Wir sind eine parteifreie Wählergemeinschaft politisch ehrenamtlich tätig zum Wohle unserer Gemeinde und seiner Bürgerinnen und Bürger.
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Meldungen 2019

Aktuelle Presseinfo

Auf der Nominierungsversammlung wurde nun auch offiziell bestätigt: Die Freien Wähler Puschendorf schicken Alexander Dörr ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Nach einstimmigem Willen der Versammlung soll der 49-jährige Sparkassenbetriebswirt nach den Kommunalwahlen am 15. März die Nachfolge des ausscheidenden Bürgermeisters antreten. Dörr sitzt seit 6 Jahren im Gemeinderat und hat dort seine Schwerpunkte im Bereich Finanzen und Personal, was auch im neuen Amt gefragt sein wird. Im Dorf ist er bestens vernetzt, wohnt er doch bereits seit Kindheit in der Gemeinde und ist in mehreren Vereinen wie Feuerwehr und Posaunenchor aktiv.

Ebenfalls wurde die Gemeinderatsliste gewählt. Nach Alexander Dörr folgt der derzeitige zweite Bürgermeister auf Platz 2. Stephan Buck hatte bei der letzten Kommunalwahl 2014 mit Abstand die meisten Stimmen aller Kandidaten auf sich vereinigen können. Auf Platz 3 bieten die Freien Wähler ihren engagierten zweiten Vorsitzenden Manfred Schroll auf, gefolgt von Gemeinderat und Maurermeister Christian Auerochs. Matthias Stark, der auf Platz 5 erstmals kandidiert kann als Bauhofmitarbeiter seine  beruflichen Kenntnisse wertvoll einsetzen.

Auf Platz 6 bewirbt sich Christina Schobert. Sie nennt als kommunalpolitischen Schwerpunkt die Jugendarbeit. Ihr folgen Andreas Eckert und mit Edith Hamersky eine weitere amtierende Gemeinderätin. Mit dem Ingenieur Dr. Stefan Geißdörfer und dem Biologen Dr. Ralf Kohnen wird das Mittelfeld abgerundet.

Rang 11 gehört mit dem Erstwähler Fabian Buck einem sehr jungen Kandidaten, der sich durch sein Organisationstalent im Dorf schon einen guten Namen gemacht hat.  Die Neubürger sind durch Jochen Huber auf Platz 12 vertreten. Erst seit kurzem Puschendorfer, hat er sich schnell in Vereinen und Gremien etabliert.

Die beiden unteren Plätze, die durch das bayerische Wahlsystem des Kumulierens und Panaschierens durchaus für Überraschungen gut sind,  besetzen mit Sandra Höfler-Schorr eine weitere aktive Frau und mit Heinz Eckert ein Freie Wähler-Urgestein.

Die Freien Wähler Puschendorf sehen sich selbst als aktive und kreative Kraft der letzten Jahre. Sie  wollen den Kurs eines sachlichen Miteinanders mit einem bürgernahen und kompetenten Bürgermeister Alexander Dörr fortsetzen. „In einem Kommunalparlament kommt es weder auf ein Parteibuch noch auf eine ideologische Ausrichtung an, sondern nur auf das Wohl des Dorfes und seiner Bürgerinnen und Bürger“, so der Vorsitzende Stephan Buck.

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Datenverkehr über das Bayerische Behördennetz

Seitens des Landratsamtes und des bayerischen Innenministeriums kam der Vorschlag, dass künftig alle bayerischen Gemeinden, den kommunalen Datenverkehr im Internet über ein abgesichertes Netz betreiben sollen. Das Landesamt für Informations-Sicherheit bietet dazu zwei Versionen an. Bei der großen Lösung wird der komplette Netzverkehr verschlüsselt, wobei die Mail und Internetserver dann nicht mehr lokal in der Gemeinde, sondern im Landratsamt stehen. Die Alternative (kleine Lösung) dazu ist, das Internet in der Gemeinde wie bisher zu verwenden und sich um einen Großteil der Sicherheit selber zu sorgen. Zusätzlich wird ein VPN-Tunnel zum Landratsamt eingerichtet, damit darüber eine sichere Kommunikation mit Landratsamt und Behörden zu hergestellt werden kann. Einig ist man sich darin, dass die sensiblen Daten der Gemeinde in Zukunft nur noch verschlüsselt und auf sicheren Leitungen ausgetauscht werden sollen.

Bei der großen Lösung, würde die IT-Infrastruktur der Gemeinde im Landratsamt betrieben werden und online aus Puschendorf genutzt wird. In der anfänglichen Pilotphase würden dafür auch praktisch keine Kosten anfallen. Doch leider hatte sich Puschendorf für diese Pilotphase mit zunächst 4 Gemeinden aus dem Landkreis nicht rechtzeitig gemeldet. Zunächst wurde vom Gemeinderat deshalb lediglich die kleine Lösung beschlossen, mit dem Wunsch möglichst bald auf die sichere Lösung auszubauen.

Geht die Gemeinde zu sorglos mit der Cyberbedrohung um?

Meinung:

Es war sehr interessant die Argumente der Verwaltung zu verfolgen, warum man den Datenverkehr aktuell nicht komplett über ein sicheres Netz betreiben kann. Offensichtlich ist man nach wie vor der Meinung mit einer normalen Firewall, täglicher Datensicherung und einiger gut gemeinter Vorsichtshinweisen an die Nutzer sei den wachsenden Angriffen von Hacker heute noch Herr zu werden. Das kann sich als sehr fataler Fehler erweisen.

Kommunen sind seit einiger Zeit beliebtes Ziel von Cyberkriminellen. Sie werden blockiert, erpresst und sind Quelle interessanter und sensibler Datenpakete. Selbst größere Gemeinden mit weit besserer IT-Ausstattung und hochqualifiziertem Personal legen die zukünftige IT-Sicherheit lieber in die Hände des Landesamts für Informationssicherheit als selbst die Verantwortung zu tragen.

In Puschendorf denken die EDV-Verantwortlichen offenbar noch anders und lassen eine gute Gelegenheit das Risiko zu minimieren, ungenutzt verstreichen. Es werden Begründungen geliefert, die jeden IT-Fachmann in Angst und Schrecken versetzen. „Man könne dann nur noch auf freigegebene Internetseiten zugreifen und die Steuerung der Eichwaldhalle wäre eingeschränkt“, „außerdem hat man ja gesonderte Datenbackups“ war zu hören. Sicherheit war nie einfach und billig und jeder der Wert darauflegt, wird dabei investieren. Im privaten Leben ist das nicht anders.

Manfred Schroll / Stephan Buck

Jubiläum des SV-Puschendorf

Mit einem großen Ehrenabend feierte der SVP dieser Tage seinen 70. Geburtstag. Der heute mit über 800 Mitgliedern größte Puschendorfer Verein wurde 1949 von nur 28 Männern gegründet um Fußball, Schach und kurz darauf auch Tennis zu spielen. Heute hat er sechs Abteilungen und betreibt beste Jugendarbeit. Auch der Frauenanteil hat sich seit der Gründung zum Glück nachhaltig verbessert.

Leider konnte der Vereinsvorsitzende Gerhard Ohletz erstmals bei einem solchen Jubiläum keine Gründungsmitglieder mehr ehren. Dafür wurden in mehreren Schichten zahlreiche Mitglieder für 30, 40 oder 50 jährige, Franz Burkus sogar für 60 Jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Auch einige langjährige Funktionäre bekamen Ehrungen der jeweiligen Sportverbände unter anderem Sabine Bauder und Rainer Neumann, die seit Gründung der Handballabteilung vor 10 Jahren ununterbrochen als Trainer fungieren.

Untermalt wurde der Abend vom Gesangsverein und Alleinunterhalter Udo Wöhrle aus Langenzenn. Besondere Höhepunkte waren die Auftritte der Boogie-Woogie Tanzgruppe unserer Partnergemeinde Zwönitz und das Männerballett "Rolling Bones" der Sängerfreunde mit einem speziellen Rollatorenballett.

Stephan Buck

Aus dem Gemeinderat - Oktober 2019

Planung Heimweg 10

Der Bauplan Heimweg 10 ist zur Anhörung bei den jeweiligen Ämtern (Träger öffentlicher Belange). Die Anhörung war bis 16. Oktober, ein Ergebnis liegt bisher nicht vor. Anschließend gehen die Unterlagen an das Planungsbüro Grosser, Seeger und Partner, wo die Auswertung stattfindet. Anschließend bekommt die Gemeinde die Unterlagen.

