauträger verantwortlich ist die Firma M & G GmbH & Co. Bauträger KG.

Gemeinsam mit zahlreichen geladenen Gästen aus Politik, Kirche, Nachbarschaft und der Region wurde der Beginn der Bauarbeiten festlich begangen. Unter den Anwesenden befanden sich der stellvertretende Landrat, Herr Michael Bischoff (SPD), Bürgermeister Alexander Dörr, Pfarrerin Mirjam Peipp, der Geschäftsführer der Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf e.V., Thorsten Walter, sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter des öffentlichen Lebens. In ihren Grußworten betonten sie die Bedeutung des Projekts für die Gemeinde Puschendorf und die Stärkung eines sozialen, generationengerechten Miteinanders.

Selbstbestimmt wohnen – mit Sicherheit im Hintergrund

Das neue Angebot des Service Wohnens richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die selbstständig leben möchten und zugleich Wert auf Sicherheit und unterstützende Dienstleistungen legen.
Im Unterschied zum Betreuten Wohnen steht beim Service Wohnen das eigenständige, unabhängige Wohnen im Vordergrund. Es gibt keine verpflichtende Betreuung oder Pflege, sondern frei wählbare Serviceleistungen – etwa Hausnotruf, Unterstützung im Alltag oder Angebote der sozialen Begleitung. Die Bewohnerinnen und Bewohner entscheiden selbst, welche Leistungen sie in Anspruch nehmen möchten, und behalten so ein hohes Maß an Selbstbestimmung.
Die Nähe zum Heinrich-Heinel-Heim ermöglicht zudem kurze Wege und bietet zusätzliche Sicherheit, ohne die Eigenständigkeit einzuschränken.

Ein Gewinn für Puschendorf

Mit dem Bau der Wohnanlage wird ein wichtiger Beitrag zur altersgerechten Infrastruktur in Puschendorf geleistet. Das Projekt verbindet moderne Architektur, zentrale Lage und ein durchdachtes Wohnkonzept, das den Bedürfnissen älterer Menschen gerecht wird.

Harmonischer Auftakt im neuen Gemeinderat

In der Eichwaldhalle kam am 12. Mai erstmals der frisch gewählte Gemeinderat in seiner Besetzung für die Legislaturperiode 2026 bis 2032 zusammen. Unter der Leitung des neuen ersten Bürgermeisters Alexander Dörr verlief die konstituierende Sitzung ruhig, sachlich und von großer Geschlossenheit geprägt.

Zu Beginn der Sitzung wurden neben dem Ersten Bürgermeister auch die neu gewählten Gemeinderätinnen und Gemeinderäte vereidigt. Erstmals dem Gemeinderat angehören werden künftig Dr. Stefan Geißdörfer und Fabian Buck von den Freien Wählern sowie Jacqueline Klusik-Eckert von B90/Grüne. Ebenfalls neu in den Gemeinderat gewählt wurden Andreas Auerochs und Wolfgang Kistner von der CSU sowie Bertram Schacher von der SPD. Die letzten beiden gehören allerdings zu den erfahrenen Kommunalpolitikern in Puschendorf. Beide holten 6, bzw. 10 Jahre nach ihrem Ausscheiden wieder genügend Stimmen um in den Gemeinderat zurück zu kehren.

Große Einigkeit über die stellvertretenden Bürgermeister

Die neuen Bürgermeister im Portrait

Wie zu Beginn jeder neuen Amtsperiode standen anschließend die grundlegenden organisatorischen Entscheidungen auf der Tagesordnung. Der Gemeinderat gab sich eine neue Satzung sowie eine Geschäftsordnung für die kommenden sechs Jahre. Anders als 2020, als die konstituierende Sitzung von teils ungewöhnlichen und angespannten Szenen begleitet wurde, herrschte diesmal eine deutlich harmonischere Atmosphäre.

Ein sichtbares Zeichen dieser Einigkeit waren die einstimmigen Wahlen der weiteren Bürgermeister. Zum Zweiten Bürgermeister wurde Tobias Eichner (CSU) gewählt.

Ebenso einig bestimmte das Gremium wieder Klaus Fleischmann (SPD) zum Dritten Bürgermeister. Im Vertretungsfall kann Bürgermeister Alexander Dörr damit auf genau die beiden  Gemeinderäte zurückgreifen, die in der Kommunalwahl die höchsten Wahlergebnisse erzielen konnten.

