Wir sind eine parteifreie Wählergemeinschaft politisch ehrenamtlich tätig zum Wohle unserer Gemeinde und seiner Bürgerinnen und Bürger.
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Meldungen

Mehr Tiefe erwartet

Auf große Resonanz stieß Ende Januar die Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten und aller zur Kommunalwahl antretenden Parteien und Wählergruppen. Am Ende hatten die Veranstalter der Diakonie-Gemeinschaft 350 Stühle in der Halle aufgestellt, die alle mit interessierten Puschendorferinnen und Puschendorfern besetzt waren. Von Politikverdrossenheit also keine Spur

Die Rolle des neutralen Moderators übernahm Rektor Friedrich Rößner, der den Kommunalpolitikern die Möglichkeit gab, sich nach klaren Regeln vorzustellen und ein paar Sätze zum eigenen Programm zu nennen
Von vielen am meisten erwartet war dabei sicher das Dreier-Duell der Bürgermeister-Kandidaten. Spektakuläre Auseinandersetzungen fanden aber nicht statt, alle hielten sich höflich zurück und betonten die jeweils eigenen Stärken und Erfahrungen.

Während Dieter Glaser sich in erster Linie von seinem Kandidaten Dirk Eiben vorstellen lies und dieser auf die Verwaltungskenntnisse als Mitarbeiter im Vorzimmer des ausscheidenden Bürgermeisters verwies, betonte Erika Hütten als Einzelkämpferin ihre zurückliegende Erfahrung als zweite Bürgermeisterin vor 2014. Nach der Niederlage bei der letzten Wahl des Bürgermeisteramtes legte sie auch ihr für die CSU errungenes Gemeinderatsmandat nieder und war somit in den letzten Jahren nicht im Gemeinderat vertreten. Nahtlos vom Gemeinderat ins Bürgermeisterzimmer möchte hingegen Alexander Dörr von den Freien Wähler wechseln. Er sieht es für sich als Vorteil an, nicht als Verwalter anzutreten, sondern setzt auf die Fachkenntnisse der Mitarbeiter im Rathaus. Moderne Arbeitsweisen, ein bürgernaher Blick von außen und seine beruflichen Erfahrung bei der Sparkasse, sowie die aktiven Vernetzung in den örtlichen Vereinen, sieht er als seine Vorzüge. Diese will er künftig zum Wohl Puschendorfs einsetzen.

70 Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich am 15 März um Stimmen für die 14 Plätze im Gemeinderat. Neben den etablierten Kräften CSU, Freie Wähler und SPD, die bei der letzten Wahl fast gleichauf lagen, bewerben sich diese Mal erstmals noch die Grünen, die sich auf der bundesweiten Erfolgswelle schwimmend einige Stimmen versprechen und die Glaser-Liste Bürger für Puschendorf.

Insgesamt gelang es kaum im sehr engen Zeitraum von nur 90 Minuten wirklich tiefer in die Inhalte der Gruppierungen einzusteigen, oder gar Gegensätzliches ans Licht zu bringen. Themen wie Umweltschutz, ÖPNV, ein barrierefreier Zugang zum Bahnhof oder die Glasfaserversorgung des Dorfes wurden nur oberflächlich angesprochen. Von allen Teilnehmern wurde deshalb auf die eigenen mehr oder weniger ausführlichen Programme und Positionen verwiesen.

Auch Fragen aus dem Plenum kamen sehr spärlich und von sehr unterschiedlicher Aussagekraft.

Der äußerst interessante Veranstaltungsansatz hätte es verdient gehabt noch etwas längere Zeit zu bekommen. Die Zuschauer, die sich den Abend eingerichtet hatten, hätten sich sicherlich darüber gefreut, noch mehr von den Kandidaten und Gruppierungen zu erfahren. Hängen blieb wahrscheinlich am ehesten der relative hilflose Versuch der CSU das Erringen eigener Mandate mit dem Pflanzen von je 100 Bäumen zu verbinden. Dies wurde von den Besuchern mit vernehmbaren Lachen quittiert.

Andreas Eckert

 

Anmerkung der Redaktion:

Auf der Podiumsdiskussion wurde unser Bürgermeisterkandidat Alexander Dörr vom ehemaligen Vorsitzenden der SPD dafür kritisiert, dass er sich wünscht, dass auch im künftigen Gemeinderat keine Parteipolitik einzieht. Wir wissen zwar nach wie vor nicht, was an dieser Aussage kritikfähig ist, zumal wir immer betont haben, wie gut die Zusammenarbeit der Fraktionen in Puschendorf in den letzten Jahren war.

Wir empfehlen aber allen Interessierten die Lektüre des tags darauf in der Nürnberger Nachrichten erschienenen Artikel: "Christsoziale Laternen gibt es nicht"

 

2020 PodiumsdiskussionDiakonie

Aus dem Gemeinderat - Februar 2020

Scheibengardienen für die Büroräume der Gemeindeverwaltung.

In den Büroräumen der Gemeindeverwaltung sollen Plissee-Scheibengardinen angebracht werden. Das dient zum einen den Sichtschutz, damit niemand von außen auf die Bildschirme der Arbeitsplätze schauen kann und man reduziert damit auch die Blendwirkung auf den Monitoren. Dazu bekam die Gemeinde 2 Angebote zwischen 2600 und 4400 Euro. Das günstigere Angebot hat die Firma Tielfe aus Langenzenn gemacht, die auch den Zuschlag dafür erhalten hat.

Erneuerung der Heizungssteuerung im Rathaus

Der Wärmefluss der einzelnen Heizkörper wird im Rathaus per Funk an die Regeltechnik im Heizungskeller an die Steuereinheit übertragen. Dies ist oft mit Störungen verbunden und bedingt durch die alte Technik, die teilweise schon 30 Jahre alt ist, arbeitet sie auch nicht effizient. Im Zuge der Rathaussanierung will man auch hier deutliche Verbesserungen, durch moderne Komponenten erzielen. Dazu soll eine neue Steuerung eingebaut werden, die es zum Beispiel ermöglicht, die Raumtemperatur individuell zu regeln. Aktuell ist das nicht möglich und die Wärme wird ungeregelt in die Räume verteilt. Die Firma Jakob hat dazu ein Angebot von ca. 13.600 Euro abgegeben.
Im Gemeinderat war man sich einig, die Technik zu modernisieren. Man hat das Thema aber zunächst abgesetzt, da man sich erst über einen möglichen Zuschuss für diese Modernisierung erkundigen will.

Modernisierung der Software im Rathaus

Rathaus Service Portal (RSP)
Das Rathaus Service Portal (RSP) ist eine Software, die es den Bürgern ermöglicht, in Verbindung mit ihrem elektronischen Personalausweis viele Behördengänge online durchzuführen.

Rats-Informations System (RIS)
Es handelt sich hier um ein Dokumenten-Management-System, also eine elektronische Dokumentation und Ablage der einzelnen Dokumente. Damit soll der Workflow weitgehend elektronisch geregelt werden und wird in jeden einzelnen Schritt automatisch und umfangreich erfasst. Man spart sich dadurch enorme Mengen an Unterlagen in Papierform und die Dokumente sind elektronisch abrufbar.

Elektronische Rechnung
Eine vom Europaparlament beschlossene Richtline. Sie ist verpflichtend und dient zur Vereinfachung der Prozesse im Rechnungswesen. Damit können Rechnungen digital erfasst und auf Basis von strukturierten Daten elektronisch verarbeitet werden.

Die Arbeitsprozesse werden dadurch erheblich vereinfacht und sind viel transparenter, da jeder Verarbeitungsschritt elektronisch dokumentiert wird. Es umfasst auch ein unveränderbares digitales Archiv und macht die bisherige Menge an Papierordnern überflüssig. Ein Haushaltsjahr umfasst laut Bürgermeister Kistner mittlerweile zwischen 20 und 25 Ordner und das Archiv im Keller platzt aus allen Nähten. Man hat auch den unschätzbaren Vorteil, alles elektronisch vom PC abrufen zu können, ohne jedesmal eine Menge von Ordnern zu wälzen.