Vergabe der Estricharbeiten für den neuen Kindergarten

Es wurden 15 Firmen dazu angeschrieben, wovon 4 ein Angebot abgegeben haben. Die Ergebnisse liegen zwischen 16.710 Euro und 23.419 Euro. Den Zuschlag hat die Firma Ludwig Fußboden GmbH aus Weißenburg bekommen, vorbehaltlich der Prüfung durch das Architekturbüro.

Datenverkehr über das Bayerische Behördennetz

Lesen Sie dazu den gesonderten Artikel

Ehrungsabend am 4. Januar 2020 in der Eichwaldhalle

Die Gemeinde hat dazu die Vereine angeschrieben um Vorschläge zu erhalten, wer eine Ehrung in Bronze, Silber oder Gold bekommen soll.

Puschendorf auf der Consumenta 2019

Der Landkreis Fürth ist als Aussteller auf der Consumenta in Halle 1, Stand D06 vertreten. Dort haben die Gemeinden die Möglichkeit sich abwechselnd zu präsentieren. Zusammen mit der Diakoniegemeinschaft wird die Gemeinde Puschendorf mit Bürgermeister Kistner am 1. November dort zu finden sein.

Nebenbei bemerkt: Glasfaser für Puschendorf

An der Tankstelle in Veitsbronn / Bernbach habe ich einen Mitarbeiter der Deutschen Glasfaser getroffen und den aktuellen Stand über den Ausbau in Tuchenbach und Obermichelbach erfahren. Die Tucherbacher haben sich klar für Glasfaser entschieden, Obermichelbach wird ebenfalls Glasfaser bekommen, auch wenn die angepeilte Menge der Unterschriften nur ganz knapp verfehlt wurde. Ich bin gespannt wann Puschendorf an der Reihe ist und freue mich darauf, dass wir hoffentlich auch bald schnelle Glasfaserleitungen bekommen.

Manfred Schroll

Richtfest am Kindergarten-Neubau

 

Freie Wähler Puschendorf - Richtfest des Kindergarten-NeubausMit dem traditionell gereimten Richtspruch durch Zimmermeister Gerhard Billmann und Segenswünschen für die beteiligte Handwerkerschaft feierte die Gemeinde Puschendorf gestern das Richtfest am Kindergartenneubau.

Das Objekt liegt damit perfekt im Zeitplan. Da auch bei Estrich und Fenstermontage bereits alles wie geplant läuft und damit ein Innenausbau im Winter erfolgen kann, erscheint eine Eröffnung zum September aktuell sehr realistisch.

Dementsprechend dankte Bürgermeister Wolfgang Kistner ebenfalls den Handwerksfirmen bei denen sich überwiegend lokale Betriebe in den Ausschreibungen durchsetzen konnten und dem Architekten. Auch bei den Finanzen, ist man trotz des aktuellen Baubooms, im grünen Bereich. Die Räume werden sehr großzügig gestaltet und in Zukunft sicher ein tolles Umfeld für die kleinsten Puschendorferinnen und Puschendorfer bieten. .

Fotos und Bericht Stephan Buck

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Unfall am Kirchberg

Am Do. den 25.Juli stürzte ein Puschendorfer Bürger am Kirchenberg die Böschung hinab. Frühmorgens gegen 5 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt waren schon einige Leute unterwegs zum Zug und haben nichts gesehen – man hats ja eilig!

Jugendliche fanden ihn endlich gegen 5.45 Uhr, bemühten sich um den Verletzten und riefen den Notarzt. Unterdessen fanden sich noch 2 Helfer ein um den Mann aus dem Gestrüpp zu bergen, was nicht gelang. Zur Verstärkung rief ein Jugendlicher seinen Vater und gemeinsam mit den inzwischen eingetroffenen Sanitätern wurde der Verletzte befreit. Der Rettungswagen brachte den Mann ins Krankenhaus.

Die Helfer haben natürlich ihren Zug verpasst und mussten schauen wie sie zur Arbeit kamen.

Es ist beruhigend, dass es doch noch engagierte Leute – vor allem Jugendliche – gibt, die achtsam sind und Hilfe leisten ohne auf die Uhr zu schauen.

Ingrid Mannert

Bubble-Soccer Turnier 2019

Der Ferienspaß in Puschendorf

Achtung: Terminverschiebung auf Samstag, den 14. September

Beim Bubble-Fußball geht es wie beim klassischen Fußball darum, den Ball ins gegnerische Tor zu schießen. Körperkontakt gehört hier aber zum Spiel.

Gut gepolstert geht es in Teams von 3 bis 4 Personen (Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren) darum den Ball im gegnerischen Tor zu platzieren. Das ist nicht einfach, wenn der Gegner und man selbst plötzlich über einen Meter breit ist. Ein riesiger Spaß für Jung und Alt, den die Freien Wähler erstmals für unseren diesjährigen Ferienspaß nach Puschendorf holen.

Anmeldung als Mannschaft (3-4 Spieler ab 12 Jahre) - Anmeldegebühr 3,-- € pro Person

Auch Einzelspieler sind herzlich willkommen. Wir versuchen daraus Mannschaften zu bilden.

Anmeldeformular als Download hier

oder bei Stephan Buck
Quellenweg 5
90617 Puschendorf
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. 09101-2906

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Aus dem Gemeinderat - August 2019

Kindergartenbau

Die Gewerke Flachdacharbeiten, Wärmedämmverbundsystem, Lift/Aufzug und Innenputzarbeiten wurden an die günstigsten Anbieter vergeben (Teilweise unter der Voraussetzung dass die Prüfung durch das Architekturbüro positiv verläuft). Aktuell werden bei den Aufträgen meist über 10 Betriebe angefragt aber es kommen in der Regel nur sehr wenige Angebote. Was aber fröhlich stimmt, ist dass die Vergaben meist zu den berechneten Preisen vergeben werden können. Wenn ein Gewerk mal teurer ist, ist dafür ein anderes günstiger als die Berechnung des Architekten. Bislang liegen wir mit den Kosten bei dem Bau gut in der Kalkulation.

Interkommunales Flächenmanagement

Da die großen Städte in der Region für ihre Baumaßnahmen kaum bis keine Ausgleichsflächen mehr haben soll dafür ein Verein gegründet werden, der als Aufgabe den Handel mit Ausgleichsflächen betreibt. Gewünscht wäre eine Beteiligung vieler Gemeinden, die große Flächen haben und in den Verein einbringen sollten. Hieraus können sich dann die Mitglieder für ihre Vorhaben Ausgleichsflächen beschaffen. Für die Gemeinde Puschendorf macht eine Mitgliedschaft keinen Sinn, da wir selbst keine Flächen anbieten können, und bei Bedarf wohl auch gegen die „Großen“ wenig Chancen haben was zu bekommen. Daher wird auf eine Mitgliedschaft verzichtet, weil auch für die Verwaltung Kosten auf die Gemeinde zukommen, denen kaum ein Ertrag gegenüber steht.

Verstärkerlinie 123

Hier übernimmt die Gemeinde weiterhin die Kosten, da diese Linie enorm wichtig ist und sehr gut von unseren Bürgern angenommen wird.

Stadtumlandbahn Nürnberg-Fürth-Erlangen

Da das Gemeindegebiet von Puschendorf nicht berührt wird werden keine Einwände erhoben. Die betroffenen Kommunen haben bereits Umfragen bei den Bürgern veranlasst. Es gibt aktuell verschieden Trassenführungen mit einer Gesamtlänge von ca. 25 Kilometern.

Stadt Langenzenn

Änderung des Flächennutzungsplanes sowie Änderung des Bebauungsplanes Nr. 69 (Ziegenberg). Nachdem auf dem Gelände der Ziegelei Wienerberger GmbH (besser bekannt als Dachziegel Stadlinger) der Tonabbau beendet wird, stellt die Stadt Langenzenn ein neues Konzept zur Nachnutzung vor. Puschendorfer Belange sind nicht betroffen, daher werden auch keine Einwände erhoben.

Sonstiges

Hinweis zu dem Starkregenereignis mit den vielen nassen Kellern: Keine Kanalisation kann eine so große Wassermenge in der kurzen Zeit verkraften. Das war einfach zu viel in der kurzen Zeit.

