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Meldungen

Aus dem Gemeinderat - Juli 2019

Neues von der Planung Heimweg 10

Das Drama um den Bauplatz Heimweg 10 hat kein Ende. Das wurde eindrucksvoll in der letzten Gemeinderatssitzung demonstriert.

In der Sitzung vom 9. Juli wurde für Heimweg 10 ein neuer Flächenplan mit 12 Wohneinheiten eingereicht. Dieser kam allerdings so kurzfristig, sodass der Gemeinderat keine Möglichkeit hatte, sich umfassend zu informieren. Bgm. Kistner hat den Gemeinderat gedrängt, den Beschluss zur Billigung und Auslegung in dieser Sitzung zu fassen, da ohne diese Entscheidung der Bauträger nicht weitermachen kann. Ferner wäre das öffentliche Interesse an einer Fortführung der Planung schließlich von höheren Interesse, als irgendwelche Bedenken der Anwohner.

Allerdings war man im Gemeinderat von diesem Drängen nicht gerade begeistert und es kamen erhebliche Einwände, dass man ohne ausreichende Unterlagen einen Beschluss nicht sinnvoll verabschieden kann. Selbst die 6 Besucher in den hinteren Reihen waren sehr verwundert, warum man mit so dünnen Informationen und so vielen offenen Fragen, den Gemeinderat jetzt und heute eine Entscheidung abverlangt. Der Gemeinderat will speziell bei diesen Bauvorhaben genug Zeit und Möglichkeit haben sich umfassend zu informieren, weil man aus der Vergangenheit gelernt hat, dieses Thema sehr vorsichtig zu behandeln. Wenigstens ein Geländeschnitt hätte dabei sein müssen, der war aber auch nicht vorhanden.Der Bürgermeister hat zwar darauf hingewiesen, dass zur grundsätzlichen Rechtssicherheit ein Anwalt für städtebauliche Planung mit einbezogen worden ist, aber das ist sowieso Bestandteil einer Planung und hat den Gemeinderat glücklicherweise nicht weiter beeindruckt. Was dort und wie dort innerhalb des rechtlichen Rahmens gebaut wird, kann sowieso nur der Gemeinderat entscheiden.

Offen blieb auch die Frage um die vorgeschriebenen 24 Stellplätze (2 pro Wohneinheit plus 2 Besucherplätze) unterbringen will. Auf dem Plan ging jedenfalls nicht hervor, wo man diese anlegen will. Laut Planung ist ein Weg für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Rollator vom Heimweg zum Engeleinsgraben vorgesehen. Der soll aber laut Bgm. Kistner so gestaltet werden, dass er für Radfahrer ungeeignet ist, weil man die dort nicht haben will.

Meinung:
Lesen Sie den vorherigen Abschnitt um die Radfahrer bitte 2 Mal durch. Wer genau fühlt sich heute schon von möglichen Radfahrern dort gestört? Gibt es schon Interessenten, die Radfahren dort unterbinden wollen? Auf die Namensliste der künftigen Eigentümer bin ich echt gespannt. Außerdem habe ich einen solchen Weg in Puschendorf bisher noch nicht gesehen. Einzige Ausnahme ist die Rampe vom Heimweg zum Quellenweg, die ja angeblich super-behindertengerecht und für Radfahrer tatsächlich ungeeignet ist. Ich hoffe nur, dass sich dieses Desaster nicht wiederholt. Ich frage mich was da so eilig ist, wenn so viele offene Fragen völlig ungeklärt sind. Eine sehr sorgfältige Prüfung, wie der Gemeinderat sie anstrebt, halte ich für sehr sinnvoll. Bleibt mir wie immer anzumerken, dass ein solches Gebäude in dieser Lage des Landschaftsschutzgebietes völlig fehlplatziert ist.

Wegenutzung für die Deutsche Glasfaser

Die Deutsche Glasfaser beabsichtigt in Puschendorf ein Netz mit Glasfaserkabel zu verlegen. Dazu wurde ein Wegenutzungsrecht mit der Gemeinde vereinbart. Damit hätte man eine zukunftsfähige Technik, die Informationen mit Lichtgeschwindigkeit übertragen kann. Ob sie die Deutsche Glasfaser die Kabel tatsächlich verlegt, hängt von der Beteiligung der Haushalte im Ort ab. Es sollten ca. 40% bereit sein auf Glasfaser umzusteigen. Ferner ist man auch von der Entscheidung in Obermichelbach / Tuchenbach bzw. Veitsbronn abhängig. Nur wenn dort die Zustimmung 40% erreicht, dann werden aus der jeweiligen Richtung, die Kabel weiter nach Puschendorf verlegt. Der Gemeinderat hat der Firma die Zustimmung erteilt. Kosten für die Gemeinde entstehen dabei nicht. Eine Nachfrage bei der Telekom, ob sie auch bereit wäre Glasfaserkabel zu verlegen, blieb bisher ergebnislos.
Eine Aktion der Deutschen Glasfaser in Puschendorf ist für Herbst geplant.

Neue Parkplätze an der Praxis Dr. Adamek

Auf der Nordseite der bisherigen Wiese vor dem Anwesen Dr. Adamek sollen zunächst 6 Stellplätze entstehen. Weitere Parkplätze auf der Westseite werden bei Sanierung des Schießhausweges hinzukommen. Es haben dazu 2 Firmen ein Angebot abgegeben. Die Firma Auerochs, lag dabei weit unter dem Mitbieter und hat den Auftrag dafür auch bekommen.

Kindergartenbau

Der Bau des neuen Kindergartens liegt gut in der Zeit und man hofft, den Rohbaus noch vor Winter 2019 fertigstellen zu können. Damit wäre es möglich im Winter den Innenausbau durchzuführen um nächstes Jahr zeitnah fertig zu werden. Aktuell wurden verschiedene Metallbauarbeiten, wie z.B. für Türen und Fester vergeben. Die Firma Hühn aus Wilhermsdorf hatte dabei das beste Angebot mit ca. 102.000 Euro und bekam auch den Zuschlag (vorbehaltlich der Prüfung des Architekturbüros).

Ferner sollen Dachziegel verwendet werden, die für eine spätere Nachrüstung mit einer Photovoltaik-Anlage geeignet sind. Der dort erzeugte Strom kann zunächst direkt und ohne Zwischenspeicher verbraucht werden. Voraussetzung ist natürlich eine elektronische Steuerung. Will man zusätzlich einen Stromspeicher verwenden, so würde sich ein 8 KW/h-Speicher im günstigsten Fall erst nach 15 Jahren lohnen. Diese Option will man sich für spätere Entscheidungen offenhalten. Der Verwendung geeigneter Dachziegel hat der Gemeinderat zugestimmt.

Anschaffung eines neuen Kleintransporters für den Bauhof

Die Gemeinde benötigt einen kleinen Transporter, der auch schmale Wege, Gehwege und auf dem Friedhofsgelände fahren kann. Man hat einen Piaggio Porter dazu vorgesehen und dazu wurden mehrere Angebote eingeholt. Die Alternative ein E-Mobil dafür einzusetzen hat aber gezeigt, dass die Ausstattung dafür unzureichend und die Kosten wesentlich teurer sind. Die Kosten dafür betragen ca. 19.300 Euro und den Zuschlag hat ein Händler aus Wendelstein bekommen.

Neue Buslinie 121 mit stündlichen Takt

Die Linie verbindet Obermichelbach, Tuchenbach, Puschendorf und Langenzenn. Diese öffentliche Linie ersetzt die Schulbusse nach Langenzenn. Für die Gemeinde Puschendorf ergeben sich damit keine zusätzlichen Kosten.

Bisherige Linie 123 nach Herzogenaurach in Zukunft mit halbstündigem Takt.

Der Bau der geplanten Stadt-Umland-Bahn in Herzogenaurach, wird sich noch länger hinziehen als ursprünglich gedacht. Da Siegelsdorf eine gute Bahnanbindung an Fürth / Nürnberg hat, will man die Verbindung Herzogenaurach, Siegelsdorf besser unterstützen. Die betroffenen Gemeinde müssen allerdings dazu finanziell beteiligt werden.

Umbau Rathaus

Die Rohbau- und Elektroarbeiten sind fast abgeschlossen. Man hat kurzfristige entschieden, den vorhandenen Estrich komplett zu erneuern, da man hier unterschiedliches Höhenniveau hatte und auch an verschiedenen Stellen Dehnfugen erforderlich sind. Ferner war auf dem bisherigen Estrich der Kunststoffboden verleimt. Die Schleifarbeiten wären ähnlich teuer gekommen wie ein neuer Estrich. Darum hat man sich konsequent für diesen Schritt der Erneuerung entschieden. Ferner soll auch im Rathaus eine Dusche errichtet werden. Für Mitarbeiter, die mit dem Rad ins Büro kommen sicherlich ein wichtiges Kriterium.

Neue Fahrradstellplätze am Kirchplatz

Statt einer Blechhütte werden am Kirchplatz Stellplätze für Fahrräder mit Abstellbügel errichtet. Die Anlage wird mit 300 Euro pro Stellplatz gefördert. In einem weiteren Schritt soll man dort auch E-Bikes laden können. Ferner soll am Dorfplatz in Zukunft auch eine Lademöglichkeit für E-Autos errichtet werden.

Manfred Schroll

Oldtimer Rallye "Altmühltal Classic Sprint 2019"

FlyerRallye2019Web

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir freuen uns am Freitag, den 14. Juni ab 19:30 Uhr die Oldtimer Rallye "Altmühltal Classic Sprint 2019" in Puschendorf am Dorfplatz begrüßen zu dürfen

Der Altmühltal Classic Sprint, die fränkische Oldtimerrallye mit dem Veranstaltungsmotto „Von Freunden für Freunde“, fährt vom 14.-16. Juni 2019 durch Mittelfranken. Die besondere Atmosphäre und ein breit gefächertes Starterfeld haben den Altmühltal Classic Sprint zu einer der größten Oldtimerveranstaltungen in Bayern gemacht.

Gestartet wird die Rallye sowohl am Freitagabend als auch am Samstagmorgen auf dem Gelände der VR Bank im Tullnaupark in Nürnberg. Hochkarätiges Renngerät und zahlreiche Exoten wie Bugatti, Bentley oder Ferrari sind dort ebenso anzutreffen wie Mittelklasse- und Kleinwagen vom Opel Kadett bis zur Knutschkugel Isetta. Entsprechend groß ist der Zuschauerandrang an den Strecken und vor allem in den einzelnen Ortschaften.

Die Prologrunde am Freitagabend führt durch den Landkreis Fürth mit Empfang und Durchfahrtskontrolle in Puschendorf. Am Dorfplatz erwarten wir ab ca. 19:30 Uhr über 80 Oldtimer-Autos.

Die Dorfstraße wird am Freitag den 14. Juni für den regulären Durchgangsverkehr während der Rallye gesperrt, damit die Fahrzeuge ungehindert zur Stempelkontrolle am Dorfplatz einfahren und dort bestaunt werden können. Weitere Infos finden Sie auf der Homepage des Veranstalters unter www.classic-sprint.de.

Im Rahmen der Veranstaltung wird der Mopa-Club Puschendorf seine historischen Motorräder am Dorfplatz präsentieren.

Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Kommen.

Manfred Schroll

Aus dem Gemeinderat - Mai 2019

Antrag der Deutschen Glasfaser auf Nutzungsvertrag für öffentliche Wege.

Die Deutsche Glasfaser Holding GmbH ist ein 2011 gegründetes Telekommunikationsunternehmen in Nordrhein-Westfalen und betreibt den Ausbau von Glasfasernetzen in ländlichen Gebieten. Gleichzeitig sind sie Anbieter für Internet, Fernsehen und Telefonie, ähnlich wie die bekannten Anbieter wie Vodafone, 1&1 O2 oder Telekom. Sie sind ferner ein Mitgliedsunternehmen im Bundesverband für Breitbandkommunikation.