Die Gemeinde bekommt dazu vom Freistaat Bayern einen Zuschuss und je mehr Online-Dienste und elektronische Unterstützung die Gemeinde hat, desto höher fällt auch der Zuschuss aus. Das Gesamtpaket der Software ist nicht ganz billig – aber notwendig und zum Teil gesetzlich vorgeschrieben. Das Rathaus-Service-Portal kostet alleine ca. 12.000 Euro, das Gesamtpaket liegt deutlich darüber.

Entschädigung der Wahlhelfer

Es stehen zur Kommunalwahl ca. 50 Wahlhelfer zur Verfügung. Die aktuelle Entschädigung wird dieses Jahr auf 60 Euro erhöht. Sollte es zu einer Stichwahl kommen, so werden zur Auszählung der Stimmen zusätzlich 30 Euro vergütet.

Neuer Kindergarten: Vergabe der Fliesenarbeiten

Dazu haben 5 Firmen ein Angebot abgegeben die zwischen 28.100 Euro und 36.700 Euro lagen. Geschätzt wurden die Kosten auf ca. 30.000 Euro. Den Zuschlag hat die Firma Hacker aus Cadolzburg bekommen (vorbehaltlich der Prüfung durch den Architekten).

Neuer Kindergarten: Vergabe der Garten- und Landschaftsbauarbeiten

Dazu haben 6 Firmen ihr Angebot abgegeben, das zwischen 210.800 und 280.500 Euro liegt. Das günstige Angebot hat die Firma Regenfuss aus Marloffstein bekommen, die auch den Zuschlag, (vorbehaltlich der Prüfung durch den Architekten) erhält.

Verkaufsoffene Sonntage 2020

Die beiden verkaufsoffene Sonntage sind der 26.04.2020 und der 20.09.2020

Sanierung Schießhausweg

Die Planung der Straßensanierung ist in Arbeit. Näheres wird in den nächsten Sitzungen zu erwarten sein.

Stellenausschreibung für den Bauhof

Im Bauhof wird eine Stelle frei, da der bisherige Mitarbeiter Reinhard Weghorn ab Juli 2020 in den Ruhestand geht. Bisher gab es dazu nur 2 Bewerbungen, die laut Bürgermeister Kistner nicht zufriedenstellend sind. Alexander Dörr hat dazu bemerkt, dass es aufgrund der Vollbeschäftigung im Handwerk es sehr schwierig ist, ausgebildete Fachleute zu bekommen. Man will die Ausschreibungen dazu nicht nur im Landkreis Fürth, sondern auch im Landkreis NEA veröffentlichen. Damit erhofft man sich mehr Resonanz. Man ist auch bereit von der geforderten Qualifikation etwas zurückzutreten, wenn der Bewerber zur Weiterbildung bereit ist.

Maßnahmen zur Regenrückhaltung werden anteilig auf das Baugebiet Dorfeiche verrechnet

An der Neustädter Straße sollen umfangreiche Maßnahmen zur Regenrückhaltung durchgeführt werden (siehe Bericht vom Januar). Da das Baugebiet Dorfeiche davon profitiert werden ca. 35% der Kosten (etwa 143.000 Euro) auf die Erschließung hinzugerechnet. Der Verkaufspreis pro qm wird demnächst im Finanzausschuss behandelt werden.

VGN-Tarif nach Herzogenaurach

Aktuell liegt sie Situation vor, dass ein Fahrgast, der im Besitz einer Fahrkarte mit den Zonen 4+T ist, damit nicht von Puschendorf nach Herzogenaurach fahren kann, weil das in der Zone 5 liegt. Um diese Zonen in seinen Fahrschein mit aufzunehmen, fallen zu den bisherigen Gebühren von ca. 77 Euro weitere 20 Euro an. Der Irrsinn dabei ist: mit Zone 4 kann man von Puschendorf bis nach Lauf/Pegnitz fahren, das über 40 Km entfernt ist. Aber nicht von Puschendorf nach Herzogenaurach, das nur 8 Km entfernt ist. Ein Monatsticket dazu würde in der Tarifzone 5 etwa 96 Euro kosten. Die Logik, des VGN-Systems ist sternförmig von Nürnberg / Fürth ausgerichtet. Wer Querverbindungen fahren will, steht damit vor einem Problem. Diesen Missstand will Bürgermeister Kistner beim Landratsamt und beim VGN klären.

Neuer Sendemast

Auf dem Gebäude Konferenzstr. 4 wird ein neuer Sendemast errichtet um eine bessere Netzabdeckung für Mobilfunk zu gewährleisten.

Manfred Schroll

Unsere Kandidaten 2020

Alexander Dörr (Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler - Listenplatz 1)

Dörr

 

Aus Überzeugung, für unser Dorf mit meinen Erfahrungen die Zukunft wegweisend zu gestalten, stehe ich für das Amt des 1. Bürgermeisters zur Wahl. Als Finanzexperte, vielfach engagierter Vereinsmitarbeiter und Familienvater sehe ich mich nach nun 6 Jahren Gemeinderat in der Lage als Bürgermeister für unser Dorf der Richtige zu sein. Die vielen gemachten Erfahrungen in all diesen Gruppierungen versetzen mich in die Lage mit Ihnen über viele Dinge auf Augenhöhe zu sprechen und Entscheidungen fundiert treffen zu können.

Aktuelle Hobbies: Feuerwehr und Posaunenchor, Kochen insbesondere Grillen

 

Stephan Buck (Listenplatz 2)

Buck50 Jahre. Versicherungsfachwirt

Zweiter Bürgermeister und Mitglied des Gemeinderats seit 1996 - Fraktionssprecher, verheiratet - 2 Kinder

Vorsitzender der Freien Wähler Puschendorf
Kassierer der Freien Wähler im Landkreis Fürth
Mitglied in zahlreichen Puschendorfer Vereinen
aktiver Volleyballer im SVP Puschendorf

Mitglied der Vollversammlung der Industrie und Handelskammer Nürnberg (2020-24)

Kommunalpolitik macht viel Freude, weil man die Auswirkungen seiner Entscheidungen direkt erkennt und oft ehrliches Lob und Kritik bekommt. Einige meiner Ideen, konnten in den letzten Jahren umgesetzt werden (z.B. FunCourt /Buslinie nach Herzogenaurach) In der nächsten Periode würde ich gerne den Bahnhof barrierefrei gestalten.

Manfred Schroll (Listenplatz 3)

Schroll60 Jahre, verheiratet - 3 Kinder, Beruf: Software-Entwickler

2. Vorsitzender der Freien Wähler Puschendorf
Ich bin Mitglied in verschiedenen Puschendorfer Vereinen. Besuche die Gemeinderats-Sitzungen regelmäßig und berichte darüber auf der Webseite der Freien Wähler Puschendorf (https://fw-puschendorf.de)

Ich engagiere mich für politische Themen, Umwelt- und Naturschutz, Barrierefreiheit.

Puschendorf soll eine lebenswerte und fortschrittliche Gemeinde sein. Politik bedeutet für mich, erst informieren und recherchieren, dann sinnvolle Entscheidungen treffen, die auch Bestand für die Zukunft haben.

Hobbies: Fotografieren, Radfahren, Musik, Motorrad.

 

 Christian Auerochs (Listenplatz 4)

AuerochsIch bin 27 Jahre alt und von Beruf Maurer- & Betonbaumeister, Betriebswirt

Bereits seit meiner Geburt bin ich in der Vogelstraße in unserem schönen Puschendorf beheimatet. Von Kind auf die Entwicklung der Heimat mitzuerleben ist eine tolle Sache. Schon bereits 2014 habe ich von so vielen Puschendorfer Mitbürgern das Vertrauen geschenkt bekommen, dass ich mit dem Einzug in den Gemeinderat in unserer Heimat aktiv mitentscheiden und gestalten darf.

Auch als Mitinhaber unseres ortsansässigen Unternehmens ist es mir wichtig, für unsere Gemeinde attraktive Arbeitsplätze bereitzustellen und auch für unsere Mitmenschen einen guten Service und die nötige Nähe zu bieten.

Es ist toll auf die Entwicklung der letzten 6 Jahre zurückzublicken und zu erkennen, was wir in unserem Ort geschaffen haben und momentan noch mit dem laufenden Bau der Kita schaffen.