Ausschüsse kompetent besetzt

Darüber hinaus wurden die Ausschüsse und Beauftragte des Gemeinderates neu gebildet und besetzt. Neben dem gesetzlich vorgeschriebenen Rechnungsprüfungsausschuss, der unter der Leitung von Wolfgang Kistner arbeitet, werden künftig ein Haupt- und Finanzausschuss, ein Bau- und Umweltausschuss sowie ein Jugendausschuss die kommunalpolitische Arbeit begleiten. Eine Übersicht über die genaue Besetzung der Ausschüsse findet sich am Ende dieses Artikels.

Auch die Vertreter der Gemeinde im Schulverband wurden bestimmt. Neben dem Ersten Bürgermeister wird künftig Andreas Auerochs die Gemeinde Puschendorf dort vertreten. Die zahlreichen Zuschauer in der Eichwaldhalle verfolgten die Sitzung aufmerksam und honorierten die Sitzungsleitung sowie den deutlich erkennbaren Willen zu einer gemeinschaftlicheren Zusammenarbeit im Gemeinderat mit großem Beifall. Damit setzte der neue Gemeinderat bereits bei seiner ersten Zusammenkunft ein Signal für einen konstruktiven und respektvollen Umgang in den kommenden sechs Jahren.

Die Ausschüsse in der Übersicht

Haupt- und Finanzausschuss

Alexander Dörr (Bürgermeister), Stephan Buck (FW), Dr. Stefan Geißdörfer (FW), Wolfgang Kistner (CSU), Tobias Eichner (CSU), Bertram Schacher (SPD), Jens Engelhardt (B´90/Grüne)

Bau- und Umweltausschuss

Alexander Dörr (Bürgermeister), Stephan Buck (FW), Christian Auerochs (FW), Klaus Madinger (CSU), Andreas Auerochs (CSU), Miriam Böhm (SPD), Jacqueline Klusik-Eckert (B´90/Grüne)

Jugendausschuss

Alexander Dörr (Bürgermeister), Fabian Buck (FW), Christian Auerochs (FW), Tobias Eichner (CSU), Andreas Auerochs (CSU), Miriam Böhm (SPD), Peter Eckert (B´90/Grüne)

Rechnungsprüfungsausschuss

Fabian Buck (FW), Dr. Stefan Geißdörfer (FW), Wolfgang Kistner (CSU), Klaus Madinger (CSU), Klaus Fleischmann (SPD), Peter Eckert (B´90/Grüne)

Gemeinderatssitzung mit Rückblick, Kritik und Abschied

Mit einer Mischung aus Rückblick, Sachthemen und emotionalen Momenten ist der Puschendorfer Gemeinderat am 14. April zu seiner letzten Sitzung der Legislaturperiode 2020–2026 zusammengekommen. Neben aktuellen Beratungen standen vor allem Verabschiedungen und ein Blick auf die vergangenen Jahre im Mittelpunkt.

Abschied der ausscheidenden Räte

Gleich zu Beginn nutzte Bürgermeisterin Erika Hütten die Gelegenheit, um sich von den ausscheidenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäten zu verabschieden. „Ich gehe mit Bedauern, aber auch großer Freude“, sagte sie. Hütten und die zweite Bürgermeisterin Anna-Lena Tsutsui waren in der Kommunalwahl überraschend deutlich nicht mehr wiedergewählt worden. Ihrer Stellvertreterin dankte Hütten für die vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie ihre Loyalität.

Ebenfalls nicht mehr im neuen Gremium vertreten sein werden Felix Stöckl (SPD), Matthias Stark (Freie Wähler) und Reinhard Weghorn (CSU). Alle drei waren aber auch nicht mehr angetreten. Hütten würdigte deren Einsatz und hob insbesondere Stöckls „zurückhaltende, aber sehr positive Art“ hervor. Stöckl war wie erst während der Periode für den verstorbenen Gerhard Billmann nachgerückt und kam deshalb nicht auf die ganzen sechs Jahre, ebenso Dirk Eiben als einziges Ratsmitglied des BfP, der 2024 den Sitz von Janina Differenz übernehmen musste.