Zu Gast war ein Referent dieser Firma, denn die Deutsche Glasfaser beabsichtigt in Puschendorf ein Glasfasernetz zu verlegen. Von der Gemeinde muss dazu ein Wegerecht für öffentliche Straßen eingeräumt werden und sobald dies erfolgt ist kann sich diese Firma an die Bevölkerung richten um Kunden zu gewinnen. Damit es letztlich zur Realisierung kommt müssen allerdings 40% der Haushalte eine Zusage erteilen.

Die auszuführenden Arbeiten gestalten sich dabei relativ überschaubar. Es wird auf Gehwegen mittels einer Fräse ein Graben von ca. 15 cm Breite und 40 cm Tiefe gezogen, in dem die Kabel verlegt werden. Die einzelnen Häuser werden mittels Erdbohrung erreicht und es muss sich niemand Sorge haben, dass sein Garten aufgebaggert wird. Pro Tag soll ein Straßenzug erledigt werden, der Abends wieder instandgesetzt ist.

Der Hausanschluss ist zunächst kostenlos und das Tarifmodel für die monatlichen Kosten hängt davon ab, welche Geschwindigkeit die Teilnehmer buchen. Sie sind den Tarifen der Telekom nahezu identisch.

Der Referent hat versucht, dem Gemeinderat klarzumachen, dass man für Puschendorf ein Infrastrukturprojekt mit Zukunft anbietet. Die aktuellen Kupferkabel sind nicht für schnelles Internet geeignet und werden in Zukunft die Datenmenge auch nicht transportieren können, die man mit Glasfaser problemlos erreicht. Dass der Bedarf an Bandbreite in Zukunft massiv steigen wird, ist keine große Hellseherei und Glasfaser ist mit Lichtgeschwindigkeit unübertroffen.

Als Beispiel: in absehbarer Zeit werden 4K-Fernseher der Standard sein. Die Datenmenge dazu schwankt je nach Anbieter zwischen 15Mbit/s und 25Mbit/s pro TV-Gerät! Bei einer Datenleitung von 50 Mbit/s ist die Grenze alleine bei TV schnell erreicht. Zusätzlich kommen noch die Cloud-Dienste, Online-Videos, schnelles Internet, Smartphone, SmartHome, etc. Wer also meint, dass man mit 50 Mbit/s gut ausgestattet ist, der wird in den nächsten Jahren sicherlich eines besseren belehrt. Selbst die heutigen 100 Mbit/s sind mit Kupferkabel nicht flächendeckend verfügbar und je weiter Sie vom Verteiler weg sind, desto schlechter ist die Geschwindigkeit. Bei Glasfaserkabel dagegen sind diese Probleme nicht vorhanden.

Der Gemeinderat will das Thema in der nächsten Gemeinderatssitzung erneut behandeln und dann entscheiden, ob man dem Antrag der Deutschen Glasfaser zustimmt. Letztlich hängt das Projekt auch von der Zustimmung der Bürger in Tuchenbach und Obermichelbach ab. Nur wenn dort Glasfaser zum Einsatz kommt, kann Puschendorf als nächster Kandidat davon profitieren.

Meinung:

Aktuell mögen wir kein Problem mit der Versorgung haben, aber wir werden mit absoluter Sicherheit ein Zukunftsproblem haben, wenn wir auf ein solches Angebot nicht eingehen. Noch bequemer werden wir als Gemeinde an eine Glasfasertechnik nicht kommen.

Ich zitiere einen Satz der mir zu denken gegeben hat: „Man weiß (in der Gemeinde), dass in Puschendorf relative viele Nutzer eine relativ gute Anbindung haben. Deswegen ist man der Sache gegenüber etwas skeptisch.“

Das so viel Naivität und Unwissenheit in dieser Sache vorhanden ist, hätte ich nicht vermutet. Woher weiß man denn in der Gemeinde wieviel Bandbreite die Bürger aktuell und in Zukunft tatsächlich brauchen? Wer wurde dazu gefragt und hat man jemals Zukunftsprognosen ernst genommen? Der EDV-Beauftragte der Gemeinde hat gar herausgefunden, dass diese Firma irgendwo in Deutschland bei den Verlegungsarbeiten durch Subunternehmer teils schlechte Kritiken bekommen hat. Na und? Das haben andere Telekommunikationsfirmen (Vodafone, Telekom, O2, 1und1, etc.) auch. Sowas als Begründung aufzuführen ist fast schon peinlich.

Für Puschendorf bedeutet Glasfaser einen Quantensprung in der Informationstechnologie. Eigentlich kann die einzige Antwort dazu nur ein klares JA sein, denn damit stellt man heute die Weichen für die nahe Zukunft. Mir hat es gezeigt, dass bei verantwortlichen Personen gewaltige Defizite für eine Zukunftsgestaltung in Sachen Informationstechnologie vorhanden sind. Die Entscheidung, ob Glasfaser Einsatz kommt, kann meines Erachtens der Gemeinderat gar nicht vorentscheiden, sondern richtet sich allein nach den Bedarf der Bürger. Die digitale Transformation steht erst am Anfang und in wenigen Jahren werden Leitungen gebraucht, die viel größere Datenmengen transportieren müssen. Mit dem heutigen DSL 50 wird das kaum noch möglich sein.

Vielleicht erwarten manche, dass die Telekom demnächst Glasfaser bei uns verlegt und man ganz bequem und automatisch diese Technik freigeschalten bekommt. Ich erinnere mich daran, wie lange die Telekom gebraucht hat um Puschendorf überhaupt mit einer anständigen Infrastruktur zu versorgen. Obermichelbach/Tuchenbach hat übrigens bei der Telekom nach Glasfaser angefragt und - genau wie Puschendorf - keine Antwort bekommen. Nach meiner Recherche verlegt die Telekom nur etwa 18% der Gesamtmenge an Glasfaserleitungen in Deutschland, und das hauptsächlich in Ballungsgebieten. Meine Vermutung ist, dass die Telekom die ländlichen Gebiete Firmen wie der Deutschen Glasfaser überlässt, denn gesetzlich haben alle Internetanbieter (Telekom, Vodafone, O2, 1und1, etc) anschließend ein Nutzungsrecht dieser Leitungen. Aber dazu muss es erst mal verlegt sein und der Anbieter macht dies eben nur dann, wenn eine bestimmte Anzahl der Haushalte sich dazu bereit erklärt.

Manfred Schroll

Neubau Kindergarten - Vergabe der Spengler- und Fensterbauarbeiten

Für den neuen Kindergarten wurden die Arbeiten für Spenglerarbeiten an die Firma Güter-Metallbau aus Nürnberg zum Angebotspreis von 34.321.- Euro vergeben.

Bei den Fensterarbeiten wurden an die Firma Maier aus Markt Erlbach zum Angebotspreis 98.600.- Euro vergeben.

Für Jugendliche und Erwachsene wurde diskutiert ob man am neuen Bolzplatz ein Spielfeld mit Cardiogeräten (Fitnessgeräte) errichtet. Da man aber den Bedarf dazu eher gering schätzt will man dieses Thema zu einem späteren Zeitpunkt nochmal aufgreifen. Für Jugendliche soll eine Slackline aufgestellt werden.

Anschaffung eines neuen Fahrzeugs für den Bauhof

Bei der Haushaltsplanung 2019 wurden 10.000 Euro als Budget für ein kleines Transportfahrzeug eingestellt. Zur Diskussion standen ein Klein-LKW der Marke Porter oder ein VW-Caddy. Die Alternative für ein E-Fahrzeug wurde auch kurz vorgestellt, aber sie ist extrem teuer und letztlich will man weiterhin nach einen Kleintransporter der Marke Piaggio Porter Ausschau halten.

Wasserbauliche Maßnahme Zenn - Auswirkungen auf die Fembach.

Die Europäische Wasserrahmenrichtline hat es sich zum Ziel gesetzt, den guten ökologischen Zustand der Gewässer zu erhalten und zu verbessern. Das Wasserwirtschaftsamt Ansbach hat dazu ein Konzept entwickelt und die Zenn mit ihren Nebengewässern soll diesen Zustand erreichen. Die Fembach ist ein Gewässer der Ordnung III, was bedeutet, dass die jeweilig zuständige Gemeinde den Unterhalt und Ausbaulasten tragen muss. An der Fembach wurde bemängelt, das sie zu wenig Uferbewuchs hat und das sie sehr geradlinig verläuft. Der Verlauf wurde übrigens in den 50er Jahren stark verändert, da der ursprüngliche Verlauf viel natürlicher war und auch näher am Waldrand entlangführte. Allerdings gehören die Wiesen und auch die Uferstreifen an der Fembach nicht der Gemeinde und ein Fremdflächenerwerb ist bisher auch nicht geregelt. Deswegen wird das Amt auch eine entsprechende Stellungnahme dazu bekommen, auch wenn das Vorhaben durchaus sinnvoll erscheint.

Manfred Schroll

Aus dem Gemeinderat - April 2019

Kriterien zur Vergabe von gemeindeeigenen Grundstücken im Baugebiet Dorfeiche

Die Gemeinde besitzt im Baugebiet Dorfeiche 6 Grundstücke und hat dazu mehr Bewerber als Grundstücke. Man möchte die Vergabe der - wie auch die Gemeinde Veitsbronn - nach einen bestimmten Punktesystem regeln. Zum Beispiel ob die Bewerber den Wohnsitz bereits in Puschendorf haben, Kinder nach Alter gestaffelt, wobei kleine Kinder mehr Punkte bekommen als Jugendliche, etc. Ferner will man einen Sonderbonus vergeben, wenn einer der Bewerber ein Ehrenamt in verantwortlicher Position seit mehr als 3 Jahren in einen Puschendorfer Verein ausübt. Wir ein Interessent für ein Grundstück von der Gemeinde nominiert, so soll zur gegenseitigen Absicherung ein Vorvertrag für einen späteren Kauf geschlossen werden.

Diesem Vergabesystem hat der Gemeinderat zugestimmt.

Fun Court Platz: Beschluss zur Spielplatzsatzung

Für die Spielplätze, sowie den Fun Court und den daneben liegenden Bolzplatz wurde eine neue Satzung diskutiert. Im Wesentlichen will man erreichen, dass die Plätze sauber bleiben, dass keine Glasflaschen und kein Alkohol mitgebracht werden, Hunde sind ebenfalls nicht erlaubt und dass man die Spielzeiten einigermaßen festlegt. Die Kinderspielplätze stehen bis Einbruch der Dunkelheit zur Verfügung. Der Fun Court Platzes kann bis maximal 22 Uhr genutzt werden. Die Satzung soll – speziell beim FunCourt Platz – mit dem SVP abgestimmt werden.

Neuer Kindergarten: Vergabe der Lüftung

Von 11 Firmen haben 2 ein Angebot abgegeben, wobei diese zwischen 124.700 € und 144.800 € liegen. Die Angebote werden vor Vergabe noch durch den Architekten geprüft und vorbehaltlich dessen Zustimmung erhält die Firma Dirsch Haustechnik aus Herzogenaurach den Zuschlag.

Neuer Kindergarten: Vergabe von Heizung und Sanitär

Hier haben 2 von 14 angeschriebenen Firmen ein Angebot abgegeben. Die Preise dazu liegen zwischen 212.500 € und 259.500 €. Vorbehaltlich einer weiteren Prüfung kann auch ein Sondervorschlag von ca. 200.000 € berücksichtigt werden. Die Firma Karges war in beiden Fällen am günstigsten und würde den Zuschlag bekommen.

Neuer Kindergarten: Vergabe der Zimmer- und Dachdeckerarbeiten

Auch hier haben von 11 Firmen nur 2 ein Angebot abgegeben. Die Preise liegen zwischen 186.300 und 218.600 €. Die Firma Billmann hat mit dem günstigsten Angebot den Zuschlag bekommen.

Badsanierung Neustädter Str. 31

In dieser Wohnung wurde seit über 25 Jahren keine Renovierungen durchgeführt und es besteht aktuell die Notwendigkeit das Bad zu sanieren. Ferner sind auch die Heizkörper teils rostig und müssen ausgetauscht werden. Die Firma Pirner aus Puschendorf hat dazu ein Angebot von ca. 8.500 € abgegeben und hatte damit auch den günstigsten Preis.