Genau aus diesen Gründen möchte ich mich in Puschendorf miteinbringen und wieder für unseren Gemeinderat kandidieren. Puschendorf muss eine liebens- & lebenswerte Gemeinde bleiben. Genau deswegen müssen wir weiter am Ball bleiben, gerade was Themen wie unsere Infrastruktur, die Kinderbetreuung, sozialen Wohnraum, das Angebot für junge Familien und auch Senioren betrifft und hierfür werde ich mich einsetzen.

 

Matthias Stark (Listenplatz 5)

Stark40 Jahre, verheiratet 2 Kinder
Beruf: Maurer - Gemeindearbeiter

Ich kenne die Gemeindeeinrichtungen aus meiner Tätigkeit sehr gut und möchte diese Kenntnisse im Gemeinderat einbringen. Die Ideen der Freien Wähler für Puschendorf haben für mich viel Bedeutung.

Insbesondere bei der weiteren Verbesserung „Wasserver- und Entsorgung“ möchte ich mich für unser Dorf stark machen.

 

Christina Schobert (Listenplatz 6)

Schobert39 Jahre, verheiratet, 1 Kind,
Beruf: Organisationsassistentin

Ich möchte einen neuen Blickwinkel in den Gemeinderat bringen. Mein Ziel ist es die Bedürfnisse der verschiedenen Generationen nicht aus den Augen zu verlieren und vor allem den Jugendlichen einen Platz zu geben, denn sie sind unsere Zukunft.

Meine Hobbies sind lesen, kochen und ein reger Gedankenaustausch mit Menschen, egal ob Freund oder Fremder.

 

Andreas Eckert (Listenplatz 7)

Eckert Andreas34 Jahre, ledig, Beruf: IT-Projektmanager

Aktiv in der Jugendarbeit der kath. Jugend Veitsbronn,
Sportschütze

Ich sehe die Notwendigkeit die digitalen Infrastruktur in Puschendorf durch Glasfaserausbau zu verbessern und zukunftsfähig aufzustellen.

Innerhalb der Gemeinde müssen digitale Behördenprozesse und Datenschutz gefördert werden. Dazu gehört ein schneller Anschluss der Gemeinde an das Bayerische Behördennetzwerk.

 

Edith Hamersky (Listenplatz 8)

Hamersky64 Jahre verheiratet

Mitglied des Gemeinderats

Revisor im Diakonieverein

Mitglied in Heimatverein, Sportverein, Gesangsverein, Obst und Gartenbauverein, AWO

In den letzten Jahren durfte ich Puschendorf im Gemeinderat aktiv mitgestalten. Auch in der nächsten Wahlperiode würde mich mit der Fraktion der Freien Wähler gerne einbringen. Das Positionspapier finde ich insgesamt sehr gelungen und kann mich damit sehr gut identifizieren. Meine Schwerpunkte sehe ich in der Weiterentwicklung Puschendorfs, wie z.B. dem Kindergartenneubau. Besonders würde ich mich freuen, auch weitere Freie Wähler Frauen mit im Gemeinderat zu haben

 

 Stefan Geißdörfer (Listenplatz 9)

GeissdoerferIch bin Puschendorfer Bürger seit April 2011, wohne in der Asternstrasse 17.
Alter: 43 Jahre jung, verheiratet, 2 Kinder (Jungs) 10 und 13 Jahre, beide im WBG Langenzenn

Hobbies: Volleyball im Sportverein Puschendorf, Fahrrad fahren, Posaune spielen im ev. Posaunenchor Puschendorf

Beruflicher Werdegang: Promotion an FAU in Erlangen
Seit 10 Jahren bei Schaeffler in Herzogenaurach in verschiedenen Positionen, aktuell als Teamleiter verantwortlich für die weltweite Fertigungsprozessentwicklung der Kaltmassivumformung bei Schaeffler.

Was ist mir wichtig: Politik muss für die Allgemeinheit gemacht werden, d.h. persönliche Befindlichkeiten sind hier zweitrangig. Außerdem ist mir wichtig, dass in der Politik die Bedürfnisse aller gleichwertig betrachtet werden und nicht eine Gruppe auf Kosten anderer benachteiligt wird. Ich bin für jeden pragmatischen und lösungsorientierten Ansatz zu haben, solange Aufwand und Nutzen im richtigen Verhältnis stehen.

Bzgl. unseres Wahlprogramms sind mir die infrastrukturellen Maßnahmen besonders wichtig. Hierzu zähle ich neben der Wasser Ver- und Entsorgung und der Glasfaser auch die Schaffung von bedarfsgerechten Rahmenbedingungen für bestehende und neue Gewerbe. Einer meiner Chefs hat mal gesagt: Setzt alles um was ihr für richtig und sinnvoll erachtet, aber macht keine Dummheiten.Dummheiten werden immer dann gemacht, wenn man nicht weis was man tut.

Unsere Kandidaten: Dr. Ralf Kohnen (Listenplatz 10)

KohnenIch bin gemeinsam mit meiner heutigen Ehefrau, Maria Schmuck, im November 2012 nach Puschendorf gezogen. Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und hatten nie Schwierigkeiten uns ins Dorfleben zu integrieren und haben 2017 auch hier geheiratet.
Noch in 2012 wurde ich Mitglied der freiwilligen Feuerwehr und habe mich außerdem im Sportverein als Volleyballtrainer engagiert, meine Frau und ich traten auch dem örtlichen Golfverein bei. Beruflich bin ich einerseits als Chief Commercial Officer für eine Berliner Medizintechnikfirma tätig, andererseits Mitinhaber und Geschäftsführer eines Start-Ups im Bereich Telemedizin in Fürth.

Da mich die Ziele der Freien Wähler in Puschendorf überzeugen sowie das durch den gesunden Menschenverstand geprägte Handeln, wurde ich Mitglied der FW. Die Ziele der FW für Puschendorf unterstütze ich voll umfänglich und freue mich darauf meinen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft unserer Gemeinde zu leisten.

Meine Hobbys sind Nordic Walking u. Golf sowie Motorrad. Ansonsten koche ich leidenschaftlich gerne.

 

Fabian Buck (Listenplatz 11)

Buck FabianMusik-Dozent, ledig

Schiedsrichter im Bayerischen Handballverband
Mitglied im SVP, der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach und TheLanCranks

Aktiv in der Organisation von eSports-Veranstaltungen

Meine Idee für Puschendorf ist die jungen Stimmen in den Gemeinderat zu bringen. Politik ist für alle - für alt und für jung. Die Generationen sind gemeinsam stärker; dafür möchte ich mich einsetzen.

Ich bin auch für den Kreistag wählbar (mit 3 Stimmen für Platz 55)

 

Unsere Kandidaten: Jochen Huber (Listenplatz 12)

HuberIch bin Puschendorfer - Neubürger seit Feb. 2017. Wir, meine Frau Nina und meine Kinder Johanna (4) und Jana (2) wohnen im Heimweg 2a. Ich bin 38 Jahre. Meine Hobbys sind meine Familie, unser Haus mit Garten, Rad fahren, Wandern sowie Computer.

Ich lebe seit 1984 im Landkreis Fürth, bin in Wintersdorf/Zirndorf aufgewachsen, in Fürth zur Schule und habe vor 20 Jahren das Arbeiten begonnen. Heute bin ich Familienvater, verheiratet, mit beiden Beinen voll im Leben. Für mich als Neubürger war es nicht selbstverständlich, so herzlich in Puschendorf aufgenommen und empfangen zu werden. Hierfür an alle ein herzliches Danke schön.

Mir liegt die offene, direkte Kommunikation mit den Bürgerrinnen/Bürger sehr am Herzen. Des Weiteren sollten wir bereits vorhandenes in Puschendorf schätzen und diese geschaffenen Werte beibehalten und gemeinsam fortsetzen. Für viele sind Dinge selbstverständlich, aber diese ändern sich unheimlich schnell z.B. die Digitale Infrastruktur. Diese ist heute nicht mehr wegzudenken. Neue Wohngebiete sind wichtig für die Zukunft Puschendorf, aber bitte auch Sinnvoll ausgewählt!! Das tägliche Miteinander durch alle Generationen das sind meine Schwerpunkte für die ich mich in Puschendorf einsetzen werde.