Ein besonderes Augenmerk lag auf Reinhard Weghorn, der nach über drei Jahrzehnten aus dem Gremium ausscheidet. Seit 1990 war er ununterbrochen Mitglied des Gemeinderats und brachte vor allem im Bauausschuss seine Fachkenntnis ein. Als ehemaliger Bauhofmitarbeiter hatte er eine außergewöhnliche Detailkenntnis über den Ort, die dem Gemeinderat nun fehlen wird. Für dieses außergewöhnliche Engagement erhielt er einen besonderen Dank und wurde mit einem Geschenkkorb geehrt.

Tsutsui selbst richtete zum Abschluss der Sitzung persönliche Worte an die scheidende Bürgermeisterin.

Neben den Abschiedsworten standen jedoch auch inhaltlich gewichtige Themen auf der Tagesordnung.

Bericht aus dem Rechnungsprüfungsausschuss

Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Stephan Buck, stellte den Bericht für das Jahr 2023 vor. Neben dem Dank an Kämmerer und Kassenverwalterinnen für die gute Zuarbeit übte er dabei aber auch deutliche Kritik.

Insbesondere bei dem Baumaßnahmen in der Neustädter Straße und bei der Errichtung der Bushaltestelle an der Waldstraße seien Haushaltsansätze wiederholt deutlich überschritten worden, ohne dass der Gemeinderat darüber informiert worden sei. Buck erinnerte daran, dass das Budgetrecht beim Gemeinderat liege und mahnte, dass entsprechende überplanmäßigen Ausgaben laut Satzung unverzüglich offengelegt und genehmigt werden müssten. Nachdem die Verantwortliche nun ausscheidet, richtete er seinen Appell an den neuen Bürgermeister Alexander Dörr. Auch die Überstundensituation in Bauhof und Verwaltung wurde vom Ausschuss kritisiert. Die Rechnungsprüfung hatte zudem die Eichwaldhalle im Fokus, die mit einem hohen Defizit die Haushaltssituation belastet. Hier leistet sich die Gemeinde Räume für die Bürgerinnen und Bürger, die extrem hohe Mittel binden und deshalb nicht als selbstverständlich hingenommen werden sollten. Dies muss den Gemeinderat, sowie allen Nutzern wie dem SVP auch bewusst sein, so Buck. Er lobte die Verwaltung, dass einige der dazu gemachten Vorschläge bereits umgesetzt wurden.

Bauvorhaben in Puschendorf

Darüber hinaus beschäftigte sich das Gremium mit zwei Bauanträgen. Am Kirchplatz ist ein flaches Holzhaus geplant, das zwar grundsätzlich als unauffällig gilt, jedoch nicht den vorgeschriebenen Dachneigungen des Bebauungsplans entspricht. Zudem liegt das Grundstück im Bereich eines Bodendenkmals, weshalb die Denkmalschutzbehörde in die Entscheidung einbezogen werden soll. Der Gemeinderat zeigte sich offen für das Vorhaben, stellte eine endgültige Entscheidung jedoch zurück.

Ein weiterer Antrag betraf ein bislang nicht erschlossenes Grundstück am Trutenholzweg. Hier sah das Gremium noch Klärungsbedarf, insbesondere hinsichtlich der notwendigen Erschließung.

Trotz einzelner kritischer Punkte verlief die Sitzung insgesamt in einer ruhigen und kollegialen Atmosphäre. Sie bildete den würdigen Abschluss einer nicht immer einfachen sechsjährigen Amtszeit, in die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte mit der Bürgermeisterin, Verwaltung und den kommunalen Beschäftigten die Entwicklung Puschendorfs gemeinsam gestaltet haben.

Kreistagskandidaten aus Puschendorf

Unsere Kreistagskandidaten

Am 8. März entscheiden wir nicht nur über Bürgermeister und Gemeinderat von Puschendorf, sondern auch über die Zusammensetzung des Kreistags. Viele Entscheidung die uns betreffen werden dort getroffen. Soziales, Schulen, ÖPNV und Entsorgung um nur einige Beispiele zu nennen.

Deshalb ist es wichtig, dass auch Puschendorf dort vertreten wird. Mit Platz 7 am aussichtsreichsten platziert ist unser Bürgermeisterkandidat Alexander Dörr. Mit einem Listenkreuz bei den Freien Wählern und 3 Stimmen für ihn, hat er beste Chancen.