Fahrradabstellplatz am Kirchplatz

Bürgermeister Kistner hat anhand einer Grafik erläutert, wie ein überdachter Abstellplatz für 21 Fahrräder aussehen könnte. Im Gemeinderat war man über das Aussehen allerdings sehr skeptisch, da eine 14 Meter lange Blechwand direkt vor dem Gemeindehaus der Kirche stehen würde. Ferner würde eine Überdachung, die gegen Westen geöffnet ist, kaum Schutz vor Regenwetter bieten. Nach einigen Diskussionen war man sich im Gemeinderat einig, dass ein solcher Abstellplatz mit diesen Ausmaßen dort eher stören würde, da sich die Durchfahrtsbreite für große Autos (z.B. Müllabfuhr) verringern würde. Eine dringende Notwendigkeit für Radfahrer gibt es sowieso nicht, da dort selten mehr als 5 oder 6 Fahrräder stehen. Damit wurde der Entwurf wieder verworfen und es sollen stattdessen ausreichend Abstellbügel für Fahrräder montiert werden.

Überbelegung im ev. Kindergarten

Für nächstes Jahr plant der ev. Kindergarten mit 106 Kindern. Die Kinderkrippe vom HVD ist ebenfalls vollständig belegt. Das Landratsamt hat diese Überbelegung nur deswegen genehmigt, weil ein Kindergarten-Neubau angemeldet ist. Der Baubeginn dazu erfolgt Anfang Mai.

Manfred Schroll

Osterbrunnen – bunt und schön

Fast unbemerkt lief die Organisation, hier federführend Nicole Dörr und Ingrid Mannert, im Hintergrund ab. Dank moderner Vernetzung mit Whatsapp etc. geht das heute auch ganz schnell. So trafen sich, traditionell am Samstag vor Palmsonntag, eine ganze Schar Frauen jeglichen Alters (und ein einziger Mann als Maschinist) in der großen Halle der Baumschule Popp am Tuchenbacher Weg.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Die mitgebrachten Kinder waren alle hoch erfreut über den Abenteuerspielplatz Baumschule.

Im Vorfeld wurde von Privatleuten und der Firma Popp schon Grünschnitt aus Hecken und Büschen gesammelt. Verschiedene „Arbeitsgruppen“ bereiteten die kleinen Tannen-/Thuja-/Kirschlorbeer-Büschel vor, die dann mit Blumendraht auf das Gestell gebunden und die bunten Eier (einzeln oder als Girlanden) mit einem neuen Muster trappiert wurden. Als die Brunnenkrone fertig geschmückt war, „kutschierte“ Michael Popp (Baumschul-Senior) diese mit seinem Wägelchen zum Dorfplatz. Hier wurde das Gestell auf den Brunnen aufgesetzt und letzte schmückende Hand angelegt.

Die Beteiligten präsentierten ihr schönes Werk und können auch stolz darauf sein. Dass hier wieder ein Gemeinschaftswerk vieler Puschendorfer gelungen ist, macht die Sache noch erfreulicher. Eine gemeinsame Vesper, spendiert vom Bürgermeister, rundete den „Arbeitstag“ ab.

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Alexander Dörr

Die Freien Wähler gehen mit Alexander Dörr ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Puschendorf.

Freie Wähler Puschendorf - Alexander Dörr als Bürgermeisterkanditat vorgestelltGenau ein Jahr vor der Kommunalwahl haben die Freien Wähler in ihrer Hauptversammlung einstimmig einen Kandidaten für die Nachfolge von Wolfgang Kistner benannt. Mit dem 48 jährigen Sparkassenbetriebswirt Alexander Dörr geht ein im Ort bestens bekannter Mann ins Rennen.

Der stellvertretende Feuerwehrkommandant ist langjähriges aktives Mitglied im Posaunenchor und im Sportverein. Seit fünf Jahren sitzt er für die Freien Wähler im Gemeinderat und  bringt dort besonders in den Schwerpunkten Finanzen und Personal seine Kompetenzen ein. Zudem ist er jugendpolitischer Sprecher des Gemeinderats.

Mit Alexander Dörr können wir einen anerkannten, erfahrenen und in Puschendorf bestmöglich verwurzelten Kandidaten aufbieten, der unsere Gemeinde hervorragend repräsentieren wird. Er wird den Ort in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und den Mitarbeitern weiter voran bringen“ äußerte sich deshalb auch der Ortsvorsitzende und zweite Bürgermeister Stephan Buck an der Jahreshauptversammlung der Freien Wählern. Alexander Dörr ist verheiratet und hat drei Kinder.

Die Vorstandschaft bestehend aus Stephan Buck, dem zweiten Vorsitzenden Manfred Schroll, Schriftführerin Ingrid Mannert und Heinz Eckert als Kassier wurde von der Versammlung ebenfalls einstimmig für zwei Jahre im Amt bestätigt.

Manfred Schroll

(von links: Manfred Schroll, Stephan Buck, Alexander Dörr, Ingrid Mannert, Heinz Eckert)

Freie Wähler Puschendorf 2019

Aktueller Stand der Verschuldung

In der Rundschau 1/2014 habe ich erstmals einen Artikel über die Verschuldung der Gemeinde Puschendorf geschrieben. Ich hatte den Eindruck, dass man in der Öffentlichkeit relativ wenig über das damalige Rekordhoch von 3,1 Millionen Euro an Schulden wusste und die Resonanz aus der Bevölkerung war für mich überwältigend. Das Thema wurde oft diskutiert und ich glaube, dass mein Bericht und die Zahlen dazu beigetragen haben, dass man das Thema seitdem sensibler und verantwortungsvoller behandelt. Für uns als Freie Wähler ist es ein wichtiges Ziel, diesen Schuldenberg deutlich abzubauen. Sehr erfreulich ist, dass auch die anderen Parteien dieses Thema ernst genommen haben und so wurden im Gemeinderat wichtige Meilensteine in guter Zusammenarbeit erreicht. Im Haushaltbericht von 2017 war der Schuldenstand noch 2,5 Millionen Euro, mit einer Pro-Kopf Verschuldung von 1143 Euro. Laut Haushaltsbericht von Bgm. Kistner wurde die Verschuldung im Jahre 2018 nochmal um ca. 500.000 Euro verringert und beträgt aktuell 1,95 Millionen Euro. Das ist eine Pro-Kopf Verschuldung von ca. 890 Euro. Liegt auch ein bisschen daran, dass es in Puschendorf durch Zuzüge von Familien inzwischen etwa 250 Köpfe mehr gibt, auf denen die Verschuldung umgerechnet wird. Der Landesdurchschnitt in Bayern mit vergleichbaren Gemeinden liegt übrigens bei 627 Euro. Um die Sektkorken knallen zu lassen, ist es noch etwas zu früh, denn es stehen im laufenden Jahr wichtige Investitionen in der Gemeinde aus. Zum Beispiel der Bau der neuen Kinderkrippe, die dringend benötigt wird. Oder die Erschließung des Baugebiets Dorfeiche, wobei es sich hier nur um eine kurzzeitige Finanzierung handelt, da beim Verkauf der Grundstücke, das Geld wieder reinkommt. Auch der Umbau des Rathauses wird einiges kosten, aber der war auch nötig. Insgesamt aber ist man auf gutem Wege die Finanzen zu beobachten und das Thema sehr sensibel zu behandeln.

Grafik Verschuldung2018

Die Grafik zeigt den bisherigen Schuldenrekord im Jahre 2011 von über 3,1 Millionen Euro. Inzwischen reduzierten sich die Schulden auf 1,95 Millionen Euro, was eine sehr erfreuliche Entwicklung nach unten ist.

Manfred Schroll

Theater Puschendorf - Der Aktiencrash

Freie Wähler Puschendorf - Theateraufführung

Bildergalerie von dem Theaterstück "Der Aktiencrash". Aufgenommen am Freitag, 5. April 2019 im Saalbau Schmotzer. Viel Spass beim Betrachten der Bilder

Manfred Schroll

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Jahreshauptversammlung 2019 des Obst- und Gartenbauvereins Puschendorf

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Die Versammlung wurde von der ersten Vorsitzenden Andrea Fischer eröffnet und die Besucher herzlich begrüßt. Anschließend wurde gemäß der Tagesordnung das Protokoll von der Frühjahrsversammlung 2018 durch Schriftführerin Karin Kuntze vorgelesen.

Danach gab Andrea Fischer einen kurzen Bericht über die Aktivitäten des Vereins aus 2018. So wurde die Internetseite fertiggestellt, die unter https://www.ogv-puschendorf.de zu erreichen ist. Für Kinder und Jugendliche gab es letztes Jahr ein Ferienprogramm, bei dem mit den Kindern mit Basteln und gärtnern beschäftigt wurden. Der rechtliche Rahmen für die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wurde im Verein hergestellt. Beim Bericht über die Mosterei gab es erfreuliches zu berichten, denn das Defizit von den letzten Jahren ist inzwischen ausgeglichen und der Mostbetrieb erfreut sich mit großen Nachfrage, nicht nur bei Puschendorfern. Ebenso konnte man am Adventsmarkt eine gute Resonanz verbuchen. Andrea bedankte sich bei den Spendern und Unterstützer des Vereins, die ein solches Arrangement ermöglichen.

Die Termine für 2019:

Der Tag der offenen Gartentür findet am 30. Juni statt. Allerdings hat sich dafür nur ein einziger Interessent gemeldet und man wünscht sich natürlich, dass noch mehr Anmeldungen dazu eingehen.

Am 6. Juli findet vom Kreisverband Gartenbau und Landschaftspflege Fürth e.V. eine Busfahrt auf die Landesgartenschau nach Wassertrüdigen statt, mit einer zusätzlichen Stadtführen in Dinkelsbühl. Für Puschendorf sind als Kontingent 10 Plätze reserviert. Abfahrt ist um 7:45 in Veitsbronn und die geplante Rückkehr ist gegen 20 Uhr. Anmeldungen dazu sind willkommen.

Die Blumenschmuckprämierung des Landkreises Fürth findet 2019 in Puschendorf im Saalbau Schmotzer mit Landrat Matthias Dießl statt. Für diesen Abend will man den Gesangsverein Puschendorf als musikalische Untermalung einladen.

Das Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche soll im August 2019 auch wieder mit „Basteln und Garteln“ stattfinden.

Für den OGV-Garten an der Eichwaldhalle sucht der Verein noch Helfer, die in den Sommermonaten die Pflanzen und Sträucher gießen. Besonders in dem heißen Sommer 2018 war dies fast täglich notwendig und hier ist Unterstützung notwendig. Für diesen Garten sucht man Ableger von Blumen und möglichst trockenheits-resistente Pflanzen (nein – keine Kakteen). War dazu beitragen will, sollte sich bei Andrea Fischer, Heimweg 5 melden.

In ihrem Referat „Obst und Blumen auf Balkon und Terrasse“ hat Andrea sehr ausführlich darüber berichtet, dass es nicht unbedingt einen groß angelegten Garten bedarf um sich mit Obst, Gemüse und Kräuter zu versorgen. Dazu stellte sie die idealen Sorten vor, die sich für einen Balkon- bzw. Terrassengarten eignen, in dem man regelmäßig ernten kann. So kann man mit dem eigenen biologischen Anbau viel zur gesunden Ernährung beitragen.

Aktion zum Volksbegehren "Rettet die Bienen".

Zum Schluss betonte sie, dass Puschendorf bei der Aktion zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“, den 2. Platz an der durchschnittlichen Wahlbeteiligung belegte. Daraufhin übergab sie das Wort an den Ehrenvorsitzenden Richard Mährlein, der den paradoxen Zustand der ländlichen Imker erklärte. So haben die Stadtimker inzwischen einen größere Honigertrag, als auf dem Land, da die Artenvielfalt der Pflanzen für die Bienen und Insekten auf Ackerflächen stark zurückgegangen ist. Vor hat der fast flächendeckende Maisanbau für Biogasanlagen wesentlich dazu beigetragen. Mit der Aktion „Blumen saen“ will er die Puschendorfer dazu ermutigen, ihre Gärten wieder zu einem Lebensraum für Bienen und andere Insekten machen, denn der heutige Trend, Beton- statt grüne Gärten, ist bedauerlich und die Vielfalt der Pflanzen und Blumen ist auch in Privatgrundstücken deutlich zurückgegangen. Die Besucher wurden Ende eines sehr informativen Abends mit einer Tüte Blumensamen verabschiedet.