 

Sandra Höfler Schorr (Listenplatz 13)

Hoefler Schorr(39) verheiratet, Beruf: Physiotherapeutin

Ich bin unglaublich froh, dass es mich nach Puschendorf verschlagen hat, weil hier noch Dorfgemeinschaft gelebt wird, man sich grüßt, zusammen feiert und noch etliche Gründe mehr.

Puschendorf ist einfach zum verlieben ;-) Schade finde ich, dass vorhandene Strukturen sich verändert haben wie z.B. das Hallenbad und die Schwimmschule geschlossen wurden. Deshalb setze ich mich für deren Wiederbelebung ein. Ein weiteres Herzensanliegen ist für mich die Wahrung des Bildungsangebotes mit allen Konsequenzen wie z.B. Schulwegkostenfreiheit und bedarfsgerechte Betreuung.

 

Heinz Eckert (Listenplatz 14)

Eckert61 Jahre verheiratet, Beruf: Industriekaufmann

Aktiv in der Volkstanzgruppe Puschendorf – Kirchfembach
2. Vorstand und Schriftführer der Waldgenossenschaft
42 Jahre aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr
Kassier der Freien Wähler Puschendorf

Mich interessieren in der Kommunalpolitik vor allem die Themen Umwelt, Heimat und Kultur. Als Waldbauer und Jäger weiß ich, wie wichtig es ist, die Funktionen unseres Waldes für das Klima der Zukunft zu erhalten.
Für Puschendorf ist aber auch die digitale Infrastruktur der Zukunft und hier speziell der Glasfaserausbau unverzichtbar.

 

Aus dem Gemeinderat – Januar 2020

Erschließung Baugebiet Dorfeiche

Der Gemeinderat hat sich für die Erschließung des Baugebietes durch das Ingenieur-Büro Christofori und Partner, der ursprüngliche Entwurf zur Erschließung wurde damit verworfen.

Die Kosten für Gehweg und Straßenbeleuchtung belaufen sich auf ca. 470.000 Euro, die Wasserversorgung ca. 200.000 Euro. Die Kosten der Entwässerung wurden aufgeteilt in die Entwässerung des Baugebiets Dorfeiche. Hier will man Entwässerungsrohre bis zu 50 cm Durchmesser verwenden. Der Anschluss soll an den Kanal der Neustädter Straße erfolgen. Allerdings bemerkte Bürgermeister Kistner, das dieser mit einem Durchschnitt von ca. 25 cm völlig unterdimensioniert ist um weitere Kapazitäten aufzunehmen. Ferner ist er sanierungsbedürftig und wird durch eine Neuverlegung mit einem Durchmesser von 50 cm bis zur Höhe Laubenweg ersetzt. Ab hier soll der Kanal einen Durchmesser von 130 cm erhalten, um möglichst viel Volumen für Rückhaltewasser bei starken Niederschlägen zu haben. Dabei entfallen auf das Gebiet Dorfeiche ca. 370.000 Euro und für die Neustädter Straße ca. 350.000 Euro. Die Gesamtkosten für das Gebiet Dorfeiche liegen demnach bei ca. 1 Million Euro bei einer Fläche von etwa 8700 qm.

Der Preis der Erschließung pro Quadratmeter liegt demnach bei ca. 130 Euro und hat sich damit in den letzten 10 Jahren fast verdoppelt. Es entstehen 17 neue Grundstücke, wovon 6 der Gemeinde gehören und durch den Verkauf der Grundstücke ist die Erschließung für die Gemeinde somit kostendeckend.

Der Gemeinderat hat sich dafür entschieden, die Arbeiten auszuschreiben. Man hofft im April mit der Vergabe der Baumaßnahmen, damit die Erschließung dieses Jahr noch vollzogen werden kann. Die Sanierung des Kanals Neustädter Straße soll Anfang 2021 stattfinden. Bei der Gelegenheit soll an dieser Stelle auch gleich die Wasserleitung neu verlegt werden, die vor ca. 60 Jahren erstmalig verlegt wurde.

Barrierefreier Umbau der ÖPNV-Haltestellen

Die beiden Bushaltestellen in der Höfener Straße und Fürther Straße (jeweils in beiden Richtungen), müssen barrierefrei umgebaut werden. Dazu werden neue und höhere Bordsteine verlegt, damit das Einsteigen in den Bus ohne Stufe und sozusagen barrierefrei erfolgen kann. An der Höfener Straße wird an der Haltestelle neben der der Fahrschule dazu noch ein kleines Wartehäuschen errichtet. Die Kosten dafür sind mit ca. 162.000 Euro etwa so hoch wie der Rohbau eines Einfamilienhauses. Es gibt dazu allerdings ca. 50% Zuschuss von der Regierung Mittelfranken. Der Auftrag wurde dem Straßenbauunternehmen Kessler aus Fürth erteilt.

Anpassung der Gebührensatzung des Friedhofes.

Die Firma, die bisher die Grabmacherarbeiten durchgeführt hat, wurde aufgelöst und durch den Sohn des ehemaligen Unternehmers neu gegründet. Dadurch bekam die Gemeinde ein Angebot mit deutlich höheren Preisen. Grund dafür ist unter anderem, dass die Geräte (Bagger, etc) dieser Firmen anders kalkuliert werden müssen, da inzwischen mehr als die Hälfte der Bestattungen Urnen und Stehlen sind und der Einsatz eines Baggers damit nicht zwingend notwendig ist. Ein Vergleichsangebot von einer anderen Firma war sogar noch höher. Die neuen Preise werden von der Gemeinde direkt und ohne Aufschlag weitergegeben, die der eigenen Verwaltung bleiben dagegen konstant. Die Änderung der Gebührensatzung erfolgt zum 1. Februar 2020.

Erstellung eines Solarpotentialkatasters

Das ist ein kleines Programm, das im Internet zur Verfügung steht, damit man ausrechnen kann, ob sich eine Solaranlage auf dem hauseigenen Dach lohnt. Wer also wissen will, ob sein Haus genug Sonne abbekommt und wie der mögliche Wirkungsgrad einer Solaranlage ist, kann sich durch ein sogenanntes Kataster informieren. Dazu wird dem Anbieter ein Flächenplan von Puschendorf zur Verfügung gestellt. Das Programm kann durch die einzelne Dachfläche der Gebäude die maximale Anzahl der Panels auf einem Dach errechnen und man erhält so eine ungefähre Vorstellung über die Kosten und effiziente Nutzung der Solarenergie. Die Kosten für die Gemeinde Puschendorf liegen bei ca. 400 Euro einmalig.

Neues vom Heimweg 10

Der Investor hat eine Planung vorgelegt und man hat dabei festgestellt, dass das Niveau der Straße, die durch das Grundstück Heimweg 10 führen soll, mehr 2 Meter aufgeschüttet wird und damit weit höher liegt als der Haupteingang des geplanten Gebäudes. Diese Straße wirkt wie ein Damm, der sich durch das ganze Grundstück zieht. Man war im Gemeinderat darüber verwundert und will sich zu einem späteren Zeitpunkt darüber nochmal unterhalten.

Meinung: Die Planung des Investors ist für mich „erwartungskonform“. Ich habe bereits in mehreren Ausgaben der Rundschau darüber berichtet und mich gewundert, wie man einer solchen Planung zustimmen kann. Ich will jetzt nicht erneut auf das Thema eingehen, da ich darüber im Grunde alles schon geschrieben habe. Für mich scheint das erst der Anfang eines großen Desasters zu sein, bei dem es noch viele Überraschungen geben wird.

Manfred Schroll

Rückblick zum Dreikönigstreffen 2020

Die Freien Wähler Puschendorf hatten am Dreikönigstag, den 6. Januar ihr traditionelles Treffen. Da die Veranstaltung auf die Kommunalwahl ausgerichtet war, sind die Kandidaten für den Gemeinderat vorgestellt worden und hatten auch die Möglichkeit ein paar Worte zu ihrer Person zu sagen. Für Alexander Dörr wurde von Manfred Schroll speziell dazu ein Video mit unserem Bürgermeister-Kandidaten Alexander Dörr erstellt, das erstmalig gezeigt wurde. https://youtu.be/2_K7L5dHyes

Die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Bundesvorsitzende Gabi Schmidt aus Uehlfeld berichtete aus dem Bayerischen Landtag. Fritz Ruf gab einen kurzen Bericht aus dem Kreisrat und Elke Eder aus dem Bezirksrat.