Bitte unterstützt aber auch unsere anderen vier Kandidaten und die Puschendorfer und Puschendorferinnen der anderen demokratischen Parteien mit jeweils 3 Stimmen

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Gemeinderatssitzung Januar 2026

Zur Tagesordnung und dem Protokoll der letzten Sitzung wurden keine Einwände erhoben.

TOP 2: Vorstellung der beiden neuen Jugendvertreter Nicolas Adamek und Alain Beese

Beide haben sich kurz vorgestellt und ihre Wünsche ans Gremium herangetragen. Gerne würden sie zu Ergänzung des Pumptracks noch einen Dirtpark haben, Callanatics-Sportgeräte, eine Hütte zum Chillen am Weiher und eine Soundanlage im Jugendtreff.

TOP 3: Kindergarten Grünschnabel

3a: Die Hochrechnung der Bevölkerungsentwicklung ergibt, dass ein Neubau oder eine Sanierung des Kindergartens in der Größe von 3 Gruppen erforderlich ist, 2 Kindergartengruppen und eine Krippengruppe. Aktuell ist als Bauherr die Evang. Kirchengemeinde angedacht. Der Größe wurde vom Rat zugestimmt.

3b: Zur weitern Planung und Erstellung von Kostenplänen ist es noch erforderlich, und auch ein Auftrag aus dem Runden Tisch Kindergarten, den Ort, an dem gebaut werden soll zu beschließen. Auf Grund einer Information welche im nichtöffentlichen Teil dem Rat mitgeteilt wurde, wollte die Bürgermeisterin keinen Beschluss dazu herbeiführen. Aber das war der Auftrag aus dem letzten Treffen des runden Tisches Kindergarten. Ohne der Genehmigung zum Standort kann eine weitere Planung nicht stattfinden, so die Vertreter der Kirchengemeinde. Trotz massiver Einwände aller Parteien im Rat, hat Hütten den Beschluss verweigert. Ein Unding im Hinblick auf die Bereits verschwendete Zeit für die Planungen zur Sanierung oder einem Neubau in den vergangenen beiden Jahren.

TOP 4: Ersatzneubau der Stützmauer am Rathausplatz

Die sich auf das links der Gemeinde befindliche Grundstück neigende Mauer wird durch einen Neubau ersetzt. Da es der Bauhof in Zusammenarbeit mit dem Grundstücksbesitzer erledigt, werden die Kosten in Höhe von ca. 15.000,00 EUR für das Material in den Haushalt eingestellt und die Maßnahme bei günstigen Witterungsverhältnissen gestartet. Da der Nachbar der Gemeinde an der Grundstücksgrenze ein Hochregal aufstellt und die Rückwand zum Rathausplatz mit Holz verkleidet, spart sich die Gemeinde auf knapp der Hälfte der 24 Meter langen Mauer den Fallschutz.

TOP 5: Neuer Mietvertrag für den Sendemast an der Kläranlage

Die Vontage Towers AG verhandelt mit der Gemeinde einen neuen Vertrag für Vodafone. Die Gemende soll für eine Laufzeit von 30 Jahren 90.000,00 EUR erhalten. Das besondere daran ist, dass die Miete in einer Summe zu Beginn an die Gemeinde bezahlt wird und nicht als mtl. Miete. Allerdings wurde vom Bauhofleiter darauf hingewiesen, dass die Betreiber des Mastes einen eigenen Zugang benötigen, der nicht mehr über die Flächen der Kläranlage verläuft, da es sich um ein Betriebsgelände handelt und die Gäste keine Einweisung haben. Das muss von der Verwaltung noch geklärt werden. Wobei eine relativ einfache Lösung machbar ist.

TOP 6: Betritt zur Zenngrund-Allianz

Die Gemeinde Großhabersdorf ist aktuell noch Mitglied in der Bibert-Allianz, fühlt sich aber unter den Großen (Zirndorf, Oberasbach) nicht sehr wohl und vor allem nicht geschätzt. Daher die Anfrage zu einer Probemitgliedschaft in der Zenngrundallinaz mit den wesentlich kleiner Gemeinden Tuchenbach, Obermichelbach, Veitsbronn, Puschendorf und der Stadt Langenzenn mit Wilhermsdorf. Hier sieht sich Bürgermeister Zehmeister eher angesiedelt. Der Rat hat dem Zugestimmt, somit kann die Bürgermeisterin in der Allianz grünes Licht aus Puschendorf geben.