Autoscooter an der Kärwa

Der Platz beim Rathaus ist wegen den Umbauarbeiten zu knapp, deswegen ist man davon ausgegangen, dass der Autoscooter dieses Jahr nicht auf die Puschendorfer Kirchweih kommt. Gemeinderat Stephan Buck hat deswegen angeregt evtl. die Familie Schmotzer anzufragen, ob nicht auf der Wiese gegenüber der Eiche ausnahmsweise dieses Jahr das Fahrgeschäft aufgebaut werden kann. Es lag uns allen am Herzen, für die Puschendorfer Jugend ein passendes Fahrgeschäft zur Kärwa zu beschaffen. Es kam inzwischen die Zusage, dass der Autoscooter dieses Jahr ausnahmsweise auf der Wiese bei der Dorfeiche zu finden sein wird.

Veröffentlichung von nicht öffentlich gefassten Beschlüssen

Die Gemeinde hat beschlossen sich nicht an einer Wohnungsbaugenossenschaft zu beteiligen. Im Vorfeld wurden Anfragen von WBG´s diskutiert, die gerne in den Kommunen Wohnungen bauen möchten. Grundsätzlich ist das Vorhaben nicht schlecht, aber gerade für die Gemeinde Puschendorf nicht nützlich. Ein späterer Beitritt ist möglich, daher haben wir dann auch keinen Nachteil, aber in der heutigen Situation auch keinen Vorteil und vor allem keine Kosten.

Alexander Dörr

Aus dem Gemeinderat - Juli 2019

Neues von der Planung Heimweg 10

Das Drama um den Bauplatz Heimweg 10 hat kein Ende. Das wurde eindrucksvoll in der letzten Gemeinderatssitzung demonstriert.

In der Sitzung vom 9. Juli wurde für Heimweg 10 ein neuer Flächenplan mit 12 Wohneinheiten eingereicht. Dieser kam allerdings so kurzfristig, sodass der Gemeinderat keine Möglichkeit hatte, sich umfassend zu informieren. Bgm. Kistner hat den Gemeinderat gedrängt, den Beschluss zur Billigung und Auslegung in dieser Sitzung zu fassen, da ohne diese Entscheidung der Bauträger nicht weitermachen kann. Ferner wäre das öffentliche Interesse an einer Fortführung der Planung schließlich von höheren Interesse, als irgendwelche Bedenken der Anwohner.

Allerdings war man im Gemeinderat von diesem Drängen nicht gerade begeistert und es kamen erhebliche Einwände, dass man ohne ausreichende Unterlagen einen Beschluss nicht sinnvoll verabschieden kann. Selbst die 6 Besucher in den hinteren Reihen waren sehr verwundert, warum man mit so dünnen Informationen und so vielen offenen Fragen, den Gemeinderat jetzt und heute eine Entscheidung abverlangt. Der Gemeinderat will speziell bei diesen Bauvorhaben genug Zeit und Möglichkeit haben sich umfassend zu informieren, weil man aus der Vergangenheit gelernt hat, dieses Thema sehr vorsichtig zu behandeln. Wenigstens ein Geländeschnitt hätte dabei sein müssen, der war aber auch nicht vorhanden.Der Bürgermeister hat zwar darauf hingewiesen, dass zur grundsätzlichen Rechtssicherheit ein Anwalt für städtebauliche Planung mit einbezogen worden ist, aber das ist sowieso Bestandteil einer Planung und hat den Gemeinderat glücklicherweise nicht weiter beeindruckt. Was dort und wie dort innerhalb des rechtlichen Rahmens gebaut wird, kann sowieso nur der Gemeinderat entscheiden.

Offen blieb auch die Frage um die vorgeschriebenen 24 Stellplätze (2 pro Wohneinheit plus 2 Besucherplätze) unterbringen will. Auf dem Plan ging jedenfalls nicht hervor, wo man diese anlegen will. Laut Planung ist ein Weg für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Rollator vom Heimweg zum Engeleinsgraben vorgesehen. Der soll aber laut Bgm. Kistner so gestaltet werden, dass er für Radfahrer ungeeignet ist, weil man die dort nicht haben will.

Meinung:
Lesen Sie den vorherigen Abschnitt um die Radfahrer bitte 2 Mal durch. Wer genau fühlt sich heute schon von möglichen Radfahrern dort gestört? Gibt es schon Interessenten, die Radfahren dort unterbinden wollen? Auf die Namensliste der künftigen Eigentümer bin ich echt gespannt. Außerdem habe ich einen solchen Weg in Puschendorf bisher noch nicht gesehen. Einzige Ausnahme ist die Rampe vom Heimweg zum Quellenweg, die ja angeblich super-behindertengerecht und für Radfahrer tatsächlich ungeeignet ist. Ich hoffe nur, dass sich dieses Desaster nicht wiederholt. Ich frage mich was da so eilig ist, wenn so viele offene Fragen völlig ungeklärt sind. Eine sehr sorgfältige Prüfung, wie der Gemeinderat sie anstrebt, halte ich für sehr sinnvoll. Bleibt mir wie immer anzumerken, dass ein solches Gebäude in dieser Lage des Landschaftsschutzgebietes völlig fehlplatziert ist.

Wegenutzung für die Deutsche Glasfaser

Die Deutsche Glasfaser beabsichtigt in Puschendorf ein Netz mit Glasfaserkabel zu verlegen. Dazu wurde ein Wegenutzungsrecht mit der Gemeinde vereinbart. Damit hätte man eine zukunftsfähige Technik, die Informationen mit Lichtgeschwindigkeit übertragen kann. Ob sie die Deutsche Glasfaser die Kabel tatsächlich verlegt, hängt von der Beteiligung der Haushalte im Ort ab. Es sollten ca. 40% bereit sein auf Glasfaser umzusteigen. Ferner ist man auch von der Entscheidung in Obermichelbach / Tuchenbach bzw. Veitsbronn abhängig. Nur wenn dort die Zustimmung 40% erreicht, dann werden aus der jeweiligen Richtung, die Kabel weiter nach Puschendorf verlegt. Der Gemeinderat hat der Firma die Zustimmung erteilt. Kosten für die Gemeinde entstehen dabei nicht. Eine Nachfrage bei der Telekom, ob sie auch bereit wäre Glasfaserkabel zu verlegen, blieb bisher ergebnislos.
Eine Aktion der Deutschen Glasfaser in Puschendorf ist für Herbst geplant.

Neue Parkplätze an der Praxis Dr. Adamek

Auf der Nordseite der bisherigen Wiese vor dem Anwesen Dr. Adamek sollen zunächst 6 Stellplätze entstehen. Weitere Parkplätze auf der Westseite werden bei Sanierung des Schießhausweges hinzukommen. Es haben dazu 2 Firmen ein Angebot abgegeben. Die Firma Auerochs, lag dabei weit unter dem Mitbieter und hat den Auftrag dafür auch bekommen.

Kindergartenbau

Der Bau des neuen Kindergartens liegt gut in der Zeit und man hofft, den Rohbaus noch vor Winter 2019 fertigstellen zu können. Damit wäre es möglich im Winter den Innenausbau durchzuführen um nächstes Jahr zeitnah fertig zu werden. Aktuell wurden verschiedene Metallbauarbeiten, wie z.B. für Türen und Fester vergeben. Die Firma Hühn aus Wilhermsdorf hatte dabei das beste Angebot mit ca. 102.000 Euro und bekam auch den Zuschlag (vorbehaltlich der Prüfung des Architekturbüros).

Ferner sollen Dachziegel verwendet werden, die für eine spätere Nachrüstung mit einer Photovoltaik-Anlage geeignet sind. Der dort erzeugte Strom kann zunächst direkt und ohne Zwischenspeicher verbraucht werden. Voraussetzung ist natürlich eine elektronische Steuerung. Will man zusätzlich einen Stromspeicher verwenden, so würde sich ein 8 KW/h-Speicher im günstigsten Fall erst nach 15 Jahren lohnen. Diese Option will man sich für spätere Entscheidungen offenhalten. Der Verwendung geeigneter Dachziegel hat der Gemeinderat zugestimmt.