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Manfred Schroll

Aus dem Gemeinderat - Februar 2019

Ehrung Bocksrocker

Ehrung für Frau Marga Bocksrocker als stille Heldin

Diese Auszeichnung wird einmal im Jahr an eine Person im Landkreis verliehen. Frau Bocksrocker ist seit vielen Jahrzehnten Helferin beim Seniorennachmittag der ev. Gemeinde. Sie unterstützt das Kaffeetrinken beim Adventsmarkt vom Posaunenchor. Sie sammelt das Notopfer für die Kirche ein und kümmert sich auch um pflegebedürftige Menschen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe. Auch im Heinrich-Heinel Heim unterstützt sie viele Pflegebedürftige und hilft bei der Ausgabe des Mittagessens. Ferner macht sie Im Dorf regelmäßig Besuchsdienst bei Kranken und Senioren.
Als stiller Held ist man nicht Mitglied in einem sozialen Verein, sondern verrichtet den Dienst an Menschen aus Freiwilligkeit und wo man gerade gebraucht wird. Für dieses langjährigen und außergewöhnliche Dienst an hilfsbedürftigen Menschen wurde Frau Marga Bocksrocker als „stiller Held“ ausgezeichnet.

Vergabe der Bauarbeiten für den neuen Kindergarten

Auf die Ausschreibung der Bauarbeiten haben 5 Bauunternehmen ihr Angebot abgegeben. Die Preisspanne der Angebote liegt zwischen rund 386.000 Euro und 664.000 Euro. Das zweitgünstigste Angebot lag bei ca. 442.000 Euro. Das günstigste Angebot kam von der Firma Auerochs, die zusätzlich noch ein Nebenangebot abgegeben hat, womit sich der Gesamtpreis auf ca. 366.000 Euro reduziert. Damit liegen die Kosten etwa 17.000 unter den Schätzkosten des Architekten. Die Zuteilung des Auftrages erfolgte im Gemeinderat einstimmig.

Strombezug für die gemeindeeigenen Liegenschaften

Alle Liegenschaften der Gemeinde (einschließlich Straßenbeleuchtung), läuft unter einem Vertrag. Der Bayerische Gemeindetag arbeitet mit dem kommunalen Unternehmen KUBUS zusammen und versucht durch Bündelausschreibungen für die jeweiligen Gemeinden einen günstigen Stromanbieter zu finden. Aktuell werden für die Jahre 2021 bis 2023 die Planungen dazu vorbereitet. Bisher hat sich die Gemeinde daran beteiligt und konnte damit den Strompreis zu günstigen Konditionen und einer dreijährigen Preisgarantie erhalten. Derzeit liegt der Bruttopreis bei einem Verbrauch von 230.000 Kilowatt-Stunden im Jahr etwa 21 Cent pro KWh. Die Kosten für diese Ausschreibung liegen bei etwa 1.000 Euro. Der Gemeinderat hat der Vertragsverlängerung mit der Firma KUBUS zugestimmt. Der gelieferte Strom ist 100% Ökostrom ohne Neuanlagenquote.

Rathausumbau – Vergabe der Büromöbel

Im Zuge der Neugestaltung des Rathauses werden auch neue Möbel angeschafft. So sollen die Schreibtische der Mitarbeiter höhenverstellbar sein und die Zimmer mit neuen Schränken, Tischen, Stühlen und Sideboards ausgestattet werden, wobei die bisherigen Schreibtisch-Stühle weiterhin verwendet werden. Aktuell haben sich auf die Ausschreibung 3 Firmen gemeldet, deren Preisangebote zwischen 60.000 und 70.000 Euro liegen. Der Gemeinderat hat dem Bürgermeister ein Budget von 60.000 Euro (+10% Extrakosten) erteilt. Über die neue Möblierung wird zusammen mit den Mitarbeitern der Verwaltung entschieden.

Die Bilder zeigen die Architektur der Zimmeraufteilung. Da der Datenschutz in der Gemeinde einen sehr hohen Stellenwert hat, sind neue Strukturen erforderlich (z.B. beim Standesamt).

Neue Satzung für Bestattungen am Friedhof

In der bisherigen Satzung wurden redaktionelle Änderungen durchgeführt, da eine Urnen-Wiese neu hinzugekommen ist. Auf dieser Wiese gibt es kein persönliches Grab mehr, sondern die Urnen werden in der dafür vorgesehenen Wiese auf einer Fläche von 50x50 cm bestattet. Ein Grabschmuck ist auf der Wiese nicht vorgesehen. Die einzelne Grabstätte dazu wird nicht namentlich gekennzeichnet, sondern vor der Wiese werden 4 Stehlen mit normierten Namenschildern ein Gemeinschaftsschild aufgestellt, wer hier bestattet wurde. Man hat sich bewusst gegen eine weitere Urnenwand entschieden, da die Wiese das dreifache an Urnen aufnehmen kann als die Wand und die Kosten wesentlich günstiger sind.

Erschließung Baugebiet Dorfeiche – Vergabe der Planungsarbeiten

Die gesamten Kosten für die Erschließung des Baugebietes liegen laut Schätzung bei etwa 760.000 Euro. Die Planungsarbeiten dazu wurden an die Firma Christofori, zu einem Angebotspreis von ca. 95.000 Euro vergeben. Damit waren sie um ca. 15.000 Euro günstiger als die Firma GBI.

Anschluss der Gemeindeverwaltung an das Bayerischen Behördennetz

Hier handelt es sich um ein sicheres und leistungsfähiges Datennetz für Bayerische Behörden. Bisher hat die Gemeinde Puschendorf dieses Netz nicht verwendet, da die Kosten für einzelne Kommunen zu hoch waren. Inzwischen wird vom Landkreis forciert, dass man sich zusammen mit den einzelnen Kommunen daran beteiligen will. Damit wären die Kosten auch viel günstiger und liegen neben den einmaligen Kosten von ca. 2.000 Euro bei ca. 400 Euro pro Jahr.
Ferner hat es den Vorteil, dass bei kommunalen Wahlen ein Programm für die Wahlauswertung beim Landratsamt gehostet wird. Die Puschendorfer Wahlergebnisse werden dann zentral im Landratsamt ausgewertet. Bisher hatte die Gemeinde ein eigenes Wahlprogramm gekauft, die Ergebnisse in der Gemeinde ausgewertet und diese an das Landratsamt übertragen. Ferner steht auch den Bürgern ein gesicherter Datenzugang zur Verfügung um Anträge und Formulare elektronisch anzufordern. Damit kann man sich in Zukunft für etliche Angelegenheiten den Weg ins Rathaus ersparen.

Antrag auf Einführung eines Nachtflugverbotes am Flughafen Nürnberg

Die nächtlichen Starts und Landungen am Nürnberger Flughafen wurden inzwischen massiv ausgeweitet. Deswegen gibt es aktuell auch viele Proteste an die Verwaltung und an den Fluglärm-beauftragten. So hat sich die Gemeinde Obermichelbach für ein Nachtflugverbot ausgesprochen. Die Gemeinde Puschendorf will sich dem ebenfalls anschließen. So sollen die Starts und Landungen zwischen 22 Uhr und 6 Uhr nicht mehr zugelassen werden. Der Gemeinderat hat sich mit 8 zu 6 Stimmen dafür ausgesprochen.

Manfred Schroll

Rückblick zum Dreikönigstreffen 2019

In einer gut besuchten Veranstaltung präsentierten die Freien Wähler Puschendorf einen Rückblick auf 2018 und gaben zu verschiedenen Themen einen kurzen Einblick. Zweiter Bürgermeister Stephan Buck und Gemeinderat Alexander Dörr erläuterten dazu verschiedene Punkte. Moderiert wurde die Veranstaltung von vom 2. Vorsitzenden der Freien Wähler, Manfred Schroll.

Zu Beginn des Vortrags zeigte Manfred Schroll ein Video, damit die Besucher die aktuellen Themen und Hintergründe besser verstehen.

Als besonderes Highlight wurde der Bolzplatz vorgestellt, der ja bekanntlicherweise von den Freien Wählern schon seit Jahren gefordert wurde. Dass er im letzten Jahr auch verwirklicht werden konnte, ist eine besondere Freude. Die große die Aktzeptanz im Dorf und die vielen unterschiedlichen Altersgruppen, die auf den Platz spielen zeigt, dass es für Puschendorf eine sehr sinnvolle Einrichtung ist.

Weiter im Fokus steht auch der Schuldenabbau der Gemeinde. Zum Jahresende 2017 betrug die pro Kopf Verschuldung 1143 Euro (die offiziellen Zahlen für 2018 liegen noch nicht vor). Der landesdurchschnitt vergleichbarer Gemeinden liegt bei 627 Euro. Alexander Dörr betonte, dass Schulden durchaus akzeptabel sind, wo sie für sinnvolle Einrichtungen verwendet werden, wie z. B. der Kindergarten. Allerdings ist es auch Ziel, die Verschuldung in den nächsten Jahren unter 1000 Euro pro Kopf zu senken.

Erfreuliches gibt es auch für die Anlieger vom Schießhausweg, da sie durch die neue Straßenausbausatzung keine Beiträge mehr bezahlen müssen. Die Arbeiten zur Sanierung sollen 2019 beginnen. Bis dahin sollte man aber dringend die Schlaglöcher entschärfen.

Gefordert wurde auch, dass der Zustand der Gehwege an einigen Stellen überprüft wird, da hier durch Wurzelwerk angrenzender Bäume die Platten angehoben wurden. Vor allem für ältere Leute wird das zur Stolperfalle. Im Gemeinderat wurde 2018 bereits beschlossen, einen an der Einmündung zur Eichwaldhalle zu errichten. Die Arbeiten dazu sollen ebenfalls 2019 stattfinden. Kurz erläutert wurde auch die aktuelle Situation durch den Bahntunnel am Heuberg. Da hier die Fußgänger auf der Straße laufen müssen um zum Wiesengrund oder Bahnhof zu kommen soll auch hier den Autofahrer die Situation durch eine Fahrbahnmarkierung besser verdeutlicht werden.

Ein wichtiger Punkt ist auch, dass die Bahnsteige und die Bushaltestellen barrierefrei werden. Dazu soll der Kontakt mit der Bahn weiter gehalten werden und zur Unterstützung der Behindertenbeauftragte des Landkreises Fürth - Stephan Beck - eingeschaltet werden. Die Zugänge in Richtung Neustadt / Aisch bzw. Fürth / Nürnberg sind nur über Treppen erreichbar und stellen für Menschen mit Behinderung ein Problem dar. Der Vorschlag der Freien Wähler ist, am Bahnsteig von Richtung Fürth kommend, eine Rampe zur Straße anzulegen.

Weitere Themen waren der Umbau der Gemeinderverwaltung, das Bauhofpersonal so einzusetzen dass sie die Alltagsaufgaben besser erledigen können und größere Arbeiten an Firmen zu vergeben. Der Wasserschaden in der Eichwaldhalle muss durch die Versicherung so beseitigt werden, dass anstelle der durch die Trockung entstandenen Löcher im Fußboden, der Boden an den jeweiligen Stellen komplett erneuert wird.

Anschließend berichtete MdL Gabi Schmdt, stellvertretenden Landtagsvorsitzende der Freien Wähler aus München, dass es eine große Freude macht, im Landtag endlich etwas zu bewegen. Was als Opposition im Landtag jahrelang schier unmöglich war, wird durch die neue Koalition endlich verwirklicht.

Fritz Ruf, Kreisvorsitzender der Freien Wähler Landkreis Fürth sowie Elke Eder als neues Mitglied im Bezirkstag rundeten die Veranstaltung ab.