TOP 7: Vergabe der Vereinszuschüsse aus dem Zuschusspool

Die Anträge vom Sportverein, der Schützengilde, den Mopafreunden und der Bücherei wurde in voller Höhe stattgegeben. Der Zuschuss zum 75-jährgen Jubiläum des VDK Obermichelbach-Veitsbronn-Puschendorf wurde um die Hälfte gekürzt, da es sich nicht alleine um eine puschendorfer Veranstaltung handelte, aber puschendorfer Bürger Mitglieder sind und die Veranstaltung besucht hatten. Somit zeigt der Rat, dass wohlwollend Zuschüsse in vertretbarem Umfang geleistet werden.

Unter den Bekanntmachungen wurde mitgeteilt dass der Antrag von der Gemeinde zusammen mit dem Sportverein auf Zuschüsse aus der sog. Sportmilliarde erstellt und abgeschickt wurde. Im Antrag geht es um Verbesserungen der Sportanlagen und vor allem für die Gemeinde um die Sanierung des Daches der Eichwaldhalle.

Alexander Dörr

So einfach! Geht Wählen!

In seinem Video erklärt Fabian Buck das Wahlverfahren zur Kommunalwahl am 08. März.
Anders als bei vielen Wahlen, lassen sich durch gezieltes Verteilen der Stimmen ganz genau die Kandidatinnen und Kandidaten nach vorne wählen, die man für Gemeinderat- und Kreistag favorisiert. Ein Landrat wird dieses Mal nicht gewählt, so dass es bei uns wirklich nur 3 Stimmzettel gibt (Bürgermeister, Gemeinderat, Kreistag)

14 Treffer mit einem Kreuz

Fünf neue Namen und neun bekannte Vorschläge finden sich auf der Kandidatenliste der Freien Wähler zur Kommunalwahl am 08. März 2026. Nachdem im September bereits Alexander Dörr für die Bürgermeisterwahl nominiert wurde, hat der Ortverein nun auch seine Gemeinderatsliste aufgestellt. Dörr steht dabei erwartungsgemäß auf Platz 1 zur Wahl.  Der Vorsitzende Dr. Stefan Geißdörfer startet selbst direkt hinter dem Spitzenkandidaten und zeigte sich sehr zufrieden wieder eine interessante Mischung aus jung und alt, männlich und weiblich mit unterschiedlichen Talenten und Interessen zur Wahl stellen zu können.Mit dem Fraktionssprecher Stephan Buck und Christian Auerochs stehen zwei weitere aktuelle Gemeinderatsmitglieder wieder zur Wahl.

druck Kandidaten 2026

Die Liste tritt in Puschendorf auch bewusst als Freie Wähler Puschendorf e.V, ohne Bezug zur Landespartei an. Wir sind eine unabhängige und rein kommunal verankerte Kraft der Mitte, so Geißdörfer und Buck übereinstimmend.  In den nächsten Wochen werden sich alle Kandidatinnen und Kandidaten in geeigneter Form vorstellen und gemeinsam an den Positionen arbeiten, mit denen man in den kommenden Jahren Puschendorf voranbringen will.

Puschendorfer Kneipenquiz

Die Freien Wähler laden ein: Zum ersten Mal kommt das Kneipenquiz-Format zu uns und verwandelt einen gemütlichen Abend in eine spielerische Entdeckungsreise durch Sport, Regionales, Erdkunde, Glamour und mehr.

Am 21. November 2025 ab 19:00 Uhr beginnt der Quizspaß! Zum Essen und Trinken kann man natürlich gerne schon früher kommen. So könnt Ihr gestärkt starten.

Was Euch erwartet:

  • 48 abwechslungsreiche Fragen: Von leicht bis anspruchsvoll, quer durch acht Gebiete. Egal ob du Expertin bzw. Experte bist oder einfach nur mitraten willst – hier hat jeder eine Chance.
  • Teams von 2–5 Personen: Gemeinsam stimmt Ihr euch ab, teilt lachen und knackt die eine oder andere Rätselnuss des Abends.
  • Teilnehmen und ein tolles Gemeinschaftserlebnis schaffen.