Anschaffung eines neuen Kleintransporters für den Bauhof

Die Gemeinde benötigt einen kleinen Transporter, der auch schmale Wege, Gehwege und auf dem Friedhofsgelände fahren kann. Man hat einen Piaggio Porter dazu vorgesehen und dazu wurden mehrere Angebote eingeholt. Die Alternative ein E-Mobil dafür einzusetzen hat aber gezeigt, dass die Ausstattung dafür unzureichend und die Kosten wesentlich teurer sind. Die Kosten dafür betragen ca. 19.300 Euro und den Zuschlag hat ein Händler aus Wendelstein bekommen.

Neue Buslinie 121 mit stündlichen Takt

Die Linie verbindet Obermichelbach, Tuchenbach, Puschendorf und Langenzenn. Diese öffentliche Linie ersetzt die Schulbusse nach Langenzenn. Für die Gemeinde Puschendorf ergeben sich damit keine zusätzlichen Kosten.

Bisherige Linie 123 nach Herzogenaurach in Zukunft mit halbstündigem Takt.

Der Bau der geplanten Stadt-Umland-Bahn in Herzogenaurach, wird sich noch länger hinziehen als ursprünglich gedacht. Da Siegelsdorf eine gute Bahnanbindung an Fürth / Nürnberg hat, will man die Verbindung Herzogenaurach, Siegelsdorf besser unterstützen. Die betroffenen Gemeinde müssen allerdings dazu finanziell beteiligt werden.

Umbau Rathaus

Die Rohbau- und Elektroarbeiten sind fast abgeschlossen. Man hat kurzfristige entschieden, den vorhandenen Estrich komplett zu erneuern, da man hier unterschiedliches Höhenniveau hatte und auch an verschiedenen Stellen Dehnfugen erforderlich sind. Ferner war auf dem bisherigen Estrich der Kunststoffboden verleimt. Die Schleifarbeiten wären ähnlich teuer gekommen wie ein neuer Estrich. Darum hat man sich konsequent für diesen Schritt der Erneuerung entschieden. Ferner soll auch im Rathaus eine Dusche errichtet werden. Für Mitarbeiter, die mit dem Rad ins Büro kommen sicherlich ein wichtiges Kriterium.

Neue Fahrradstellplätze am Kirchplatz

Statt einer Blechhütte werden am Kirchplatz Stellplätze für Fahrräder mit Abstellbügel errichtet. Die Anlage wird mit 300 Euro pro Stellplatz gefördert. In einem weiteren Schritt soll man dort auch E-Bikes laden können. Ferner soll am Dorfplatz in Zukunft auch eine Lademöglichkeit für E-Autos errichtet werden.

Manfred Schroll

Oldtimer Rallye "Altmühltal Classic Sprint 2019"

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir freuen uns am Freitag, den 14. Juni ab 19:30 Uhr die Oldtimer Rallye "Altmühltal Classic Sprint 2019" in Puschendorf am Dorfplatz begrüßen zu dürfen

Der Altmühltal Classic Sprint, die fränkische Oldtimerrallye mit dem Veranstaltungsmotto „Von Freunden für Freunde“, fährt vom 14.-16. Juni 2019 durch Mittelfranken. Die besondere Atmosphäre und ein breit gefächertes Starterfeld haben den Altmühltal Classic Sprint zu einer der größten Oldtimerveranstaltungen in Bayern gemacht.

Gestartet wird die Rallye sowohl am Freitagabend als auch am Samstagmorgen auf dem Gelände der VR Bank im Tullnaupark in Nürnberg. Hochkarätiges Renngerät und zahlreiche Exoten wie Bugatti, Bentley oder Ferrari sind dort ebenso anzutreffen wie Mittelklasse- und Kleinwagen vom Opel Kadett bis zur Knutschkugel Isetta. Entsprechend groß ist der Zuschauerandrang an den Strecken und vor allem in den einzelnen Ortschaften.

Die Prologrunde am Freitagabend führt durch den Landkreis Fürth mit Empfang und Durchfahrtskontrolle in Puschendorf. Am Dorfplatz erwarten wir ab ca. 19:30 Uhr über 80 Oldtimer-Autos.

Die Dorfstraße wird am Freitag den 14. Juni für den regulären Durchgangsverkehr während der Rallye gesperrt, damit die Fahrzeuge ungehindert zur Stempelkontrolle am Dorfplatz einfahren und dort bestaunt werden können. Weitere Infos finden Sie auf der Homepage des Veranstalters unter www.classic-sprint.de.

Im Rahmen der Veranstaltung wird der Mopa-Club Puschendorf seine historischen Motorräder am Dorfplatz präsentieren.

Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Kommen.

Manfred Schroll

Aus dem Gemeinderat - Mai 2019

Antrag der Deutschen Glasfaser auf Nutzungsvertrag für öffentliche Wege.

Die Deutsche Glasfaser Holding GmbH ist ein 2011 gegründetes Telekommunikationsunternehmen in Nordrhein-Westfalen und betreibt den Ausbau von Glasfasernetzen in ländlichen Gebieten. Gleichzeitig sind sie Anbieter für Internet, Fernsehen und Telefonie, ähnlich wie die bekannten Anbieter wie Vodafone, 1&1 O2 oder Telekom. Sie sind ferner ein Mitgliedsunternehmen im Bundesverband für Breitbandkommunikation.

Zu Gast war ein Referent dieser Firma, denn die Deutsche Glasfaser beabsichtigt in Puschendorf ein Glasfasernetz zu verlegen. Von der Gemeinde muss dazu ein Wegerecht für öffentliche Straßen eingeräumt werden und sobald dies erfolgt ist kann sich diese Firma an die Bevölkerung richten um Kunden zu gewinnen. Damit es letztlich zur Realisierung kommt müssen allerdings 40% der Haushalte eine Zusage erteilen.

Die auszuführenden Arbeiten gestalten sich dabei relativ überschaubar. Es wird auf Gehwegen mittels einer Fräse ein Graben von ca. 15 cm Breite und 40 cm Tiefe gezogen, in dem die Kabel verlegt werden. Die einzelnen Häuser werden mittels Erdbohrung erreicht und es muss sich niemand Sorge haben, dass sein Garten aufgebaggert wird. Pro Tag soll ein Straßenzug erledigt werden, der Abends wieder instandgesetzt ist.

Der Hausanschluss ist zunächst kostenlos und das Tarifmodel für die monatlichen Kosten hängt davon ab, welche Geschwindigkeit die Teilnehmer buchen. Sie sind den Tarifen der Telekom nahezu identisch.

Der Referent hat versucht, dem Gemeinderat klarzumachen, dass man für Puschendorf ein Infrastrukturprojekt mit Zukunft anbietet. Die aktuellen Kupferkabel sind nicht für schnelles Internet geeignet und werden in Zukunft die Datenmenge auch nicht transportieren können, die man mit Glasfaser problemlos erreicht. Dass der Bedarf an Bandbreite in Zukunft massiv steigen wird, ist keine große Hellseherei und Glasfaser ist mit Lichtgeschwindigkeit unübertroffen.

Als Beispiel: in absehbarer Zeit werden 4K-Fernseher der Standard sein. Die Datenmenge dazu schwankt je nach Anbieter zwischen 15Mbit/s und 25Mbit/s pro TV-Gerät! Bei einer Datenleitung von 50 Mbit/s ist die Grenze alleine bei TV schnell erreicht. Zusätzlich kommen noch die Cloud-Dienste, Online-Videos, schnelles Internet, Smartphone, SmartHome, etc. Wer also meint, dass man mit 50 Mbit/s gut ausgestattet ist, der wird in den nächsten Jahren sicherlich eines besseren belehrt. Selbst die heutigen 100 Mbit/s sind mit Kupferkabel nicht flächendeckend verfügbar und je weiter Sie vom Verteiler weg sind, desto schlechter ist die Geschwindigkeit. Bei Glasfaserkabel dagegen sind diese Probleme nicht vorhanden.

Der Gemeinderat will das Thema in der nächsten Gemeinderatssitzung erneut behandeln und dann entscheiden, ob man dem Antrag der Deutschen Glasfaser zustimmt. Letztlich hängt das Projekt auch von der Zustimmung der Bürger in Tuchenbach und Obermichelbach ab. Nur wenn dort Glasfaser zum Einsatz kommt, kann Puschendorf als nächster Kandidat davon profitieren.

Meinung:

Aktuell mögen wir kein Problem mit der Versorgung haben, aber wir werden mit absoluter Sicherheit ein Zukunftsproblem haben, wenn wir auf ein solches Angebot nicht eingehen. Noch bequemer werden wir als Gemeinde an eine Glasfasertechnik nicht kommen.