Freie Wähler Puschendorf

Aus dem Gemeinderat - Dezember 2018

Neue Satzungen für Wasser bzw. Entwässerung

Wasserabgabesatzung (WAS)
Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung (BGS/WAS)
Entwässerungssatzung (EWS)

Die WAS wurde vom Büro Dr. Schulte und Röder Kommunalberatung UG & Co. KG überarbeitet und gemäß dem neuen Berechnungsmodelle der tatsächlich vorhandenen Geschoßfläche an den nötigen Stellen angepasst. Bis vor etwa einem Jahr war die Berechnungsgrundlage für Grundstücke noch die maximal zulässige Geschoßfläche. Bei neuen Grundstücken wird seit diesem Jahr nach der tatsächliche Geschoßfläche berechnet.
Wer bisher nach der alten Regelung abgerechnet wurde, der bleibt auch bei Gebäudeerweiterungen (bis auf einige Ausnahmen) vor weiteren Zahlungen verschont, denn er hat seine Gebühren eh schon für die maximal zulässige Geschoßfläche bezahlt.

Bei der Kalkulation der Gebühren werden in der Vermögensbuchführung der Gemeinde, die Investitionen der nächsten 4 Jahre berücksichtigt. Wenn also zu erwarten ist, dass für die Wasserversorgung in den nächsten Jahren Verbesserungen bzw. Erneuerungen anstehen, dann sind diese bereits mitkalkuliert. Der Zeitraum für solche Kalkulationen wird auf 4 Jahre festgelegt. Man will sich eine jährliche Auswertung vom Büro Schulte erstellen lassen, um den Kostentendenz besser verfolgen zu können. Die voraussichtlichen Kosten dazu betragen ca. 6.500 €.

Alle drei Satzungen wurden gemäß den neuen Erfordernissen angepasst. Das ist eine Menge Papier und wer sich genau darüber informieren will, kann den genauen Gesetzestext in der Gemeinde einsehen.

Stellplatzsatzung (Neufassung ab 11.12.2018)

Für jede Wohnung unter 55 qm muss ein Stellplatz ausgewiesen werden. Bei einer Wohnfläche von größer gleich 55 qm müssen es 2 Stellplätze sein.

Gemeinsamer Datenschutzbeauftragter im Landkreis Fürth
Gemäß der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) muss auch ein Datenschutzbeauftragter in den Kommunen vorhanden sein. Der Landkreis hat sich für einen Kandidaten entschieden, der zum 01.01.2019 eingestellt wird und auch von allen beteiligten Kommunen bestellt werden kann. Der Datenschutzbeauftragte vor Ort ist Herr Reingruber.

Neubau Kindergarten

Bürgermeister Kistner will den Förderantrag für den neuen Kindergarten bei der Regierung Mittelfranken noch vor Weihnachten abgeben. Die Ausschreibung für den Kindergarten könnte dann im Januar erfolgen und im Februar wäre die Vergabe der Bauarbeiten möglich.

Laut Erhebung ist in Puschendorf ein zukünftiger Bedarf von ca. 36 Krippenplätzen und 124 Kindergartenplätzen erforderlich. Dies hat das Landratsamt anerkannt und bestätigt.

Bisher sind für den Neubau des Kindergartens 14 Kinder für die Krippe und 30 Kinder für den Kindergarten vorgesehen. Wenn es ein integrativer Kindergarten wird, dann erhöht es sich um jeweils 2 Kinder. Ein integrativer Kindergarten bedeutet, dass es Gruppen mit körperlich oder geistig behinderten Kindern gibt, die zusammen mit den anderen Kindern gemeinsam gefördert werden. Dazu stehen auch speziell ausgebildete Erzieher und Pädagogen zur Verfügung. Ein integratives Kind wird mit dem Faktor 1:4 gerechnet, das bedeutet, dass ein förderbedürftiges Kind so viel zählt wie 4 andere. Bei 32 Plätzen im Kindergarten und 2 integrativen Kindern könnten beispielsweise noch 24 Kinder aufgenommen werden. Theoretisch könnte man annehmen, dass sich dadurch der Betreuungsschlüssel verbessert, da das gleiche Personal für weniger Kinder zur Verfügung steht. Allerdings brauchen behinderte Kinder auch mehr Fürsorge und Förderung. Es ist jedenfalls richtig, dass sie nicht ausgeschlossen werden und mit anderen Kindern zusammen sein können. Damit werden Rücksicht und Toleranz enorm gefördert.

2. Bgm. Stephan Buck betonte, dass bis zur Fertigstellung des Neubaus eine Zwischenlösung gefunden werden muss, da die erhoffte Fertigstellung für September 2019 nicht mehr zu halten und ein dringender Bedarf an Kinderbetreuung gegeben ist. Bisher ist man auf Tuchenbach, Obermichelbach, Veitsbronn und Langenzenn ausgewichen. Ob die Einrichtungen dort für nächstes Jahr noch Kapazitäten für Puschendorfer Kinder haben ist allerdings unklar, da auch in diesen umliegenden Ortschaften massiv gebaut wird dort ein erhöhter Bedarf vorhanden sein wird.

Planung Heimweg 10

Das Ing. Büro Grosser, Seeger und Partner (Nürnberg) soll damit beauftragt werden, die Planungen des neuen Investors am Heimweg 10 zu prüfen und zu überwachen. Man will auf Nummer Sicher gehen, dass alle Vorschriften eingehalten und vertragliche Vereinbarungen rechtssicher niedergeschrieben werden. Vor allem die Verbindungsstraße Heimweg - Quellenweg und auch die Verlegung der neuen Wasserleitung durch das Grundstück Heimweg 10 muss vertraglich abgesichert werden.

Umbau Rathaus

Zur Zeit wird die Aufzugstechnik eingebaut. Fertiggestellt ist sowohl die Fassage, der Einbau der Fenster und die Windschutzverkleidung am Aufzug. Die Firma Auerochs wird als nächstes die Räume der Sparkasse komplett entkernen, anschließend wird die Zwischenwand zur Gemeindeverwaltung eingerissen. Die Mitarbeiter der Gemeinde werden während des Umbaus des Erdgeschoßes in den 1. Stock ausweichen, damit der Umbau zügig vorangeht. Der Empfang der Gemeinde wird zur Feuerwehr verlegt. Das Büro des Bürgermeisters wird vorübergehend in einen Container sein, der vor dem Rathaus steht. Sobald der Umgau im EG abgeschlossen ist, werden die Mitarbeiter darin einziehen, damit die oberen Räume neu gestaltet werden können. Die Umbauphase wird ungefähr 6 Monate in Anspruch nehmen.

Sanierung Schießhausweg

Die Sanierung dieser Straße soll erfolgen, sobald die Änderung der Straßenausbausatzung (STRABS) von der Landesregierung geändert und freigegeben worden ist. Was man wohl endlich eingesehen hat ist, dass endlich die tiefen Schlaglöcher provisorisch repariert werden und ein gefahrloses Begehen damit ermöglicht wird.

E-Mobil für die Gemeinde

Die Gemeinde hat sich ein Elektro-Auto der Firma BMW (I3) geleast. Damit sollen die dienstlichen Fahrten der Mitarbeiter weitgehend erledigt werden. Der Vertrag läuft auf 2 Jahre und die Kosten pro Monat betragen 250 Euro zuzüglich Versicherung. Dafür soll die Kostenpauschale für Fahrten mit Privatfahrzeug größtenteils entfallen. Zuschüsse dazu gibt es von der VR meine Bank eG und vom Stromversorger Main-Donau Netzgesellschaft. Laut Bürgermeister Kistner sind damit die Unterhaltskosten weitgehend gedeckt.

Grundschule Veitsbronn - Schülerzahl 2018/2019

Für das Schuljahr 2018/2019 gibt es 156 Erstklässer, die in 6 Klassen untergebracht sind. Obwohl die Veitsbronner Schule die größte Grundschule im Landkreis ist, sind die Aufnahmekapazitäten weitgehend erschöpft. Vom Gebäude der Hauptschule soll der hintere Teil als Kindergarten umgebaut werden, wogegen der vordere Teil erhalten bleibt.

Schnelleres Internet - Anfrage an die Telekom

In ganz Puschendorf ist (bis auf einige Ausnahmen) mit DSL 50 (50MBit im Download, 10 MBit Upload) versorgt. Den damaligen Ausbau mit DSL50 hat die Gemeinde mit ca. 25.000€ anteilig finanziert. Allerdings ist das inzwischen nicht mehr der aktuelle Stand der Technik und eine Anfrage an die Telekom soll klären, ob VDSL 100 zur Verfügung steht.

Manfred Schroll

Koalitionsvertrag für Bayern steht

Die Koalitionsverhandlungen zwischen CSU und FW sind beendet. Es wurde, so hört man aus Kreisen der Verhandler, hart aber sachlich miteinander gesprochen und am Ende ein Ergebnis präsentiert, ohne Zwischenrufe, Balkonbilder oder Drohgebärden.
Die Freien Wähler zeigten sich damit, obwohl es für uns die ersten solchen Gespräche waren, wesentlich professioneller und zielorientierter, als die Parteien noch vor wenigen Monaten in Berlin.

Machen wir uns nichts vor, als kleinerer Partner eines solchen Bündnisses, sind nicht alle eigenen Ziele zu 100% durchsetzbar. Trotzdem wurde vieles von dem erreicht, mit dem die Freien Wähler im Wahlkampf für sich geworben hatten. Vor allem wurde ein neuer Politikstil vereinbart. Gute Vorschläge der Opposition sollen nun gemeinsam aufgegriffen werden, anstatt wie bisher alles vom hohen Ross der Alleinregierung abzuschmettern. Das und einige neue Köpfe in der Verantwortung tun Bayern sicher gut!

Damit Sie sich ein Bild von den Ergebnissen machen können, stellen wir den Wortlaut des Koalitionsvertrags wortgetreu und die Sichtweise der Freien Wähler dazu, anbei zur Verfügung.

Gesamtfassung des Koalitionsvertrags

Der Koalitionsvertrag aus dem Blickwinkel der Freien Wähler

Was gilt weiterhin: Die Freien Wähler sind nicht wie eine einheitliche Partei aufgestellt. Sie können in einer kommunalen Freien Wähler-Gruppierung wie den FW Puschendorf e.V. Mitglied sein, ohne auf landespolitischer Ebene beitreten zu müssen. Eine eigene Meinung ist gewünscht! Manchmal ist das kompliziert, aber Politik ist halt nicht immer einfach. Wir würden uns also freuen, wenn Sie die Arbeit von uns interessiert, in Puschendorf, in Mittelfranken und in Bayern.

Wir haben noch Mitgliedsanträge und drucken auch gerne noch welche nach

Stephan Buck

Aus dem Gemeinderat - November 2018

Baugebiet Dorfeiche

Der Bebauungsplan ist in allen Belangen soweit fertig. Über die Einwände und den Satzungsbeschluss wurde abgestimmt. Die zeitliche Verzögerung war bedingt durch die Notarverträge mit den Grundstückseigentümern und die notariellen Angelegenheiten konnte erst im September vollzogen werden.

Bgm. Kistner hat das aktuelle Schallgutachten den Gemeinderat und die Einordnung der Lärmgrenzen des Baugebietes vorgestellt. Die für den Tagesbetrieb erlaubte 55 db-Schallgrenze der Gewerbebetriebe liegt außerhalb der bisherigen Bauplanung. Man hätte sogar noch näher an die Gewerbebetriebe bauen können, will aber zunächst darauf verzichten. Bei den Notarverträgen wurde trotzdem eine Ergänzung festgehalten, dass die bisherigen Eigentümer die Duldung der Emission durch umliegende Gewerbebetriebe den Käufern mitgeteilt werden muss. Ferner muss dies auch als Grunddienstbarkeit bei zukünftigen Grundstücksverkäufen im Grundbuch eingetragen werden. Damit will man sich rechtlich absichern, dass die Käufer der Grundstücke in Zukunft keine Klagen wegen angeblicher Lärmbelästigung erheben können. Somit haben die bestehenden Betriebe einen gewissen Schutz bei der Ausführung ihres Gewerbes.