Anschließend stellten Stephan Buck und Alexander Dörr die Positionen der Freien Wähler Puschendorf zur Kommunalwahl vor. Es wurde zu einzelnen Themen jeweils kurz berichtet, was in Puschendorf mit den Freien Wählern erreicht wurde und Alexander Dörr gab einen Ausblick über die bevorstehenden Ziele. Moderiert wurde die Vorstellung vom 2. Vorsitzenden Manfred Schroll. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und der Saal bis zum letzten Platz belegt.

Dazu gibt es wie immer eine Bildergalerie die hier zu sehen ist.

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Aus dem Gemeinderat - Dezember 2019

Die Bauarbeiten für die Kläranlage konnten vergeben werden. Zur endgültigen Erfüllung der Auflagen aus dem letzten Wasserrechtsbescheid müssen jetzt noch die letzten Arbeiten erledigt werden.

Die Veröffentlichung der Vergabe der Grabarbeiten. Anpassung der Kostensatzung wird im neuen Jahr umgehend erfolgen. Auf Grund der Kündigung des bisherigen Vertrages musste eine neue Vergabe erfolgen.

Die Arbeiten für die Erneuerung der Fahrradabstellanlage an der Kirche wurden begonnen und soll wohl noch dieses Jahr fertig werden.

In den letzten Tagen konnten die Straßenbaumaßnehmen an den verschiedensten Stellen im Dorf erledigt werden.

Klärschlammentsorgung: Von 53,00 EUR im Jahr 2018, über 95,00 EUR im Jahr 2019 werden wir im kommenden Jahr 126,00 EUR pro Tonne Klärschlamm bezahlen müssen. Grund hierfür sind gesetzliche Vorgaben und laufende Veränderung von Vorschriften ohne wirkliche Alternative bzw. Lösung für die Kommunen. Die strengere Düngeverordnung in der Landwirtschaft trägt ebenso dazu bei, dass die Kosten enorm steigen.

Der Telefonanbieter Telefonica wird seine Sender vom Mast in der Dorfstr. auf den Mast am Heinrich-Heinel-Heim verlegen.

Es soll eine Solarinitiative der Bürgermeister gegründet werden. Ein sog. Solarpotentialkataster (ist ein Online-Tool) soll freie Dachflächen ermitteln und Berechnungen erstellen, welche Anlage auf dieses Dach passt. An sich gibt es diese Module bereits bei jedem Stromanbieter, wobei hier auf Regionalität gebaut werden soll, indem evtl. Ortsansässige Firmen in den Veröffentlichungen oder auf der Homepage Werbung machen können oder als Fachfirmen angeboten werden.

Kernwegenetz der Allianzen (hier Zenngrundallianz): Hier sollen die Gemeinden Vorschläge machen welche Feldwege und Straßfen in das sogenannte Kernwegenetz passen. Vorgabe ist eine Breite von ca. 8 Metern incl. der Abwassergräben oder anderen Einfriedungen. Verantwortlich ist hier das Amt für ländliche Entwicklung. Einwand von unserem Gemeinderat Höfler: Das soll für die großen Landwirtschaftlichen Maschinen, besonders für die Kolonnen der Biogasanlagen, ein Verbesserung sein.

Tag der offenen Tür im Rathaus am 19.01.2020 in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr geplant. Die TÜV-Abnahme des Aufzuges erfolgt am 12.12.2019, danach kann der Aufzug in Betrieb genommen werden. Mitarbeiter des Bauhofes werden in die Technik eingewiesen.

Auf Grund der bislang nicht eingegangenen Zuschüsse zum Aufzug und Kindergartenneubau kommt die Gemeinde gerade in einen finanziellen Engpass. Daher muss der bereits genehmigte Kassenkredit für ein paar Tage in Anspruch genommen werden. Auf Grund der seit Jahren umsichtigen Planungen unseres Bürgermeisters und der Kämmerei war die letzte Inanspruchnahme einer solchen Überziehung bereits 15 Jahre her. Im Haushalt waren für dieses Jahr annähernd 800.000,00 EUR an Zuschüssen eingeplant, gekommen ist nichts. Da die Bauarbeiten am neuen Kindergarten zügig voran gehen, müssen natürlich die Handwerker bezahlt werden. Daher zwickt es sich eben, wenn fast eine Million bezahlt wurde aber sich die zuständigen Förderstellen eher Zeit lassen, als die zugesagten Zuschüsse auch auszahlen. Hoffen wir auf einen schnellen Eingang der Mittel im neuen Jahr um die Kosten (die eigentlich nicht sein müssten) einer so nötigen Zwischenfinanzierung so gering wie möglich zu halten.

Alexander Dörr

Rampe für den Bahnsteig notwendig

Gemeinsam mit der FW-Landtagsabgeordneten Gabi Schmidt haben Bürgermeisterkandidat Alexander Dörr und zweiter Bürgermeister Stephan Buck den Bahnhof Puschendorf besichtigt.

Dort ging es um das Thema Barrierefreiheit, speziell auf der Bahnsteigseite für aus Nürnberg kommende Fahrgäste! Die Bahn weigert sich bisher hier die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Bahnsteig so zu gestalten, dass Menschen mit Behinderung, oder Kinderwagen ihn nutzen können.Eine Rampe wäre wegen des geringen Höhenunterschieds relativ einfach zu verwirklichen. Mit Gabi Schmidt zusammen will man nun Möglichkeiten ausloten, wie das Wunschprojekt vieler Puschendorferinnen und Puschendorfer bald verwirklicht werden kann.Freie Wähler Puschendorf - Bahnhof

Aktuelle Presseinfo

Auf der Nominierungsversammlung wurde nun auch offiziell bestätigt: Die Freien Wähler Puschendorf schicken Alexander Dörr ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Nach einstimmigem Willen der Versammlung soll der 49-jährige Sparkassenbetriebswirt nach den Kommunalwahlen am 15. März die Nachfolge des ausscheidenden Bürgermeisters antreten. Dörr sitzt seit 6 Jahren im Gemeinderat und hat dort seine Schwerpunkte im Bereich Finanzen und Personal, was auch im neuen Amt gefragt sein wird. Im Dorf ist er bestens vernetzt, wohnt er doch bereits seit Kindheit in der Gemeinde und ist in mehreren Vereinen wie Feuerwehr und Posaunenchor aktiv.

Ebenfalls wurde die Gemeinderatsliste gewählt. Nach Alexander Dörr folgt der derzeitige zweite Bürgermeister auf Platz 2. Stephan Buck hatte bei der letzten Kommunalwahl 2014 mit Abstand die meisten Stimmen aller Kandidaten auf sich vereinigen können. Auf Platz 3 bieten die Freien Wähler ihren engagierten zweiten Vorsitzenden Manfred Schroll auf, gefolgt von Gemeinderat und Maurermeister Christian Auerochs. Matthias Stark, der auf Platz 5 erstmals kandidiert kann als Bauhofmitarbeiter seine  beruflichen Kenntnisse wertvoll einsetzen.

Auf Platz 6 bewirbt sich Christina Schobert. Sie nennt als kommunalpolitischen Schwerpunkt die Jugendarbeit. Ihr folgen Andreas Eckert und mit Edith Hamersky eine weitere amtierende Gemeinderätin. Mit dem Ingenieur Dr. Stefan Geißdörfer und dem Biologen Dr. Ralf Kohnen wird das Mittelfeld abgerundet.

Rang 11 gehört mit dem Erstwähler Fabian Buck einem sehr jungen Kandidaten, der sich durch sein Organisationstalent im Dorf schon einen guten Namen gemacht hat.  Die Neubürger sind durch Jochen Huber auf Platz 12 vertreten. Erst seit kurzem Puschendorfer, hat er sich schnell in Vereinen und Gremien etabliert.

Die beiden unteren Plätze, die durch das bayerische Wahlsystem des Kumulierens und Panaschierens durchaus für Überraschungen gut sind,  besetzen mit Sandra Höfler-Schorr eine weitere aktive Frau und mit Heinz Eckert ein Freie Wähler-Urgestein.