Ich zitiere einen Satz der mir zu denken gegeben hat: „Man weiß (in der Gemeinde), dass in Puschendorf relative viele Nutzer eine relativ gute Anbindung haben. Deswegen ist man der Sache gegenüber etwas skeptisch.“

Das so viel Naivität und Unwissenheit in dieser Sache vorhanden ist, hätte ich nicht vermutet. Woher weiß man denn in der Gemeinde wieviel Bandbreite die Bürger aktuell und in Zukunft tatsächlich brauchen? Wer wurde dazu gefragt und hat man jemals Zukunftsprognosen ernst genommen? Der EDV-Beauftragte der Gemeinde hat gar herausgefunden, dass diese Firma irgendwo in Deutschland bei den Verlegungsarbeiten durch Subunternehmer teils schlechte Kritiken bekommen hat. Na und? Das haben andere Telekommunikationsfirmen (Vodafone, Telekom, O2, 1und1, etc.) auch. Sowas als Begründung aufzuführen ist fast schon peinlich.

Für Puschendorf bedeutet Glasfaser einen Quantensprung in der Informationstechnologie. Eigentlich kann die einzige Antwort dazu nur ein klares JA sein, denn damit stellt man heute die Weichen für die nahe Zukunft. Mir hat es gezeigt, dass bei verantwortlichen Personen gewaltige Defizite für eine Zukunftsgestaltung in Sachen Informationstechnologie vorhanden sind. Die Entscheidung, ob Glasfaser Einsatz kommt, kann meines Erachtens der Gemeinderat gar nicht vorentscheiden, sondern richtet sich allein nach den Bedarf der Bürger. Die digitale Transformation steht erst am Anfang und in wenigen Jahren werden Leitungen gebraucht, die viel größere Datenmengen transportieren müssen. Mit dem heutigen DSL 50 wird das kaum noch möglich sein.

Vielleicht erwarten manche, dass die Telekom demnächst Glasfaser bei uns verlegt und man ganz bequem und automatisch diese Technik freigeschalten bekommt. Ich erinnere mich daran, wie lange die Telekom gebraucht hat um Puschendorf überhaupt mit einer anständigen Infrastruktur zu versorgen. Obermichelbach/Tuchenbach hat übrigens bei der Telekom nach Glasfaser angefragt und - genau wie Puschendorf - keine Antwort bekommen. Nach meiner Recherche verlegt die Telekom nur etwa 18% der Gesamtmenge an Glasfaserleitungen in Deutschland, und das hauptsächlich in Ballungsgebieten. Meine Vermutung ist, dass die Telekom die ländlichen Gebiete Firmen wie der Deutschen Glasfaser überlässt, denn gesetzlich haben alle Internetanbieter (Telekom, Vodafone, O2, 1und1, etc) anschließend ein Nutzungsrecht dieser Leitungen. Aber dazu muss es erst mal verlegt sein und der Anbieter macht dies eben nur dann, wenn eine bestimmte Anzahl der Haushalte sich dazu bereit erklärt.

Manfred Schroll

Neubau Kindergarten - Vergabe der Spengler- und Fensterbauarbeiten

Für den neuen Kindergarten wurden die Arbeiten für Spenglerarbeiten an die Firma Güter-Metallbau aus Nürnberg zum Angebotspreis von 34.321.- Euro vergeben.

Bei den Fensterarbeiten wurden an die Firma Maier aus Markt Erlbach zum Angebotspreis 98.600.- Euro vergeben.

Für Jugendliche und Erwachsene wurde diskutiert ob man am neuen Bolzplatz ein Spielfeld mit Cardiogeräten (Fitnessgeräte) errichtet. Da man aber den Bedarf dazu eher gering schätzt will man dieses Thema zu einem späteren Zeitpunkt nochmal aufgreifen. Für Jugendliche soll eine Slackline aufgestellt werden.

Anschaffung eines neuen Fahrzeugs für den Bauhof

Bei der Haushaltsplanung 2019 wurden 10.000 Euro als Budget für ein kleines Transportfahrzeug eingestellt. Zur Diskussion standen ein Klein-LKW der Marke Porter oder ein VW-Caddy. Die Alternative für ein E-Fahrzeug wurde auch kurz vorgestellt, aber sie ist extrem teuer und letztlich will man weiterhin nach einen Kleintransporter der Marke Piaggio Porter Ausschau halten.

Wasserbauliche Maßnahme Zenn - Auswirkungen auf die Fembach.

Die Europäische Wasserrahmenrichtline hat es sich zum Ziel gesetzt, den guten ökologischen Zustand der Gewässer zu erhalten und zu verbessern. Das Wasserwirtschaftsamt Ansbach hat dazu ein Konzept entwickelt und die Zenn mit ihren Nebengewässern soll diesen Zustand erreichen. Die Fembach ist ein Gewässer der Ordnung III, was bedeutet, dass die jeweilig zuständige Gemeinde den Unterhalt und Ausbaulasten tragen muss. An der Fembach wurde bemängelt, das sie zu wenig Uferbewuchs hat und das sie sehr geradlinig verläuft. Der Verlauf wurde übrigens in den 50er Jahren stark verändert, da der ursprüngliche Verlauf viel natürlicher war und auch näher am Waldrand entlangführte. Allerdings gehören die Wiesen und auch die Uferstreifen an der Fembach nicht der Gemeinde und ein Fremdflächenerwerb ist bisher auch nicht geregelt. Deswegen wird das Amt auch eine entsprechende Stellungnahme dazu bekommen, auch wenn das Vorhaben durchaus sinnvoll erscheint.

Manfred Schroll

Aus dem Gemeinderat - April 2019

Kriterien zur Vergabe von gemeindeeigenen Grundstücken im Baugebiet Dorfeiche

Die Gemeinde besitzt im Baugebiet Dorfeiche 6 Grundstücke und hat dazu mehr Bewerber als Grundstücke. Man möchte die Vergabe der - wie auch die Gemeinde Veitsbronn - nach einen bestimmten Punktesystem regeln. Zum Beispiel ob die Bewerber den Wohnsitz bereits in Puschendorf haben, Kinder nach Alter gestaffelt, wobei kleine Kinder mehr Punkte bekommen als Jugendliche, etc. Ferner will man einen Sonderbonus vergeben, wenn einer der Bewerber ein Ehrenamt in verantwortlicher Position seit mehr als 3 Jahren in einen Puschendorfer Verein ausübt. Wir ein Interessent für ein Grundstück von der Gemeinde nominiert, so soll zur gegenseitigen Absicherung ein Vorvertrag für einen späteren Kauf geschlossen werden.

Diesem Vergabesystem hat der Gemeinderat zugestimmt.

Fun Court Platz: Beschluss zur Spielplatzsatzung

Für die Spielplätze, sowie den Fun Court und den daneben liegenden Bolzplatz wurde eine neue Satzung diskutiert. Im Wesentlichen will man erreichen, dass die Plätze sauber bleiben, dass keine Glasflaschen und kein Alkohol mitgebracht werden, Hunde sind ebenfalls nicht erlaubt und dass man die Spielzeiten einigermaßen festlegt. Die Kinderspielplätze stehen bis Einbruch der Dunkelheit zur Verfügung. Der Fun Court Platzes kann bis maximal 22 Uhr genutzt werden. Die Satzung soll – speziell beim FunCourt Platz – mit dem SVP abgestimmt werden.

Neuer Kindergarten: Vergabe der Lüftung

Von 11 Firmen haben 2 ein Angebot abgegeben, wobei diese zwischen 124.700 € und 144.800 € liegen. Die Angebote werden vor Vergabe noch durch den Architekten geprüft und vorbehaltlich dessen Zustimmung erhält die Firma Dirsch Haustechnik aus Herzogenaurach den Zuschlag.

Neuer Kindergarten: Vergabe von Heizung und Sanitär

Hier haben 2 von 14 angeschriebenen Firmen ein Angebot abgegeben. Die Preise dazu liegen zwischen 212.500 € und 259.500 €. Vorbehaltlich einer weiteren Prüfung kann auch ein Sondervorschlag von ca. 200.000 € berücksichtigt werden. Die Firma Karges war in beiden Fällen am günstigsten und würde den Zuschlag bekommen.