In der nächsten Sitzung will man ein Planungsbüro mit der Erschließung beauftragen, damit diese im nächsten Jahr durchgeführt werden kann.

Baugebiet Heimweg

Wie bereits berichtet, hat der Gemeinderat seinen Beschluss bekräftigt, dass auf dem Grundstück maximal 12 Wohneinheiten errichtet werden dürfen. Der Investor hatte eine Bebauung mit 20 Wohneinheiten vorgestellt, ein Flachbau mit 16 Einheiten und dazu 4 Reihenhäuser. Dies wurde endgültig abgelehnt, da auch der Widerstand der Anwohner sehr deutlich dazu ausgefallen ist. Inzwischen wurde eine neue Planung vorgelegt. Der Flachbau wurde auf 12 Wohneinheiten reduziert und besteht hauptsächlich 3-Zimmer Wohnungen zwischen 70 und 90 qm. Die Höhe des Gebäudes beträgt auf der Nordseite 8,23 und bleibt mit seinem Flachdach niedriger als mit einem Satteldach, dessen Höhe bei einem 45-Grad Dach etwa 12 Meter betragen würde.

Auch in der aktuellen Planung ist eine Verbindungsstraße zwischen Quellenweg und Heimweg, sowie ein Fußweg zum Engeleinsgraben berücksichtigt. Ferner wird auch die bessere Wasserversorgung für den östlichen Teil des Dorfes durch Verlegung einer größeren Leitung abgedeckt.

Nicht ganz klar war der Grenzabstand im Norden, da das Gebäude hier mehr als 16 Meter Länge aufweist und der Abstand damit 7 Meter sein müsste. Aber letztlich sei das die Angelegenheit des Bauamtes, die Einhaltung der gesetzlich zulässigen Maße zu prüfen und der Planung wurde zugestimmt.

Wartungsvertrag für den Aufzug im Rathaus

Es wurde ein Servicevertrag mit einer externen Firma zum Preis von netto 1680 € abgeschlossen.

Neuer Gebührensatz für Wasser und Abwasser.
Bedingt durch Modernisierung und gesetzlichen Anforderungen liegt in der Wasserversorgung derzeit ein Defizit von 329.000 € vor. Deshalb wurde vom Büro Dr. Schulte und Partner eine Gebührenkalkulation vorgelegt die wie folgt aussieht:

- Gebühren Frischwasser: 1,72 € / cbm (bisher 2,23 €)
- Gebühren Abwasser: 3,94 € /cbm (bisher 2,68 €)
- Gebühren Niederschlagswasser: 0,21 € /qm (bisher 0,28 €)

Somit erhöht sich die Gesamtbelastung um 0,68 Euro pro Kubikmeter Wasser, bei einem Verbrauch von 100 Kubikmeter sind das demnach 68 Euro Mehrkosten pro Jahr. Allerdings muss auch erwähnt werden, dass die Grundgebühr für Wasser / Abwasser im Vergleich zu anderen Gemeinden sehr niedrig ist, dass also die anfallenden Mehrkosten zum Teil wieder kompensiert werden.

Die neuen Gebührensätze sollen ab 1.1.2019 gelten und wenn das Defizit in den nächsten 4 Jahren verrechnet ist, dann könnten die Gebühren wieder gesenkt werden. Vorausgesetzt es sind hier keine neuen Investitionen erforderlich.

Umbau der Sparkasse

Die bisherigen Fenster sind inzwischen 30 Jahre alt und werden ausgetauscht. Den Auftrag dazu hat die Firma Schramm aus Langenzenn zu einem Angebotspreis von ca. 20.000 € bekommen.

Eltern-Initiative Busverbindung Herzogenaurach

Die Elterninitiative bedankt sich auf herzlichste beim Bürgermeister und Gemeinderat für die Einrichtung der neuen Buslinie. Das neue Konzept bedeutet eine wesentliche Verbesserung für die Schüler, die nach Herzogenaurach fahren um dort die Schule zu besuchen.

Neues von der Straßenausbaubeitragssatzung

Dazu ist im Koalitionsvertrag zwischen CSU und den Freien Wählern folgender Text zu lesen:
Wir werden die Finanzierung von Straßenausbaumaßnahmen im Sinne der Kommunen planungssicher regeln. Gleichzeitig muss das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger durch verlässliche Regelungen und zur Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten gestärkt werden. Für die Kompensation der entfallenden Straßenausbaubeiträge werden wir für die Kommunen mit Straßenausbaubeitragssatzung, welche auch tatsächlich vollzogen wurde, im Jahr 2019 100 Mio. Euro und ab 2020 150 Mio. Euro für alle Kommunen als zweckgebundene Pauschalen zur Verfügung stellen, wodurch auch die fiktive Ersterschließung abgegolten wird. Daneben werden wir einen Härtefallfonds in Höhe von 50 Mio. im Jahr 2019 auflegen. Damit können Härtefälle für die Zeit ab 1. Januar 2014 abgefedert werden. Die Entscheidung darüber trifft eine noch einzusetzende Kommission.

Nachzulesen unter folgenden Link: https://www.freie-waehler-bayern.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Koalitionsvertrag__Gesamtfassung_2018-11-04_final_ohne_Arbeitsweise.pdf

Das bedeutet, dass der Schießhausweg saniert werden kann und im Gegensatz zu den Anliegern vom Heuberg müssen sie keine Beteiligung bezahlen. Ob man am Heuberg auf eine Härtefallregelung hoffen darf, dass man zumindest einen Teil der bezahlten Beiträge zurückbekommt, ist allerdings nicht sicher.

Trocknung Eichwaldhalle

Ende November soll wiederholt eine Nässeprobe gezogen werden, um festzustellen, ob die Feuchtigkeit im Boden auf ein unbedenkliches Maß zurückgegangen ist. Wenn das Ergebnis der Trocknung positiv ist, dann wird Anfang Dezember eine Ozonierung (Schimmelbekämpfung durch Ozon) durchgeführt um eventuell vorhandene Keime abzutöten. Während dieser Zeit ist die Halle auch gesperrt. Anschließend soll der Fußboden repariert werden und die Sporthalle und bekommt einen neuen PVC-Belag.

Manfred Schroll

Aus dem Gemeinderat - Oktober 2018

Linie 123 Herzogenaurach – Puschendorf

Die Beförderung der Schulkinder nach Herzogenaurach ist auf der Hinfahrt morgens gewährleistet. Es fahren 2 Busse die entweder am Gymnasium oder an der Realschule halten.

Problematischer dagegen ist die nach Hause Fahrt am Nachmittag. Bisher war die Linie 242 im Einsatz die offiziell bis Poppenhof gefahren ist. Die restliche Wegstrecke nach Puschendorf wurde je zur Hälfte von der Gemeinde und von den Eltern finanziert. Dieser Bus ist ziemlich überfüllt, da die meisten Schulabgänger für Gymnasium bzw. Realschule die Schulen in Herzogenaurach besuchen. Waren es früher einmal 10 bis 20 Kinder, so sind es heute fast 50 Kinder die mit dem Bus von Puschendorf nach Herzogenaurach fahren (Tendenz steigend). Der Vertrag zwischen Busunternehmer und Landkreis ERH wurde inzwischen aufgelöst. Der Busunternehmer betreibt diese Linie ab 2019 auf eigene Rechnung, ohne Beteiligung des Landkreises. Damit verspricht er sich höhere Gewinne bei der Personenbeförderung.

Ein Vorschlag von Landratsamt wäre gewesen, dass die Puschendorfer Schulkinder zunächst nach Obermichelbach fahren, dort auf den Bus warten der sie nach Puschendorf bringt. Eine ziemlich umständliche Fahrt, die man den Kindern nicht zumuten will. Die bessere Alternative dazu ist, dass die Linie 123 die Kinder von der Realschule direkt nach Puschendorf fährt.

Zusätzlich gibt es eine weitere Linie 123-2, die vom Gymnasium von Herzogenaurach direkt nach Puschendorf fährt und von da ab weiter nach Obermichelbach (Abfahrt Gymnasium 13:12, Ankunft Pdf. 13:23). Natürlich können auch die Realschüler diese Buslinie benutzen. Da er aber an der Realschule nicht mehr vorbeifährt müssen die Schüler zum Gymnasium hochlaufen. Die Gemeinde muss bei dieser direkten Buslinie (Herzo-Puschendorf) die jährlichen Kosten von 9443 Euro übernehmen. Eine Beteiligung der Eltern ist aus rechtlichen Gründen nicht (mehr) möglich, da die Kinder sowieso eine Fahrkarte dafür kaufen müssen und es sich hier um eine öffentliche Linie handelt, bei der jeder mitfahren kann. Bei entsprechend hoher Fahrgastzahl wird für diese Linie ein Doppel-Gelenkbus eingesetzt um ausreichend Kapazität zur gewährleisten.

Dieser neue Fahrplant gilt ab Dezember 2018 und die Zustimmung vom Gemeinderat ist zunächst auf 1 Jahr begrenzt.

Bauvorhaben Frankenstraße

Die Firma Astori GmbH errichtet dort ein neues 6 Familien Wohnaus.

Neue Verordnung verpflichtet zur Rückgewinnung von Phosphor

Die Bundesregierung verstärkt das Recycling von Wertstoffen aus kommunalen Abwässern und Klärschlämmen. Dabei soll vor allem Phosphor zurückgewonnen werden, der für Düngemittel verwendet werden kann. Dazu werden in der Kläranlage 2 Behälter mit je 1000 Liter und spezieller Dosieranlage bereitgestellt, damit das Phosphor im Klärschlamm zu gebunden werden kann.

Mehr Infos auf der Webseite des Bundesministeriums für Umwelt und Naturschutz.

https://www.bmu.de/pressemitteilung/deutschland-soll-phosphor-aus-klaerschlamm-gewinnen/

Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. 18.000 Euro.

Neue Tarifzone für den öffentlichen Nahverkehr

Durch eine Neustrukturierung der Tarifzonen wird Puschendorf nicht wie bisher in der Tarifzone 4+T, sondern in der Zone 4 enthalten sein.

Bebauungsgebiet Heimweg 10

Der Gemeinderat hat bekräftigt, dass dort maximal 12 Wohneinheiten errichtet werden dürfen. Die „interessante Alternative“ mit 20 Wohneinheiten wurde von den befragten Anwohnern kategorisch abgelehnt. Die Bavaria Bau hat jetzt einen neuen Vorschlag mit 12 Wohneinheiten eingereicht, über den der Bau- und Umweltausschuss in seiner nächsten Sitzung beraten wird.

Neubau des Kindergartens - aktueller Stand

Die Gemeinde Puschendorf hat für das Brandschutzkonzept einen externen Prüfer beauftragt, da sich das Landratsamt dazu nicht in der Lage gesehen hat. Die Ausarbeitung wird etwa 4 Wochen dauern. Da am Bauamt alles andere erledigt zu sein scheint, kann dann mit der Baugenehmigung gerechnet werden. Sobald diese eingegangen ist, kann man die Unterlagen für die Regierung Mittelfranken zusammenstellen um den Zuschuss zu beantragen. Parallel dazu erfolgen dann die Auschreibungen für die Baufirmen und Handwerker. Ein positiver Nebeneffekt bei der Verzögerung: die Regierung wird das Förderprogramm für alle Antrage, die ab Ende Oktober eingereicht werden, aufstocken. Das bedeutet, es wird mehr Zuschuss für den Neubau geben. Der negative Effekt liegt darin, dass die Bauunternehmer bis ins Frühjahr 2019 ausgebucht sind und in den Wintermonaten mit Frost kann kein Rohbau errichtet werden. Man rechnet mit mindestens 15 Monaten Bauzeit. Somit kann erst im Frühjahr 2020 mit der Fertigstellung gerechnet werden.