Die Freien Wähler Puschendorf sehen sich selbst als die aktive und kreative Kraft der letzten Jahre. Sie wollen den Kurs eines sachlichen Miteinanders mit einem bürgernahen und kompetenten Bürgermeister Alexander Dörr fortsetzen. „In einem Kommunalparlament kommt es weder auf ein Parteibuch noch auf eine ideologische Ausrichtung an, sondern nur auf das Wohl des Dorfes und seiner Bürgerinnen und Bürger“, so der Vorsitzende Stephan Buck.

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Datenverkehr über das Bayerische Behördennetz

Seitens des Landratsamtes und des bayerischen Innenministeriums kam der Vorschlag, dass künftig alle bayerischen Gemeinden, den kommunalen Datenverkehr im Internet über ein abgesichertes Netz betreiben sollen. Das Landesamt für Informations-Sicherheit bietet dazu zwei Versionen an. Bei der großen Lösung wird der komplette Netzverkehr verschlüsselt, wobei die Mail und Internetserver dann nicht mehr lokal in der Gemeinde, sondern im Landratsamt stehen. Die Alternative (kleine Lösung) dazu ist, das Internet in der Gemeinde wie bisher zu verwenden und sich um einen Großteil der Sicherheit selber zu sorgen. Zusätzlich wird ein VPN-Tunnel zum Landratsamt eingerichtet, damit darüber eine sichere Kommunikation mit Landratsamt und Behörden zu hergestellt werden kann. Einig ist man sich darin, dass die sensiblen Daten der Gemeinde in Zukunft nur noch verschlüsselt und auf sicheren Leitungen ausgetauscht werden sollen.

Bei der großen Lösung, würde die IT-Infrastruktur der Gemeinde im Landratsamt betrieben werden und online aus Puschendorf genutzt wird. In der anfänglichen Pilotphase würden dafür auch praktisch keine Kosten anfallen. Doch leider hatte sich Puschendorf für diese Pilotphase mit zunächst 4 Gemeinden aus dem Landkreis nicht rechtzeitig gemeldet. Zunächst wurde vom Gemeinderat deshalb lediglich die kleine Lösung beschlossen, mit dem Wunsch möglichst bald auf die sichere Lösung auszubauen.

Geht die Gemeinde zu sorglos mit der Cyberbedrohung um?

Meinung:

Es war sehr interessant die Argumente der Verwaltung zu verfolgen, warum man den Datenverkehr aktuell nicht komplett über ein sicheres Netz betreiben kann. Offensichtlich ist man nach wie vor der Meinung mit einer normalen Firewall, täglicher Datensicherung und einiger gut gemeinter Vorsichtshinweisen an die Nutzer sei den wachsenden Angriffen von Hacker heute noch Herr zu werden. Das kann sich als sehr fataler Fehler erweisen.

Kommunen sind seit einiger Zeit beliebtes Ziel von Cyberkriminellen. Sie werden blockiert, erpresst und sind Quelle interessanter und sensibler Datenpakete. Selbst größere Gemeinden mit weit besserer IT-Ausstattung und hochqualifiziertem Personal legen die zukünftige IT-Sicherheit lieber in die Hände des Landesamts für Informationssicherheit als selbst die Verantwortung zu tragen.

In Puschendorf denken die EDV-Verantwortlichen offenbar noch anders und lassen eine gute Gelegenheit das Risiko zu minimieren, ungenutzt verstreichen. Es werden Begründungen geliefert, die jeden IT-Fachmann in Angst und Schrecken versetzen. „Man könne dann nur noch auf freigegebene Internetseiten zugreifen und die Steuerung der Eichwaldhalle wäre eingeschränkt“, „außerdem hat man ja gesonderte Datenbackups“ war zu hören. Sicherheit war nie einfach und billig und jeder der Wert darauflegt, wird dabei investieren. Im privaten Leben ist das nicht anders.

Manfred Schroll / Stephan Buck

Jubiläum des SV-Puschendorf

Mit einem großen Ehrenabend feierte der SVP dieser Tage seinen 70. Geburtstag. Der heute mit über 800 Mitgliedern größte Puschendorfer Verein wurde 1949 von nur 28 Männern gegründet um Fußball, Schach und kurz darauf auch Tennis zu spielen. Heute hat er sechs Abteilungen und betreibt beste Jugendarbeit. Auch der Frauenanteil hat sich seit der Gründung zum Glück nachhaltig verbessert.

Leider konnte der Vereinsvorsitzende Gerhard Ohletz erstmals bei einem solchen Jubiläum keine Gründungsmitglieder mehr ehren. Dafür wurden in mehreren Schichten zahlreiche Mitglieder für 30, 40 oder 50 jährige, Franz Burkus sogar für 60 Jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Auch einige langjährige Funktionäre bekamen Ehrungen der jeweiligen Sportverbände unter anderem Sabine Bauder und Rainer Neumann, die seit Gründung der Handballabteilung vor 10 Jahren ununterbrochen als Trainer fungieren.

Untermalt wurde der Abend vom Gesangsverein und Alleinunterhalter Udo Wöhrle aus Langenzenn. Besondere Höhepunkte waren die Auftritte der Boogie-Woogie Tanzgruppe unserer Partnergemeinde Zwönitz und das Männerballett "Rolling Bones" der Sängerfreunde mit einem speziellen Rollatorenballett.

Stephan Buck

 

Aus dem Gemeinderat - Oktober 2019

Planung Heimweg 10

Der Bauplan Heimweg 10 ist zur Anhörung bei den jeweiligen Ämtern (Träger öffentlicher Belange). Die Anhörung war bis 16. Oktober, ein Ergebnis liegt bisher nicht vor. Anschließend gehen die Unterlagen an das Planungsbüro Grosser, Seeger und Partner, wo die Auswertung stattfindet. Anschließend bekommt die Gemeinde die Unterlagen.

Vergabe der Estricharbeiten für den neuen Kindergarten

Es wurden 15 Firmen dazu angeschrieben, wovon 4 ein Angebot abgegeben haben. Die Ergebnisse liegen zwischen 16.710 Euro und 23.419 Euro. Den Zuschlag hat die Firma Ludwig Fußboden GmbH aus Weißenburg bekommen, vorbehaltlich der Prüfung durch das Architekturbüro.

Datenverkehr über das Bayerische Behördennetz

Lesen Sie dazu den gesonderten Artikel

Ehrungsabend am 4. Januar 2020 in der Eichwaldhalle

Die Gemeinde hat dazu die Vereine angeschrieben um Vorschläge zu erhalten, wer eine Ehrung in Bronze, Silber oder Gold bekommen soll.

Puschendorf auf der Consumenta 2019

Der Landkreis Fürth ist als Aussteller auf der Consumenta in Halle 1, Stand D06 vertreten. Dort haben die Gemeinden die Möglichkeit sich abwechselnd zu präsentieren. Zusammen mit der Diakoniegemeinschaft wird die Gemeinde Puschendorf mit Bürgermeister Kistner am 1. November dort zu finden sein.

Nebenbei bemerkt: Glasfaser für Puschendorf

An der Tankstelle in Veitsbronn / Bernbach habe ich einen Mitarbeiter der Deutschen Glasfaser getroffen und den aktuellen Stand über den Ausbau in Tuchenbach und Obermichelbach erfahren. Die Tucherbacher haben sich klar für Glasfaser entschieden, Obermichelbach wird ebenfalls Glasfaser bekommen, auch wenn die angepeilte Menge der Unterschriften nur ganz knapp verfehlt wurde. Ich bin gespannt wann Puschendorf an der Reihe ist und freue mich darauf, dass wir hoffentlich auch bald schnelle Glasfaserleitungen bekommen.

Manfred Schroll

Richtfest am Kindergarten-Neubau

 

Freie Wähler Puschendorf - Richtfest des Kindergarten-NeubausMit dem traditionell gereimten Richtspruch durch Zimmermeister Gerhard Billmann und Segenswünschen für die beteiligte Handwerkerschaft feierte die Gemeinde Puschendorf gestern das Richtfest am Kindergartenneubau.

Das Objekt liegt damit perfekt im Zeitplan. Da auch bei Estrich und Fenstermontage bereits alles wie geplant läuft und damit ein Innenausbau im Winter erfolgen kann, erscheint eine Eröffnung zum September aktuell sehr realistisch.