Neuer Kindergarten: Vergabe der Zimmer- und Dachdeckerarbeiten

Auch hier haben von 11 Firmen nur 2 ein Angebot abgegeben. Die Preise liegen zwischen 186.300 und 218.600 €. Die Firma Billmann hat mit dem günstigsten Angebot den Zuschlag bekommen.

Badsanierung Neustädter Str. 31

In dieser Wohnung wurde seit über 25 Jahren keine Renovierungen durchgeführt und es besteht aktuell die Notwendigkeit das Bad zu sanieren. Ferner sind auch die Heizkörper teils rostig und müssen ausgetauscht werden. Die Firma Pirner aus Puschendorf hat dazu ein Angebot von ca. 8.500 € abgegeben und hatte damit auch den günstigsten Preis.

Fahrradabstellplatz am Kirchplatz

Bürgermeister Kistner hat anhand einer Grafik erläutert, wie ein überdachter Abstellplatz für 21 Fahrräder aussehen könnte. Im Gemeinderat war man über das Aussehen allerdings sehr skeptisch, da eine 14 Meter lange Blechwand direkt vor dem Gemeindehaus der Kirche stehen würde. Ferner würde eine Überdachung, die gegen Westen geöffnet ist, kaum Schutz vor Regenwetter bieten. Nach einigen Diskussionen war man sich im Gemeinderat einig, dass ein solcher Abstellplatz mit diesen Ausmaßen dort eher stören würde, da sich die Durchfahrtsbreite für große Autos (z.B. Müllabfuhr) verringern würde. Eine dringende Notwendigkeit für Radfahrer gibt es sowieso nicht, da dort selten mehr als 5 oder 6 Fahrräder stehen. Damit wurde der Entwurf wieder verworfen und es sollen stattdessen ausreichend Abstellbügel für Fahrräder montiert werden.

Überbelegung im ev. Kindergarten

Für nächstes Jahr plant der ev. Kindergarten mit 106 Kindern. Die Kinderkrippe vom HVD ist ebenfalls vollständig belegt. Das Landratsamt hat diese Überbelegung nur deswegen genehmigt, weil ein Kindergarten-Neubau angemeldet ist. Der Baubeginn dazu erfolgt Anfang Mai.

Manfred Schroll

Osterbrunnen – bunt und schön

Fast unbemerkt lief die Organisation, hier federführend Nicole Dörr und Ingrid Mannert, im Hintergrund ab. Dank moderner Vernetzung mit Whatsapp etc. geht das heute auch ganz schnell. So trafen sich, traditionell am Samstag vor Palmsonntag, eine ganze Schar Frauen jeglichen Alters (und ein einziger Mann als Maschinist) in der großen Halle der Baumschule Popp am Tuchenbacher Weg.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Die mitgebrachten Kinder waren alle hoch erfreut über den Abenteuerspielplatz Baumschule.

Im Vorfeld wurde von Privatleuten und der Firma Popp schon Grünschnitt aus Hecken und Büschen gesammelt. Verschiedene „Arbeitsgruppen“ bereiteten die kleinen Tannen-/Thuja-/Kirschlorbeer-Büschel vor, die dann mit Blumendraht auf das Gestell gebunden und die bunten Eier (einzeln oder als Girlanden) mit einem neuen Muster trappiert wurden. Als die Brunnenkrone fertig geschmückt war, „kutschierte“ Michael Popp (Baumschul-Senior) diese mit seinem Wägelchen zum Dorfplatz. Hier wurde das Gestell auf den Brunnen aufgesetzt und letzte schmückende Hand angelegt.

Die Beteiligten präsentierten ihr schönes Werk und können auch stolz darauf sein. Dass hier wieder ein Gemeinschaftswerk vieler Puschendorfer gelungen ist, macht die Sache noch erfreulicher. Eine gemeinsame Vesper, spendiert vom Bürgermeister, rundete den „Arbeitstag“ ab.

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Alexander Dörr

Die Freien Wähler gehen mit Alexander Dörr ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Puschendorf.

Freie Wähler Puschendorf - Alexander Dörr als Bürgermeisterkanditat vorgestelltGenau ein Jahr vor der Kommunalwahl haben die Freien Wähler in ihrer Hauptversammlung einstimmig einen Kandidaten für die Nachfolge von Wolfgang Kistner benannt. Mit dem 48 jährigen Sparkassenbetriebswirt Alexander Dörr geht ein im Ort bestens bekannter Mann ins Rennen.

Der stellvertretende Feuerwehrkommandant ist langjähriges aktives Mitglied im Posaunenchor und im Sportverein. Seit fünf Jahren sitzt er für die Freien Wähler im Gemeinderat und  bringt dort besonders in den Schwerpunkten Finanzen und Personal seine Kompetenzen ein. Zudem ist er jugendpolitischer Sprecher des Gemeinderats.

Mit Alexander Dörr können wir einen anerkannten, erfahrenen und in Puschendorf bestmöglich verwurzelten Kandidaten aufbieten, der unsere Gemeinde hervorragend repräsentieren wird. Er wird den Ort in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und den Mitarbeitern weiter voran bringen“ äußerte sich deshalb auch der Ortsvorsitzende und zweite Bürgermeister Stephan Buck an der Jahreshauptversammlung der Freien Wählern. Alexander Dörr ist verheiratet und hat drei Kinder.

Die Vorstandschaft bestehend aus Stephan Buck, dem zweiten Vorsitzenden Manfred Schroll, Schriftführerin Ingrid Mannert und Heinz Eckert als Kassier wurde von der Versammlung ebenfalls einstimmig für zwei Jahre im Amt bestätigt.

Manfred Schroll

(von links: Manfred Schroll, Stephan Buck, Alexander Dörr, Ingrid Mannert, Heinz Eckert)

Freie Wähler Puschendorf 2019

Aktueller Stand der Verschuldung

In der Rundschau 1/2014 habe ich erstmals einen Artikel über die Verschuldung der Gemeinde Puschendorf geschrieben. Ich hatte den Eindruck, dass man in der Öffentlichkeit relativ wenig über das damalige Rekordhoch von 3,1 Millionen Euro an Schulden wusste und die Resonanz aus der Bevölkerung war für mich überwältigend. Das Thema wurde oft diskutiert und ich glaube, dass mein Bericht und die Zahlen dazu beigetragen haben, dass man das Thema seitdem sensibler und verantwortungsvoller behandelt. Für uns als Freie Wähler ist es ein wichtiges Ziel, diesen Schuldenberg deutlich abzubauen. Sehr erfreulich ist, dass auch die anderen Parteien dieses Thema ernst genommen haben und so wurden im Gemeinderat wichtige Meilensteine in guter Zusammenarbeit erreicht. Im Haushaltbericht von 2017 war der Schuldenstand noch 2,5 Millionen Euro, mit einer Pro-Kopf Verschuldung von 1143 Euro. Laut Haushaltsbericht von Bgm. Kistner wurde die Verschuldung im Jahre 2018 nochmal um ca. 500.000 Euro verringert und beträgt aktuell 1,95 Millionen Euro. Das ist eine Pro-Kopf Verschuldung von ca. 890 Euro. Liegt auch ein bisschen daran, dass es in Puschendorf durch Zuzüge von Familien inzwischen etwa 250 Köpfe mehr gibt, auf denen die Verschuldung umgerechnet wird. Der Landesdurchschnitt in Bayern mit vergleichbaren Gemeinden liegt übrigens bei 627 Euro. Um die Sektkorken knallen zu lassen, ist es noch etwas zu früh, denn es stehen im laufenden Jahr wichtige Investitionen in der Gemeinde aus. Zum Beispiel der Bau der neuen Kinderkrippe, die dringend benötigt wird. Oder die Erschließung des Baugebiets Dorfeiche, wobei es sich hier nur um eine kurzzeitige Finanzierung handelt, da beim Verkauf der Grundstücke, das Geld wieder reinkommt. Auch der Umbau des Rathauses wird einiges kosten, aber der war auch nötig. Insgesamt aber ist man auf gutem Wege die Finanzen zu beobachten und das Thema sehr sensibel zu behandeln.

Grafik Verschuldung2018

Die Grafik zeigt den bisherigen Schuldenrekord im Jahre 2011 von über 3,1 Millionen Euro. Inzwischen reduzierten sich die Schulden auf 1,95 Millionen Euro, was eine sehr erfreuliche Entwicklung nach unten ist.