Im Vordergrund stehen Spaß und Gemeinschaftserlebnis. Die Siegerteams dürfen sich aber auch auf kleine Preise freuen – denn gute Leistung soll auch belohnt werden.

Teilnahme und Konditionen

  • Anmeldung erforderlich: Sichere Dir und Deinem Team Euren Platz über den vorgesehenen Anmeldelink oder direkt bei Cedric Geißdörfer unter Telefonnummer 0170 774 7805
  • Gebt Euren Teamnamen, die Teammitgliederzahl (2–5) und eine Kontaktperson an, damit wir Euch rechtzeitig einchecken können.
  • Symbolische Startgebühr: 5 € pro Team.

Bereit für einen Abend voller Lacher, Kopfnüsse und spitzer Zunge? Dann bringt Euer Team zusammen, meldet Euch an und zeigt, wer beim Puschendorfer Kneipen-Quiz das beste Verhältnis aus Wissen, Witz und Teamgeist hat.

Alexander Dörr geht ins Rennen

Nominierung 2 cropDie Freien Wähler schicken Alexander Dörr ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Puschendorf. Der 54 Jahre alte Sparkassen-Betriebswirt wurde auf der Aufstellungsversammlung in der Eichwaldhalle einstimmig für die Wahl im März 2026 nominiert.  Dörr trat bereits vor sechs Jahren für die Freien Wähler an und wurde nach einem gewonnenen ersten Wahlgang in der Stichwahl 2020 denkbar knapp von der heutigen Amtsinhaberin geschlagen. Nur 35 Stimmen fehlten damals.

Vermutlich kommt es zu diesem Duell nun auch 2026, denn Hütten hat nachdem der Landtag kürzlich die Altersgrenze für Bürgermeister aufgehoben hat, das Interesse bekundet, sich erneut zur Wahl zu stellen.

Dies war für Dörr ein weiterer Grund erneut zu kandidieren. Ein Weiter so darf es in seinen Augen nicht geben. Die letzten sechs Jahre waren geprägt, von personellen Fluktuationen im Rathaus und einer Reihe von unabgestimmten Geldausgaben. Er selbst möchte den Gemeinderat schon in einer Phase einbeziehen, in der sich die Entscheidung noch beeinflussen lässt und nicht erst wenn Tatsachen geschaffen sind. In den letzten Jahren gab es zu oft Vorgänge, die der Gemeinderat dann mehr oder weniger nur noch abnicken konnte.

FW-Vorsitzender Stefan Geissdörfer und Fraktionssprecher Stephan Buck freuten sich dann auch, dass mit Alexander Dörr ein richtig starker Kandidat gefunden wurde, der mit viel Herzblut, gemeindlicher Verankerung und kommunalpolitischer Erfahrung in den Ring steigt.

„Schwere Aufgaben liegen für die Gemeinde vor uns“, so Dörr.  Die Sanierung der Versorgungssysteme und eine Totalrenovierung oder Neubau des Kindergartens, um nur zwei Punkte zu nennen, werden die ohnehin in den letzten sechs Jahren sehr ausgedünnten Finanzen enorm belasten.  

Die nächsten Wochen sollen nun genutzt werden auch eine schlagkräftige Liste für den Gemeinderat aufzustellen, die ihn bei der künftigen Arbeit beiseite stehen kann. Dabei werden nicht nur Freie Wähler, sondern auch engagierte und kommunalpolitische interessierte Puschendorferinnen und Puschendorfer mit Vernunft und Sachverstand angesprochen, sich zur Wahl zu stellen.

Presseinformation

verantwortlich für den Text / Rückfragen
Stephan Buck , Freie Wähler Puschendorf  09101-459

Gemeinderatssitzung vom 08.04.2025

Rechnungsprüfungsbericht

Nach der üblichen Protokollgenehmigung zu Beginn der Sitzung, ging es dieses Mal um die Rechnungsprüfung der Jahre 2021/2022. Die Prüfung erfolgt durch den Rechnungsprüfungsausschuss. Dementsprechend berichtete dessen Vorsitzender Stephan Buck.Die besondere Schwierigkeit der beiden Prüfungsperioden war die Personalfluktuation bei den Kassenverwaltern. Durch mehrere Wechsel standen weder die beiden Mitarbeiter des Prüfungszeitraums, noch die Nachfolgerin zur Verfügung.Es gab auch mehrere Unstimmigkeiten, die aber letztlich vom Kämmerer und einem externen Berater aufgeklärt werden konnten. Zudem beschäftigte sich der Ausschuss mit den sehr spät ermittelten Nebenkosten der gemeindlichen Liegenschaften, freiwilligen Leistungen wie den Beförderungszuschuss zur Herzogenauracher Realschule und dem Puschendorfer Kindergeld.