Meinung:

Dass Bürgermeister Kistner die Baupläne am Landratsamt persönlich eingereicht hat, war sehr pressewirksam, hat aber irgendwie nichts gebracht. Dort angekommen lagen die Pläne auf einen großen Stapel von Baugenehmigungen, die nacheinander abgearbeitet werden. Eine Bevorzugung für einen Kindergarten, der dringend gebraucht wird, scheint es nicht zu geben. Und wenn das Bauamt dann noch erklärt, sie sind nicht in der Lage ein Brandschutzkonzept auszuarbeiten, dann trägt das nachhaltig zum schlechten Image dieser Behörde bei. Als Beispiel sei das Theater mit der Baugenehmigung der Firma Zettner erwähnt. Natürlich muss alles genau geprüft werden, wenn sich Kinder in dem Gebäude aufhaltenund selbstverständlich muss alles den gesetzlichen Regelungen entsprechen. Aber eins sollte ganz klar sein. In Zeiten wo viel gebaut wird bedarf es auch bei Behörden einer gewissen Flexibilität. Ich glaube, dass die Angestellten dieser Behörde mit den vielen Anträgen hoffnungslos überlastet sind und es wäre die Aufgabe vom Dienstherren (Landrat) für genügend Kapazitäten zu sorgen, damit solche Anträge zügig abgearbeitet werden können. Aber in Amtsstuben der obersten Etage, begreift man sowas meist als letzter. Dort herrscht vermutlich immer noch die Auffassung: Bürger haben sich nach der Behörde zu richten und nicht umgekehrt.

Inzwischen scheint es eine Aufstockung des Personals gegeben zu haben - nachdem der Bau-Boom schon jahrelang anhält.

Manfred Schroll

Aus dem Gemeinderat - September 2018

Rathausumbau

Die Rohbauarbeiten vom Aufzug-Umbau sind weitgehend fertiggestellt. Anstehende Sanitärarbeiten für WC und Heizung im Keller sind teilweise erfolgt. Als nächstes soll Estrich und Fliesen verlegt werden. Von 9 Anfragen wurden 3 Angebote abgegeben, die sich zwischen ca. 13.500 Euro und 19.100 Euro befinden. Das Angebot der Firma Rauch aus Cadolzburg lag gerade einmal 1.95 Euro über der Kostenschätzung und sie hat deshalb den Auftrag bekommen.
Wichtig ist, dass der Umbau für den verbleibenden Bereich der Sparkassenautomaten zeitnah erfolgt, damit die Gemeinderäume baldmöglichst fertiggestellt werden können.

Neues zur Buslinie 123 bzw. 242 (Schulbus Puschendorf- Herzogenaurach).

Die Linie 242 ist eine Unterstützung zur Linie 123 bei der Schülerbeförderung zum Gymnasium Herzogenaurach. Sie wird eingesetzt, damit die Schulkinder auf direktem Wege nach Puschendorf fahren können. Diese Linie wollte man einstellen und die Schüler hätten einen Umweg über Obermichelbach nehmen müssen, dort warten bis die Linie 123 kommt, damit sie umsteigen und nach Puschendorf weiterfahren können. Ein ziemlich umständliches Unterfangen, wogegen die Eltern massiv protestiert haben. Die Firma Vogel will nun die Buslinie bis zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember weiterfahren lassen, mit der Einschränkung, dass für die Nachmittags-Linie die Kosten um 900 Euro teurer werden.
Bisher zahlte die Gemeinde für diese Extra-Linie 4.800 Euro, wobei die Eltern der Schulkinder insgesamt die Hälfte dieser Kosten zahlen mussten. Von den 900 Euro Mehrkosten werden - wie bisher – zur Hälfte von der Gemeinde finanziert. Insgesamt dürfte sich der Anteil pro Elternteil etwas verringern, da die Anzahl der Schüler steigt. Von den Grundschülern aus Veitsbronn, die ins Gymnasium überwechselten geht nämlich keiner nach Langenzenn. Nach dem aktuellen Stand werden alle das Gymnasium in Herzogenaurach besuchen, obwohl die Eltern die Fahrt dorthin mitfinanzieren müssen. Das scheint verschiedene Gründe zu haben, aber aus Gesprächen mit den Eltern hat Bürgermeister Kistner erfahren, dass es zum Teil daran liegt, dass Herzogenaurach in der Präsentation des Schulangebots viel überzeugender war. Ferner war der Schulleiter in Langenzenn ein starker Verfechter des G8-Models und hat über eine Stunde damit verbracht warum das G8-Model – das inzwischen abgeschafft wurde – angeblich besser wäre als das G9. Die Eltern waren wohl von diesen Ausführungen wenig begeistert.

Meinung: Ursprünglich waren im Gymnasium 9 Schuljahre zu absolvieren. Dann kam man auf die Idee sie auf 8 Jahre zu verkürzen, damit die Schüler schneller ins Berufsleben kommen und entsprechend früher Steuer und Sozialabgaben bezahlen. Die Lebensarbeitszeit würde sich rechnerisch um ein Jahr erhöhen, was für die Rentenbeiträge von Vorteil sein sollte. Die Schüler hatten mit der verkürzten Schulzeit aber größeren Lerndruck und weniger Freizeit. Einzige Nutznießer dieses G8-Modells waren vermutlich die Nachhilfe-Studios.
Die Initiatoren, diesen Irrsinn an Bayerischen Gymnasien wieder abzuschaffen, waren übrigens die Freien Wähler.
Das G8-Modell (Verkürzung der Schulzeit) wird inzwischen auch als „größter Holzweg in der Geschichte des deutschen Bildungswesens“ bezeichnet. Wer diese historische Fehlentscheidung auch noch lang und breit verteidigt, der braucht sich nicht wundern, dass die Eltern ihre Kinder auf ein anderes Gymnasium schicken.

Allwetterplatz

Die Firma Lautischer aus Österreich wollte den endgültigen Belag auftragen. Man hat aber festgestellt, dass die Teerschicht zu uneben ist und die Firma ist unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Die Firma Höllein, die den Teer aufgetragen hat, musste also nachbessern. Wer die Mehrkosten dafür trägt, ist zurzeit unklar.

Hintergrund: Die Firma Auerochs hat die Arbeiten für den Untergrund übernommen, der aus Schotter und Mineralbeton besteht. Die Schicht auf der gesamten Fläche auf maximal einen halben Zentimeter gerade zu bekommen ist natürlich völlig unmöglich. Deshalb müssen mehrere Schichten Teer aufgetragen werden um im Ergebnis eine gerade Fläche zu erhalten. Im Straßenbau ist das nicht anders. Erst durch das Auftragen von mehreren Teerschichten entsteht eine ebene Fahrbahn. Die Firma Höllein wollte mit nur einer einzigen Teerschicht eine ebene Fläche hinkriegen – hat aber nicht geklappt. Es musste also nachgebessert werden.

Gastschulanträge

Wenn Eltern ihr Schulkind nicht in eine Schule des Landkreises schicken wollen, sondern z.B. nach Herzogenaurach, dann mussten sie bisher über einen sog. Gastschulantrag bei der Gemeinde einreichen, über den der Gemeinderat dann abgestimmt hat. Bisher hat bei einem solchen Antrag nie etwas dagegengesprochen. Deshalb soll in Zukunft die Gemeindeverwaltung direkt und ohne einen Gemeinderatsbeschluss die Genehmigung erteilen können.

Streuobstwiese

Auf den Wunsch von Bürgern hat Gemeinderat Alexander Dörr vorgebracht, dass sich einige Baum-Paten der Streuobstwiese nicht um ihre Bäume kümmern. Zum einen gehören sie längst geschnitten und zum anderen werden sie nicht geerntet und das Obst verfault in der Wiese. Bürgermeister Kistner will sich die Situation anschauen, und wo man den Eindruck hat oder die bisherigen Paten kein Interesse mehr haben, will man die Bäume eventuell anderen interessierten Bürgern überlassen.

Meinung: Vielleicht die Baum-Patenschaft nur auf bestimmte Zeit eine sinnvolle Alternative. Nach Ablauf dieser Zeit, könnten die Bäume fachkundig geschnitten und - bei Bedarf oder auf Wunsch der bisherigen Paten - neuen Interessenten zugeteilt werden.

Besichtigung der Sanierungsarbeiten in der Eichwaldhalle

Am Ende des öffentlichen Teils fand eine gemeinsame Besichtigung der Eichwaldhalle statt. Die Sanierungsfirma hat Bohrungen im Fußboden angelegt und will mit Luftgebläsen die Feuchtigkeit im Unterboden reduzieren. Etlichen Gemeinderäten war aber Skepsis über den Erfolg diees Unternehmens anzumerken. Die Alternative dazu wäre, den Fußboden komplett auszutauschen und die Kosten über die Versicherung der Verursacher abzudecken. Die Entscheidung des Gemeinderats dazu steht noch aus und man will einen Sachverständigen beauftragen, der den Schaden genau untersuchen soll. Man will auf alle Fälle vermeiden, dass Langzeitschäden wegen Restfeuchte (z.B. Schimmelbildung im Unterboden) auftreten können.

Manfred Schroll

FunCourt kurz vor Fertigstellung

TeerschichtBolzplatz 6125Fast hätte es geklappt und wir hätten Ihnen in ein paar Tagen an dieser Stelle die ersten Bilder des fertigen FunCourts der Gemeinde zeigen können. Der Multifunktions- und Allwetterplatz für unsere Jugend wurde in den Ferien ausgehoben, der Unterbau angebracht und mit der notwendigen Teerschicht überzogen.

Am Kirchweihmontag rückte nun der Sportplatzbauer aus Österreich an und wollten den Belag, die Banden und Netze montieren. Der Platz wäre jetzt also nächste Woche fertig geworden und könnte auch die Sorgen um die Eichwaldhalle (siehe gesonderter Bericht) etwas lindern.

Sie merken an dem vielen Konjunktiv, dass es leider nicht geklappt hat, denn die Arbeiter der Firma Lautischer mussten nach dem Abladen wieder unverrichteter Dinge nach Hause fahren. Der neue Teerbelag machte eine Nachbearbeitung erforderlich, weil er zu starke Wellen aufwies. Der spezielle Belag ist, weil er wasserdurchlässig sein muss, relativ schwierig zu verarbeiten.

Trotzdem muss ein Sportplatz natürlich hundertprozentig passen. Die beauftragte Firma wir deshalb in den nächsten Tagen nochmals eine Schicht lasergenau auftragen und die Fertigstellung geht dann hoffentlich in den nächsten Tagen über die Bühne.

Stephan Buck

Die Eichwaldhalle stand unter Wasser

EichwaldhalleUnterWasser 7173

Schlechte Nachrichten erhielten dieser Tage alle Nutzer der Eichwaldhalle. Wegen eines Wasserschadens Ende August, ist die Halle derzeit und wahrscheinlich auch noch ein paar weitere Wochen nicht nutzbar. Was war passiert?

Im letzten Jahr wurden im Heizungsraum umfangreiche Installationsarbeiten durchgeführt. An einer dicken Warmwasserleitung wurde dabei offensichtlich eine Verpressung nicht korrekt ausgeführt. Diese ging nun auf und wahrscheinlich über 100.000 l Wasser ergossen sich in den Heizungsraum.

Da der Abfluss dies nicht fassen konnte und eine an sich vorhandene Leckwarnung nicht alarmierte, liefen viele Kubikmeter auch in den Boden unter den Räumen, nahezu über die gesamten Flächen in Haupthalle und vielen Nebenräumen.

Derzeit gehen alle Verantwortlichen von Gemeinde und Versicherungen nicht von einem Totalschaden des Hallenbodens aus, weil das Wasser feuchtigkeitsanfällige Schichten des Bodenaufbaus zum Glück nicht erreicht hat. In diesem Fall könnte der Schaden mit den seither laufenden Trocknungsgeräten beseitigt werden und die Halle stünde nach 4-8 Wochen wieder zur Verfügung.

Sollte der Boden sich aber noch verziehen ist auch die Notwendigkeit einer Erneuerung mit längerer Sperrung nicht völlig ausgeschlossen.

Sowohl die Versicherungen der Gemeinde als auch des schuldigen Handwerkers haben hier schnell und kooperativ reagiert um die Folgen für die Gemeinde möglichst gering zu halten.