Manfred Schroll

Theater Puschendorf - Der Aktiencrash

Freie Wähler Puschendorf - Theateraufführung

Bildergalerie von dem Theaterstück "Der Aktiencrash". Aufgenommen am Freitag, 5. April 2019 im Saalbau Schmotzer. Viel Spass beim Betrachten der Bilder

Manfred Schroll

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Jahreshauptversammlung 2019 des Obst- und Gartenbauvereins Puschendorf

IMG 2018

Die Versammlung wurde von der ersten Vorsitzenden Andrea Fischer eröffnet und die Besucher herzlich begrüßt. Anschließend wurde gemäß der Tagesordnung das Protokoll von der Frühjahrsversammlung 2018 durch Schriftführerin Karin Kuntze vorgelesen.

Danach gab Andrea Fischer einen kurzen Bericht über die Aktivitäten des Vereins aus 2018. So wurde die Internetseite fertiggestellt, die unter https://www.ogv-puschendorf.de zu erreichen ist. Für Kinder und Jugendliche gab es letztes Jahr ein Ferienprogramm, bei dem mit den Kindern mit Basteln und gärtnern beschäftigt wurden. Der rechtliche Rahmen für die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wurde im Verein hergestellt. Beim Bericht über die Mosterei gab es erfreuliches zu berichten, denn das Defizit von den letzten Jahren ist inzwischen ausgeglichen und der Mostbetrieb erfreut sich mit großen Nachfrage, nicht nur bei Puschendorfern. Ebenso konnte man am Adventsmarkt eine gute Resonanz verbuchen. Andrea bedankte sich bei den Spendern und Unterstützer des Vereins, die ein solches Arrangement ermöglichen.

Die Termine für 2019:

Der Tag der offenen Gartentür findet am 30. Juni statt. Allerdings hat sich dafür nur ein einziger Interessent gemeldet und man wünscht sich natürlich, dass noch mehr Anmeldungen dazu eingehen.

Am 6. Juli findet vom Kreisverband Gartenbau und Landschaftspflege Fürth e.V. eine Busfahrt auf die Landesgartenschau nach Wassertrüdigen statt, mit einer zusätzlichen Stadtführen in Dinkelsbühl. Für Puschendorf sind als Kontingent 10 Plätze reserviert. Abfahrt ist um 7:45 in Veitsbronn und die geplante Rückkehr ist gegen 20 Uhr. Anmeldungen dazu sind willkommen.

Die Blumenschmuckprämierung des Landkreises Fürth findet 2019 in Puschendorf im Saalbau Schmotzer mit Landrat Matthias Dießl statt. Für diesen Abend will man den Gesangsverein Puschendorf als musikalische Untermalung einladen.

Das Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche soll im August 2019 auch wieder mit „Basteln und Garteln“ stattfinden.

Für den OGV-Garten an der Eichwaldhalle sucht der Verein noch Helfer, die in den Sommermonaten die Pflanzen und Sträucher gießen. Besonders in dem heißen Sommer 2018 war dies fast täglich notwendig und hier ist Unterstützung notwendig. Für diesen Garten sucht man Ableger von Blumen und möglichst trockenheits-resistente Pflanzen (nein – keine Kakteen). War dazu beitragen will, sollte sich bei Andrea Fischer, Heimweg 5 melden.

In ihrem Referat „Obst und Blumen auf Balkon und Terrasse“ hat Andrea sehr ausführlich darüber berichtet, dass es nicht unbedingt einen groß angelegten Garten bedarf um sich mit Obst, Gemüse und Kräuter zu versorgen. Dazu stellte sie die idealen Sorten vor, die sich für einen Balkon- bzw. Terrassengarten eignen, in dem man regelmäßig ernten kann. So kann man mit dem eigenen biologischen Anbau viel zur gesunden Ernährung beitragen.

Aktion zum Volksbegehren "Rettet die Bienen".

Zum Schluss betonte sie, dass Puschendorf bei der Aktion zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“, den 2. Platz an der durchschnittlichen Wahlbeteiligung belegte. Daraufhin übergab sie das Wort an den Ehrenvorsitzenden Richard Mährlein, der den paradoxen Zustand der ländlichen Imker erklärte. So haben die Stadtimker inzwischen einen größere Honigertrag, als auf dem Land, da die Artenvielfalt der Pflanzen für die Bienen und Insekten auf Ackerflächen stark zurückgegangen ist. Vor hat der fast flächendeckende Maisanbau für Biogasanlagen wesentlich dazu beigetragen. Mit der Aktion „Blumen saen“ will er die Puschendorfer dazu ermutigen, ihre Gärten wieder zu einem Lebensraum für Bienen und andere Insekten machen, denn der heutige Trend, Beton- statt grüne Gärten, ist bedauerlich und die Vielfalt der Pflanzen und Blumen ist auch in Privatgrundstücken deutlich zurückgegangen. Die Besucher wurden Ende eines sehr informativen Abends mit einer Tüte Blumensamen verabschiedet.

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Manfred Schroll

Aus dem Gemeinderat - Februar 2019

Ehrung Bocksrocker

Ehrung für Frau Marga Bocksrocker als stille Heldin

Diese Auszeichnung wird einmal im Jahr an eine Person im Landkreis verliehen. Frau Bocksrocker ist seit vielen Jahrzehnten Helferin beim Seniorennachmittag der ev. Gemeinde. Sie unterstützt das Kaffeetrinken beim Adventsmarkt vom Posaunenchor. Sie sammelt das Notopfer für die Kirche ein und kümmert sich auch um pflegebedürftige Menschen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe. Auch im Heinrich-Heinel Heim unterstützt sie viele Pflegebedürftige und hilft bei der Ausgabe des Mittagessens. Ferner macht sie Im Dorf regelmäßig Besuchsdienst bei Kranken und Senioren.
Als stiller Held ist man nicht Mitglied in einem sozialen Verein, sondern verrichtet den Dienst an Menschen aus Freiwilligkeit und wo man gerade gebraucht wird. Für dieses langjährigen und außergewöhnliche Dienst an hilfsbedürftigen Menschen wurde Frau Marga Bocksrocker als „stiller Held“ ausgezeichnet.

Vergabe der Bauarbeiten für den neuen Kindergarten

Auf die Ausschreibung der Bauarbeiten haben 5 Bauunternehmen ihr Angebot abgegeben. Die Preisspanne der Angebote liegt zwischen rund 386.000 Euro und 664.000 Euro. Das zweitgünstigste Angebot lag bei ca. 442.000 Euro. Das günstigste Angebot kam von der Firma Auerochs, die zusätzlich noch ein Nebenangebot abgegeben hat, womit sich der Gesamtpreis auf ca. 366.000 Euro reduziert. Damit liegen die Kosten etwa 17.000 unter den Schätzkosten des Architekten. Die Zuteilung des Auftrages erfolgte im Gemeinderat einstimmig.

Strombezug für die gemeindeeigenen Liegenschaften

Alle Liegenschaften der Gemeinde (einschließlich Straßenbeleuchtung), läuft unter einem Vertrag. Der Bayerische Gemeindetag arbeitet mit dem kommunalen Unternehmen KUBUS zusammen und versucht durch Bündelausschreibungen für die jeweiligen Gemeinden einen günstigen Stromanbieter zu finden. Aktuell werden für die Jahre 2021 bis 2023 die Planungen dazu vorbereitet. Bisher hat sich die Gemeinde daran beteiligt und konnte damit den Strompreis zu günstigen Konditionen und einer dreijährigen Preisgarantie erhalten. Derzeit liegt der Bruttopreis bei einem Verbrauch von 230.000 Kilowatt-Stunden im Jahr etwa 21 Cent pro KWh. Die Kosten für diese Ausschreibung liegen bei etwa 1.000 Euro. Der Gemeinderat hat der Vertragsverlängerung mit der Firma KUBUS zugestimmt. Der gelieferte Strom ist 100% Ökostrom ohne Neuanlagenquote.