Dementsprechend dankte Bürgermeister Wolfgang Kistner ebenfalls den Handwerksfirmen bei denen sich überwiegend lokale Betriebe in den Ausschreibungen durchsetzen konnten und dem Architekten. Auch bei den Finanzen, ist man trotz des aktuellen Baubooms, im grünen Bereich. Die Räume werden sehr großzügig gestaltet und in Zukunft sicher ein tolles Umfeld für die kleinsten Puschendorferinnen und Puschendorfer bieten. .

Fotos und Bericht Stephan Buck

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Unfall am Kirchberg

Am Do. den 25.Juli stürzte ein Puschendorfer Bürger am Kirchenberg die Böschung hinab. Frühmorgens gegen 5 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt waren schon einige Leute unterwegs zum Zug und haben nichts gesehen – man hats ja eilig!

Jugendliche fanden ihn endlich gegen 5.45 Uhr, bemühten sich um den Verletzten und riefen den Notarzt. Unterdessen fanden sich noch 2 Helfer ein um den Mann aus dem Gestrüpp zu bergen, was nicht gelang. Zur Verstärkung rief ein Jugendlicher seinen Vater und gemeinsam mit den inzwischen eingetroffenen Sanitätern wurde der Verletzte befreit. Der Rettungswagen brachte den Mann ins Krankenhaus.

Die Helfer haben natürlich ihren Zug verpasst und mussten schauen wie sie zur Arbeit kamen.

Es ist beruhigend, dass es doch noch engagierte Leute – vor allem Jugendliche – gibt, die achtsam sind und Hilfe leisten ohne auf die Uhr zu schauen.

Ingrid Mannert

Bubble-Soccer Turnier 2019

Der Ferienspaß in Puschendorf

Achtung: Terminverschiebung auf Samstag, den 14. September

Beim Bubble-Fußball geht es wie beim klassischen Fußball darum, den Ball ins gegnerische Tor zu schießen. Körperkontakt gehört hier aber zum Spiel.

Gut gepolstert geht es in Teams von 3 bis 4 Personen (Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren) darum den Ball im gegnerischen Tor zu platzieren. Das ist nicht einfach, wenn der Gegner und man selbst plötzlich über einen Meter breit ist. Ein riesiger Spaß für Jung und Alt, den die Freien Wähler erstmals für unseren diesjährigen Ferienspaß nach Puschendorf holen.

Anmeldung als Mannschaft (3-4 Spieler ab 12 Jahre) - Anmeldegebühr 3,-- € pro Person

Auch Einzelspieler sind herzlich willkommen. Wir versuchen daraus Mannschaften zu bilden.

Anmeldeformular als Download hier

oder bei Stephan Buck
Quellenweg 5
90617 Puschendorf
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. 09101-2906

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Aus dem Gemeinderat - August 2019

Kindergartenbau

Die Gewerke Flachdacharbeiten, Wärmedämmverbundsystem, Lift/Aufzug und Innenputzarbeiten wurden an die günstigsten Anbieter vergeben (Teilweise unter der Voraussetzung dass die Prüfung durch das Architekturbüro positiv verläuft). Aktuell werden bei den Aufträgen meist über 10 Betriebe angefragt aber es kommen in der Regel nur sehr wenige Angebote. Was aber fröhlich stimmt, ist dass die Vergaben meist zu den berechneten Preisen vergeben werden können. Wenn ein Gewerk mal teurer ist, ist dafür ein anderes günstiger als die Berechnung des Architekten. Bislang liegen wir mit den Kosten bei dem Bau gut in der Kalkulation.

Interkommunales Flächenmanagement

Da die großen Städte in der Region für ihre Baumaßnahmen kaum bis keine Ausgleichsflächen mehr haben soll dafür ein Verein gegründet werden, der als Aufgabe den Handel mit Ausgleichsflächen betreibt. Gewünscht wäre eine Beteiligung vieler Gemeinden, die große Flächen haben und in den Verein einbringen sollten. Hieraus können sich dann die Mitglieder für ihre Vorhaben Ausgleichsflächen beschaffen. Für die Gemeinde Puschendorf macht eine Mitgliedschaft keinen Sinn, da wir selbst keine Flächen anbieten können, und bei Bedarf wohl auch gegen die „Großen“ wenig Chancen haben was zu bekommen. Daher wird auf eine Mitgliedschaft verzichtet, weil auch für die Verwaltung Kosten auf die Gemeinde zukommen, denen kaum ein Ertrag gegenüber steht.

Verstärkerlinie 123

Hier übernimmt die Gemeinde weiterhin die Kosten, da diese Linie enorm wichtig ist und sehr gut von unseren Bürgern angenommen wird.

Stadtumlandbahn Nürnberg-Fürth-Erlangen

Da das Gemeindegebiet von Puschendorf nicht berührt wird werden keine Einwände erhoben. Die betroffenen Kommunen haben bereits Umfragen bei den Bürgern veranlasst. Es gibt aktuell verschieden Trassenführungen mit einer Gesamtlänge von ca. 25 Kilometern.

Stadt Langenzenn

Änderung des Flächennutzungsplanes sowie Änderung des Bebauungsplanes Nr. 69 (Ziegenberg). Nachdem auf dem Gelände der Ziegelei Wienerberger GmbH (besser bekannt als Dachziegel Stadlinger) der Tonabbau beendet wird, stellt die Stadt Langenzenn ein neues Konzept zur Nachnutzung vor. Puschendorfer Belange sind nicht betroffen, daher werden auch keine Einwände erhoben.

Sonstiges

Hinweis zu dem Starkregenereignis mit den vielen nassen Kellern: Keine Kanalisation kann eine so große Wassermenge in der kurzen Zeit verkraften. Das war einfach zu viel in der kurzen Zeit.

Autoscooter an der Kärwa

Der Platz beim Rathaus ist wegen den Umbauarbeiten zu knapp, deswegen ist man davon ausgegangen, dass der Autoscooter dieses Jahr nicht auf die Puschendorfer Kirchweih kommt. Gemeinderat Stephan Buck hat deswegen angeregt evtl. die Familie Schmotzer anzufragen, ob nicht auf der Wiese gegenüber der Eiche ausnahmsweise dieses Jahr das Fahrgeschäft aufgebaut werden kann. Es lag uns allen am Herzen, für die Puschendorfer Jugend ein passendes Fahrgeschäft zur Kärwa zu beschaffen. Es kam inzwischen die Zusage, dass der Autoscooter dieses Jahr ausnahmsweise auf der Wiese bei der Dorfeiche zu finden sein wird.

Veröffentlichung von nicht öffentlich gefassten Beschlüssen

Die Gemeinde hat beschlossen sich nicht an einer Wohnungsbaugenossenschaft zu beteiligen. Im Vorfeld wurden Anfragen von WBG´s diskutiert, die gerne in den Kommunen Wohnungen bauen möchten. Grundsätzlich ist das Vorhaben nicht schlecht, aber gerade für die Gemeinde Puschendorf nicht nützlich. Ein späterer Beitritt ist möglich, daher haben wir dann auch keinen Nachteil, aber in der heutigen Situation auch keinen Vorteil und vor allem keine Kosten.

Alexander Dörr

Aus dem Gemeinderat - Juli 2019

Neues von der Planung Heimweg 10

Das Drama um den Bauplatz Heimweg 10 hat kein Ende. Das wurde eindrucksvoll in der letzten Gemeinderatssitzung demonstriert.

In der Sitzung vom 9. Juli wurde für Heimweg 10 ein neuer Flächenplan mit 12 Wohneinheiten eingereicht. Dieser kam allerdings so kurzfristig, sodass der Gemeinderat keine Möglichkeit hatte, sich umfassend zu informieren. Bgm. Kistner hat den Gemeinderat gedrängt, den Beschluss zur Billigung und Auslegung in dieser Sitzung zu fassen, da ohne diese Entscheidung der Bauträger nicht weitermachen kann. Ferner wäre das öffentliche Interesse an einer Fortführung der Planung schließlich von höheren Interesse, als irgendwelche Bedenken der Anwohner.