Stephan Buck

Puschendorfer Kirchweih 2018

Bei besten Wetter startete die Puschendorfer Kirchweih 2018. Den Auftakt in der Dorfstraße fand in der  Havanabar und im Gasthaus Schmotzer statt. Mit den Ortsburschen ging es am Samstag früh in den Wald zum Kirchweihbaum holen. Nachdem der Baum gefällt war, stellte man fest dass er eine geteilte Baumspitze hatte. Also musste noch ein Baum gefällt werden. Beim Transport des Baums über den Heuberg gab es kurzfristig Schwierigkeiten, da der Baum etwas zu lang war und nicht durch die Kurve wollte. Das traditionelle Aufstellen des Baumes fand am Dorfplatz statt, wobei die Gemeinde dieses Jahr eine extra Haltevorrichtung installiert hatte um einen sicheren Stand zu gewährleisten. Danach war der Kirchweihlauf für Kinder und Jugendliche angesagt, für den die Sparkasse und die Puschendorfer St. Wolfgangsapotheke die T-Shirts für die Läufer gespendet haben.

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Die Galerie wird laufend aktualisiert - viel Spaß beim betrachten der Bilder

Manfred Schroll

2018 - Sommerprogramm: XXL Mensch Ärgere Dich Nicht

IMG 8920Wieder einmal veranstalteten die Freien Wähler ein großes Sommer-Spaß-Event für die ganze Familie.

Nachdem sich die Puschendorfer schon zweimal als Menschen-Kicker versuchten, verwandelten sich am Samstag 11. August Gruppen aus Puschendorf und Umgebung in Mensch-Ärgere-Dich-Nicht Figuren. Das beliebte Brettspiel wurde am Sportplatz in einer sehr lebendigen Turniervariante gespielt. Vereinsteams, Familien, Nachbarn oder bunt zusammen gewürfelte Mannschaften aus Jung und Alt, weiblich und männlich haben mitgemacht.

Die Mannschaften der Kinder und Jungedlichen eröffneten den Nachmittag um 15 Uhr. Ab 18 Uhr hatten die Erwachsenen ihren Spaß, die eigentliche Brettsvarieante einmal live zu spielen. Mit von der Partie waren auch die Landtagsabgeordnete Gabi Schmitt, sowie die Bezirkstags Kandidatin Elke Eder aus Zirndorf. Wir danken auch den stellvertretenden Landrat Franz Forman für seinen Besuch. Für Essen und Trinken war natürlich bestens gesorgt und ein Dank geht auch dan das bewährte Gastroteam des Sportvereins.

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Manfred Schroll

Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche

Erlebniswelt Strohofer - GeiselwindIIm Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Puschendorf waren die Freien Wähler mit einer Gruppe von Kindern in der Erlebniswelt Strohofer in Geiselwind. Neben dem bekannten Autohof und dem Eventzentrum, wo regelmäßig große Veranstaltungen stattfinden, wurde ein Kletterpark im Wald erschaffen, der ständig erweitert wird und einen sehr abwechslungsreichen Parcours für alle Altersgruppen bietet.

Mehr unter www.erlebniswelt-strohofer.de

Die Kinder waren vom ersten Augenblick vom Personal bestens betreut und bekamen zunächst eine Kletterausrüstung mit Helm und Gurt. Dann erfolgte eine ausführliche Einweisung, wie man sich beim Klettern verhalten muss, denn die Sicherheit steht an oberster Stelle. So haben die Karabinerhaken haben einen speziellen Mechanismus, der verhindert, dass beide Haken vom Seil genommen werden können. Sobald ein Haken nicht mehr am Seil hängt, lässt sich der andere vom Seil nicht lösen. Die Trainer vermitteln den Kindern, dass Teamarbeit sehr wichtig ist und jeder ein Stück Verantwortung für seine Kameraden übernehmen muss. Beim Klettern muss man aufeinander aufpassen, in der Gruppe bleiben und sich gegenseitig helfen.

Es wurden 3 Altersgruppen gebildet, wovon jede mit einem Trainer betreut wurde, der sie durch die jeweiligen Kletterpfade geführt hat. Waren die Kinder anfangs noch etwas zögerlich, so sind sie nach kurzer Zeit mit großem Selbstbewusstsein und erstaunlichen Können durch die einzelnen Elemente geklettert. Es hat allen großen Spaß gemacht und das anschließende Bogenschießen rundete das gemeinsame Erlebnis ab. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen zu einem neuen Ferienprogramm in 2019.

Die Bilder sind hier in der Galerie zu sehen.

Ich habe die Bilder ohne Logo versehen und die Eltern können sie downloaden und lokal speichern. Viel Spaß damit.

Manfred Schroll

Vortrag zur Datenschutz-Grundverordnung

Vortrag zur neuen Datenschutz-Grundverordnung DSGVO in der Eichwaldhalle.

DSGVO2018 4101Am 26. Juli haben die Freien Wähler Puschendorf in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern e.V. (BKB) einen Vortrag zu diesem Thema in der Eichwaldhalle organisiert. Dazu wurden vor allem die Vorstände der Ortsvereine eingeladen, damit sie ihre Webseiten nach der neuen DSGVO rechtssicher gestalten können. Zu dem kostenlosen Vortrag kamen zahlreiche Besucher, zum Teil auch von auswärts um sich über die neuen gesetzlichen Bestimmungen zu informieren.

Der Referent Hubert Baumann ist selbstständiger Unternehmensberater und hat im Rahmen des Seminars, seine Erfahrungen und wertvolle Tipps an die Teilnehmer geben können. Im Rahmen dieser neuen EU-Richtline haben die einzelnen Länder durchaus Spielraum die Umsetzung zu gestalten. So hat Österreich darauf verzichtet, dass gemeinnützige Vereine von dieser Regelung ausgeschlossen bleiben. In Deutschland hat man von Seiten der Regierung dieses Thema leider nur mangelhaft spezifiziert und die Leidtragenden sind unter anderem kleine Vereine, die ohne rechtliche Unterstützung kaum in der Lage sind, die gesetzlichen Vorgaben einigermaßen zu erfüllen. Der Vortrag konnte aber dazu beitragen, die wesentlichen Punkte bei der Umsetzung zur DSGVO verständlich zu machen. Vielen Dank an den Referenten Hubert Baumann und an den Bildungsbeauftragten vom BKB Michael Schmitz.

Manfred Schroll

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Aus dem Gemeinderat Juli 2018

Die Gemeinderatssitzung wurde Stephan Buck abgehalten, da der 1. Bürgermeister Wolfgang Kistner dienstlich verhindert war

Straßenunterhalt Meisenweg

Der Meisenweg erhält eine neue Teerdecke. Kosten für die Anwohner fallen dabei nicht an, da es sich um eine Erhaltungsmaßnahme handelt. Der Auftrag dazu ging an die Firma Höllein zum Angebotspreis von ca. 39.000 €. Das Preisangebot liegt dabei noch unter dem Angebot des Vorjahres. Im Zuge der Sanierungsarbeiten soll auch die Teerdecke des neuen Fun-Court Platzes von Fa. Höllein aufgetragen werden.

Traglastplanung für den neuen Kindergarten

Für die Planungen zur Statik liegen 2 Angebote vor, netto zwischen 29.000 € und 40.000 €. Der günstigere der beiden Anbieter ist das Ingenieurbüro Walter aus Puschendorf, die bereits die Tragwerksplanung für den Aufzug und die Kinderkrippe durchgeführt haben. Der Gemeinderat hat deshalb den Auftrag an die Firma Walter vergeben

Neuabschluss der Rechtsschutzversicherung

Über einen Rahmenvertrag haben die Bayerischen Gemeinden bei der ÖRAG eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen. Der Jahresbeitrag bei einer Selbstbeteiligung von 1000 € beträgt 2034 € und bei einer Selbstbeteiligung von 250 € beträgt 2328 €. Da in den letzten Jahren aber einige Rechtsangelegenheiten geklärt werden mussten, empfiehlt es sich die Option mit der geringeren SB abzuschließen. Ferner sollen auch die Bediensteten der Gemeinde mit einem Strafrechtsschutz abgesichert werden, da dies bisher nicht der Fall war. Die Kosten dafür betragen 158 € zusätzlich.

Fun-Court Platz – Festlegung des Standortes

Der Platz wird mit einer 1 Meter hohen Bande und zusätzlichen Fangzäunen mit 4 Metern Höhen eingefasst, damit die Sicherheit durch verschossene Bälle erhalten bleibt. Bei den Fangzäunen waren bisher nur die beiden Kopfseiten im Angebot enthalten. Dem Gemeinderat ist ein komplett eingezäunter Platz sympathischer, da der Spielspaß dadurch besser gewährleistet ist und die Mehrkosten bereits durch andere Einsparungen gedeckt sind.

Erläutert wurde von Stephan Buck die Aufteilung der Geräte und der Spiel-Linien für Handball, Basketball, Volleyball und Fußball. Zu den 2 Toren auf den jeweiligen Kopfseiten sollen an den seitlichen Linien 2 Mini-Tore in der Bande eingelassen werden, damit man auch quer zum Platz spielen kann.

Mit interaktiver Grafik wurde der Standort ausführlich diskutiert unter Berücksichtigung aller Vor- und Nachteile. Vermeiden will man Schattenwurf und Laubansammlungen von Bäumen, da dies die Oberfläche zu schnell vermoosen lässt. Die Nord-Westausrichtung mit einem Abstand von 10 Metern zum Parkplatz und 5 Meter zur nördlichen Hecke hat alle Gemeinderäte überzeugt und wurde als zukünftiger Standort einstimmig beschlossen.

Stadt Langenzenn – Vorentwurf der 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 61.

In Langenzenn, westlich des Gymnasiums wird der bisherige Bebauungsplan geändert um den Bau eines neuen Hallenbades zu ermöglichen. Puschendorfer Belange sind davon nicht betroffen.

Gemeinde Veitsbronn – Änderung des Bebauungsplanes Nr. 18 (Baugebiet Heide)

Der Rewe-Markt soll abgerissen werden und dort 8 Reihenhäuser errichtet werden, davon 4 wo der Markt steht und weitere 4 auf den bisherigen Parkplatz. Verwunderung gab es im Gemeinderat darüber dass Lärmschutzmaßnahmen scheinbar nicht vorgesehen sind. In Puschendorf dagegen musste gegenüber vom Friedhof ein Erdwall als Maßnahme gegen Straßenlärm errichtet werden. Warum Veitsbronn das nicht braucht ist aktuell nicht zu erklären.

Neuer Mitarbeiter für den Bauhof

Herr Pascal Kuban aus Retzelfembach ist ausgebildeter Bauhof-Facharbeiter und wird befristet bis zum 30.06.2019 eingestellt.

Vorstellung zur Bauplanung Heimweg

Der Bauträger will den Anwohnern vom Heimweg seine Planungen vorstellen und hat sie am Donnerstag, den 19. Juli um 19 Uhr in die Eichwaldhalle, Rangaustube eingeladen. Es sollen 20 Wohneinheiten errichtet werden. Der Gemeinderat hat den Bebauungsplan nur für 12 Wohneinheiten genehmigt.

Meinung:

Entgegen der 12 genehmigten Wohneinheiten will der Bauträger 20 errichten. Das Vorhaben wurde vom Gemeinderat bereits klar abgewiesen. Dem Bauträger wurde die Möglichkeit gegeben, den Anwohnern seine tollen Pläne vorzustellen und irgendwie hat er es fertiggebracht den Gemeinderat scheinbar mit großen Versprechen in Unsicherheit zu versetzen. Behindertengerecht soll gebaut werden, mit Aufzug und Tiefgarage. Dass man seniorengerechtes Wohnen in Puschendorf ermöglichen will ist ja zu begrüßen. Aber die Lage am Hang ist für Senioren und behinderte Menschen denkbar ungünstig. Das ändern auch Hochglanzprospekte und gesalbte Reden des Bauträgers nicht und für mich ist die aktuelle Planung eine reine Gewinn-Maximierung. Warum der Gemeinderat sich in dieser Sache so unsicher verhält ist mir irgendwie suspekt, denn bisher war der Widerstand der Anwohner bereits sehr deutlich.

Manfred Schroll

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