Rathausumbau – Vergabe der Büromöbel

Im Zuge der Neugestaltung des Rathauses werden auch neue Möbel angeschafft. So sollen die Schreibtische der Mitarbeiter höhenverstellbar sein und die Zimmer mit neuen Schränken, Tischen, Stühlen und Sideboards ausgestattet werden, wobei die bisherigen Schreibtisch-Stühle weiterhin verwendet werden. Aktuell haben sich auf die Ausschreibung 3 Firmen gemeldet, deren Preisangebote zwischen 60.000 und 70.000 Euro liegen. Der Gemeinderat hat dem Bürgermeister ein Budget von 60.000 Euro (+10% Extrakosten) erteilt. Über die neue Möblierung wird zusammen mit den Mitarbeitern der Verwaltung entschieden.

Die Bilder zeigen die Architektur der Zimmeraufteilung. Da der Datenschutz in der Gemeinde einen sehr hohen Stellenwert hat, sind neue Strukturen erforderlich (z.B. beim Standesamt).

Neue Satzung für Bestattungen am Friedhof

In der bisherigen Satzung wurden redaktionelle Änderungen durchgeführt, da eine Urnen-Wiese neu hinzugekommen ist. Auf dieser Wiese gibt es kein persönliches Grab mehr, sondern die Urnen werden in der dafür vorgesehenen Wiese auf einer Fläche von 50x50 cm bestattet. Ein Grabschmuck ist auf der Wiese nicht vorgesehen. Die einzelne Grabstätte dazu wird nicht namentlich gekennzeichnet, sondern vor der Wiese werden 4 Stehlen mit normierten Namenschildern ein Gemeinschaftsschild aufgestellt, wer hier bestattet wurde. Man hat sich bewusst gegen eine weitere Urnenwand entschieden, da die Wiese das dreifache an Urnen aufnehmen kann als die Wand und die Kosten wesentlich günstiger sind.

Erschließung Baugebiet Dorfeiche – Vergabe der Planungsarbeiten

Die gesamten Kosten für die Erschließung des Baugebietes liegen laut Schätzung bei etwa 760.000 Euro. Die Planungsarbeiten dazu wurden an die Firma Christofori, zu einem Angebotspreis von ca. 95.000 Euro vergeben. Damit waren sie um ca. 15.000 Euro günstiger als die Firma GBI.

Anschluss der Gemeindeverwaltung an das Bayerischen Behördennetz

Hier handelt es sich um ein sicheres und leistungsfähiges Datennetz für Bayerische Behörden. Bisher hat die Gemeinde Puschendorf dieses Netz nicht verwendet, da die Kosten für einzelne Kommunen zu hoch waren. Inzwischen wird vom Landkreis forciert, dass man sich zusammen mit den einzelnen Kommunen daran beteiligen will. Damit wären die Kosten auch viel günstiger und liegen neben den einmaligen Kosten von ca. 2.000 Euro bei ca. 400 Euro pro Jahr.
Ferner hat es den Vorteil, dass bei kommunalen Wahlen ein Programm für die Wahlauswertung beim Landratsamt gehostet wird. Die Puschendorfer Wahlergebnisse werden dann zentral im Landratsamt ausgewertet. Bisher hatte die Gemeinde ein eigenes Wahlprogramm gekauft, die Ergebnisse in der Gemeinde ausgewertet und diese an das Landratsamt übertragen. Ferner steht auch den Bürgern ein gesicherter Datenzugang zur Verfügung um Anträge und Formulare elektronisch anzufordern. Damit kann man sich in Zukunft für etliche Angelegenheiten den Weg ins Rathaus ersparen.

Antrag auf Einführung eines Nachtflugverbotes am Flughafen Nürnberg

Die nächtlichen Starts und Landungen am Nürnberger Flughafen wurden inzwischen massiv ausgeweitet. Deswegen gibt es aktuell auch viele Proteste an die Verwaltung und an den Fluglärm-beauftragten. So hat sich die Gemeinde Obermichelbach für ein Nachtflugverbot ausgesprochen. Die Gemeinde Puschendorf will sich dem ebenfalls anschließen. So sollen die Starts und Landungen zwischen 22 Uhr und 6 Uhr nicht mehr zugelassen werden. Der Gemeinderat hat sich mit 8 zu 6 Stimmen dafür ausgesprochen.

Manfred Schroll

Rückblick zum Dreikönigstreffen 2019

In einer gut besuchten Veranstaltung präsentierten die Freien Wähler Puschendorf einen Rückblick auf 2018 und gaben zu verschiedenen Themen einen kurzen Einblick. Zweiter Bürgermeister Stephan Buck und Gemeinderat Alexander Dörr erläuterten dazu verschiedene Punkte. Moderiert wurde die Veranstaltung von vom 2. Vorsitzenden der Freien Wähler, Manfred Schroll.

Zu Beginn des Vortrags zeigte Manfred Schroll ein Video, damit die Besucher die aktuellen Themen und Hintergründe besser verstehen.

Als besonderes Highlight wurde der Bolzplatz vorgestellt, der ja bekanntlicherweise von den Freien Wählern schon seit Jahren gefordert wurde. Dass er im letzten Jahr auch verwirklicht werden konnte, ist eine besondere Freude. Die große die Aktzeptanz im Dorf und die vielen unterschiedlichen Altersgruppen, die auf den Platz spielen zeigt, dass es für Puschendorf eine sehr sinnvolle Einrichtung ist.

Weiter im Fokus steht auch der Schuldenabbau der Gemeinde. Zum Jahresende 2017 betrug die pro Kopf Verschuldung 1143 Euro (die offiziellen Zahlen für 2018 liegen noch nicht vor). Der landesdurchschnitt vergleichbarer Gemeinden liegt bei 627 Euro. Alexander Dörr betonte, dass Schulden durchaus akzeptabel sind, wo sie für sinnvolle Einrichtungen verwendet werden, wie z. B. der Kindergarten. Allerdings ist es auch Ziel, die Verschuldung in den nächsten Jahren unter 1000 Euro pro Kopf zu senken.

Erfreuliches gibt es auch für die Anlieger vom Schießhausweg, da sie durch die neue Straßenausbausatzung keine Beiträge mehr bezahlen müssen. Die Arbeiten zur Sanierung sollen 2019 beginnen. Bis dahin sollte man aber dringend die Schlaglöcher entschärfen.

Gefordert wurde auch, dass der Zustand der Gehwege an einigen Stellen überprüft wird, da hier durch Wurzelwerk angrenzender Bäume die Platten angehoben wurden. Vor allem für ältere Leute wird das zur Stolperfalle. Im Gemeinderat wurde 2018 bereits beschlossen, einen an der Einmündung zur Eichwaldhalle zu errichten. Die Arbeiten dazu sollen ebenfalls 2019 stattfinden. Kurz erläutert wurde auch die aktuelle Situation durch den Bahntunnel am Heuberg. Da hier die Fußgänger auf der Straße laufen müssen um zum Wiesengrund oder Bahnhof zu kommen soll auch hier den Autofahrer die Situation durch eine Fahrbahnmarkierung besser verdeutlicht werden.

Ein wichtiger Punkt ist auch, dass die Bahnsteige und die Bushaltestellen barrierefrei werden. Dazu soll der Kontakt mit der Bahn weiter gehalten werden und zur Unterstützung der Behindertenbeauftragte des Landkreises Fürth - Stephan Beck - eingeschaltet werden. Die Zugänge in Richtung Neustadt / Aisch bzw. Fürth / Nürnberg sind nur über Treppen erreichbar und stellen für Menschen mit Behinderung ein Problem dar. Der Vorschlag der Freien Wähler ist, am Bahnsteig von Richtung Fürth kommend, eine Rampe zur Straße anzulegen.

Weitere Themen waren der Umbau der Gemeinderverwaltung, das Bauhofpersonal so einzusetzen dass sie die Alltagsaufgaben besser erledigen können und größere Arbeiten an Firmen zu vergeben. Der Wasserschaden in der Eichwaldhalle muss durch die Versicherung so beseitigt werden, dass anstelle der durch die Trockung entstandenen Löcher im Fußboden, der Boden an den jeweiligen Stellen komplett erneuert wird.

Anschließend berichtete MdL Gabi Schmdt, stellvertretenden Landtagsvorsitzende der Freien Wähler aus München, dass es eine große Freude macht, im Landtag endlich etwas zu bewegen. Was als Opposition im Landtag jahrelang schier unmöglich war, wird durch die neue Koalition endlich verwirklicht.

Fritz Ruf, Kreisvorsitzender der Freien Wähler Landkreis Fürth sowie Elke Eder als neues Mitglied im Bezirkstag rundeten die Veranstaltung ab.

Freie Wähler Puschendorf