Auch die stichprobenhafte Prüfung der Belege und Zahlungen ist Aufgabe der Prüfer.

Trotz einer sehr hohen Komplexität konnte der Ausschuss nach dem Bericht für die beiden Jahre die Jahresrechnung feststellen und dem Gemeinderat Entlastung empfehlen. Diese wurde auch einstimmig erteilt.  Im Anschluss an die Formalien der Kassenprüfung ging es wieder zum Alltagsgeschäft über.

Eingabeplanung am Bauhof

Zum Hallenneubau am Bauhof erfolgte die Beauftragung des Architekten zur Erstellung und Eingabe des Bauantrages. Das Honorar beträgt dafür 4.000,00 EUR.  Die Vorgaben des Gemeinderats aus der Sitzung vom 11.03.2025 hinsichtlich des Kostenrahmens wurden dabei nochmal ausdrücklich betont.

Weitere Kraft für die Jugendarbeit

Im nächsten Tagesordnungspunkt wurde der Empfehlung des Jugendausschusses auf Einstellung einer geringfügig beschäftigten Person zugestimmt. Grund dafür sind die vielen Überstunden und die hohe Belastung der Jugendbetreuerin Hilda Inhof. Die vielen Arbeiten im Büro zur Planung von Projekten und dem Ferienprogramm reduzieren die direkte Arbeit mit den Jugendlichen.Voraussetzung für die weitere Beschäftigung soll sein, dass gerade im Jugendtreff längere Öffnungszeiten arrangiert werden können. Deswegen soll auch geprüft werden, welche Eignung die Person haben muss, damit diese dann auch alleine mit den Kids arbeiten kann und es tatsächlich eine Entlastung für Frau Inhof geben wird.

Weitere Windkraft-Standorte

Der folgende Punkt über die Vorranggebiete neuer Windkraftanlagen wurde sehr konträr diskutiert. Ein Standort neuer möglicher Windkraftanlagen würde südlich von Puschendorf an der höchsten Stelle der Winterseite oben am Hardweg/Hügelgrab ausgewiesen. Angeblich hätten diese Windräder keinerlei Beeinträchtigung durch Geräusche und Schlagschatten auf Puschendorf.Das konnten nicht alle Räte so bedenkenlos hinnehmen. Es gefiel einigen auch nicht, dass wieder um Puschendorf herum auf anderen Fluren (jier Langenzenn) weitere Anlagen entstehen und ein intakter Wald durch diese Anlagen zerstört wird, zumal dies einfach hässlich aussieht.Mit einer Mehrheit von 7 zu 6 Stimmen wurde die Verwaltung beauftragt einen Einspruch zu der Vorgehensweise einzureichen. Bei der Ausweisung von Vorranggebieten für neue Windkrafträder muss jeder Landkreis 3 Prozent seiner Flächen dafür ausweisen. Hier wurde auch angemerkt, dass unser Landkreis Fürth hierfür wesentlich weniger prädestiniert sei als z.B. der Nachbarlandkreis Neustadt/Aisch. Der Landkreis ist bei weniger Einwohnern wesentlich größer als unserer. In Neustadt wohnen im Landkreis ca. 80 bis 85 Einwohner auf einem Quadratkilometer entgegen ca. 385 Menschen im Landkreis Fürth. Hier hat der Gesetzgeber sicher nicht darüber nachgedacht und war der Meinung 3% sind bei allen gleich.

Ersatzbeschaffung von Hallen-Sportgeräten

Gefreut haben dürfte sich der anwesende Vorstand des Sportvereins über den letzten Beschluss an diesem Abend. Die Gemeinde wird veraltete Sportgeräte nach gut 25 Jahren erneuern. Da diese damals von der Gemeinde angeschafft wurden und dem Sportverein zur Nutzung gegen Miete gewährt wurden, hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen die ausgedienten Matten und weitere Geräte neu anzuschaffen.

Alexander Dörr