Allerdings war man im Gemeinderat von diesem Drängen nicht gerade begeistert und es kamen erhebliche Einwände, dass man ohne ausreichende Unterlagen einen Beschluss nicht sinnvoll verabschieden kann. Selbst die 6 Besucher in den hinteren Reihen waren sehr verwundert, warum man mit so dünnen Informationen und so vielen offenen Fragen, den Gemeinderat jetzt und heute eine Entscheidung abverlangt. Der Gemeinderat will speziell bei diesen Bauvorhaben genug Zeit und Möglichkeit haben sich umfassend zu informieren, weil man aus der Vergangenheit gelernt hat, dieses Thema sehr vorsichtig zu behandeln. Wenigstens ein Geländeschnitt hätte dabei sein müssen, der war aber auch nicht vorhanden.Der Bürgermeister hat zwar darauf hingewiesen, dass zur grundsätzlichen Rechtssicherheit ein Anwalt für städtebauliche Planung mit einbezogen worden ist, aber das ist sowieso Bestandteil einer Planung und hat den Gemeinderat glücklicherweise nicht weiter beeindruckt. Was dort und wie dort innerhalb des rechtlichen Rahmens gebaut wird, kann sowieso nur der Gemeinderat entscheiden.

Offen blieb auch die Frage um die vorgeschriebenen 24 Stellplätze (2 pro Wohneinheit plus 2 Besucherplätze) unterbringen will. Auf dem Plan ging jedenfalls nicht hervor, wo man diese anlegen will. Laut Planung ist ein Weg für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Rollator vom Heimweg zum Engeleinsgraben vorgesehen. Der soll aber laut Bgm. Kistner so gestaltet werden, dass er für Radfahrer ungeeignet ist, weil man die dort nicht haben will.

Meinung:
Lesen Sie den vorherigen Abschnitt um die Radfahrer bitte 2 Mal durch. Wer genau fühlt sich heute schon von möglichen Radfahrern dort gestört? Gibt es schon Interessenten, die Radfahren dort unterbinden wollen? Auf die Namensliste der künftigen Eigentümer bin ich echt gespannt. Außerdem habe ich einen solchen Weg in Puschendorf bisher noch nicht gesehen. Einzige Ausnahme ist die Rampe vom Heimweg zum Quellenweg, die ja angeblich super-behindertengerecht und für Radfahrer tatsächlich ungeeignet ist. Ich hoffe nur, dass sich dieses Desaster nicht wiederholt. Ich frage mich was da so eilig ist, wenn so viele offene Fragen völlig ungeklärt sind. Eine sehr sorgfältige Prüfung, wie der Gemeinderat sie anstrebt, halte ich für sehr sinnvoll. Bleibt mir wie immer anzumerken, dass ein solches Gebäude in dieser Lage des Landschaftsschutzgebietes völlig fehlplatziert ist.

Wegenutzung für die Deutsche Glasfaser

Die Deutsche Glasfaser beabsichtigt in Puschendorf ein Netz mit Glasfaserkabel zu verlegen. Dazu wurde ein Wegenutzungsrecht mit der Gemeinde vereinbart. Damit hätte man eine zukunftsfähige Technik, die Informationen mit Lichtgeschwindigkeit übertragen kann. Ob sie die Deutsche Glasfaser die Kabel tatsächlich verlegt, hängt von der Beteiligung der Haushalte im Ort ab. Es sollten ca. 40% bereit sein auf Glasfaser umzusteigen. Ferner ist man auch von der Entscheidung in Obermichelbach / Tuchenbach bzw. Veitsbronn abhängig. Nur wenn dort die Zustimmung 40% erreicht, dann werden aus der jeweiligen Richtung, die Kabel weiter nach Puschendorf verlegt. Der Gemeinderat hat der Firma die Zustimmung erteilt. Kosten für die Gemeinde entstehen dabei nicht. Eine Nachfrage bei der Telekom, ob sie auch bereit wäre Glasfaserkabel zu verlegen, blieb bisher ergebnislos.
Eine Aktion der Deutschen Glasfaser in Puschendorf ist für Herbst geplant.

Neue Parkplätze an der Praxis Dr. Adamek

Auf der Nordseite der bisherigen Wiese vor dem Anwesen Dr. Adamek sollen zunächst 6 Stellplätze entstehen. Weitere Parkplätze auf der Westseite werden bei Sanierung des Schießhausweges hinzukommen. Es haben dazu 2 Firmen ein Angebot abgegeben. Die Firma Auerochs, lag dabei weit unter dem Mitbieter und hat den Auftrag dafür auch bekommen.

Kindergartenbau

Der Bau des neuen Kindergartens liegt gut in der Zeit und man hofft, den Rohbaus noch vor Winter 2019 fertigstellen zu können. Damit wäre es möglich im Winter den Innenausbau durchzuführen um nächstes Jahr zeitnah fertig zu werden. Aktuell wurden verschiedene Metallbauarbeiten, wie z.B. für Türen und Fester vergeben. Die Firma Hühn aus Wilhermsdorf hatte dabei das beste Angebot mit ca. 102.000 Euro und bekam auch den Zuschlag (vorbehaltlich der Prüfung des Architekturbüros).

Ferner sollen Dachziegel verwendet werden, die für eine spätere Nachrüstung mit einer Photovoltaik-Anlage geeignet sind. Der dort erzeugte Strom kann zunächst direkt und ohne Zwischenspeicher verbraucht werden. Voraussetzung ist natürlich eine elektronische Steuerung. Will man zusätzlich einen Stromspeicher verwenden, so würde sich ein 8 KW/h-Speicher im günstigsten Fall erst nach 15 Jahren lohnen. Diese Option will man sich für spätere Entscheidungen offenhalten. Der Verwendung geeigneter Dachziegel hat der Gemeinderat zugestimmt.

Anschaffung eines neuen Kleintransporters für den Bauhof

Die Gemeinde benötigt einen kleinen Transporter, der auch schmale Wege, Gehwege und auf dem Friedhofsgelände fahren kann. Man hat einen Piaggio Porter dazu vorgesehen und dazu wurden mehrere Angebote eingeholt. Die Alternative ein E-Mobil dafür einzusetzen hat aber gezeigt, dass die Ausstattung dafür unzureichend und die Kosten wesentlich teurer sind. Die Kosten dafür betragen ca. 19.300 Euro und den Zuschlag hat ein Händler aus Wendelstein bekommen.

Neue Buslinie 121 mit stündlichen Takt

Die Linie verbindet Obermichelbach, Tuchenbach, Puschendorf und Langenzenn. Diese öffentliche Linie ersetzt die Schulbusse nach Langenzenn. Für die Gemeinde Puschendorf ergeben sich damit keine zusätzlichen Kosten.

Bisherige Linie 123 nach Herzogenaurach in Zukunft mit halbstündigem Takt.

Der Bau der geplanten Stadt-Umland-Bahn in Herzogenaurach, wird sich noch länger hinziehen als ursprünglich gedacht. Da Siegelsdorf eine gute Bahnanbindung an Fürth / Nürnberg hat, will man die Verbindung Herzogenaurach, Siegelsdorf besser unterstützen. Die betroffenen Gemeinde müssen allerdings dazu finanziell beteiligt werden.

Umbau Rathaus

Die Rohbau- und Elektroarbeiten sind fast abgeschlossen. Man hat kurzfristige entschieden, den vorhandenen Estrich komplett zu erneuern, da man hier unterschiedliches Höhenniveau hatte und auch an verschiedenen Stellen Dehnfugen erforderlich sind. Ferner war auf dem bisherigen Estrich der Kunststoffboden verleimt. Die Schleifarbeiten wären ähnlich teuer gekommen wie ein neuer Estrich. Darum hat man sich konsequent für diesen Schritt der Erneuerung entschieden. Ferner soll auch im Rathaus eine Dusche errichtet werden. Für Mitarbeiter, die mit dem Rad ins Büro kommen sicherlich ein wichtiges Kriterium.

Neue Fahrradstellplätze am Kirchplatz

Statt einer Blechhütte werden am Kirchplatz Stellplätze für Fahrräder mit Abstellbügel errichtet. Die Anlage wird mit 300 Euro pro Stellplatz gefördert. In einem weiteren Schritt soll man dort auch E-Bikes laden können. Ferner soll am Dorfplatz in Zukunft auch eine Lademöglichkeit für E-Autos errichtet werden.

Manfred Schroll

Oldtimer Rallye "Altmühltal Classic Sprint 2019"

FlyerRallye2019Web

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir freuen uns am Freitag, den 14. Juni ab 19:30 Uhr die Oldtimer Rallye "Altmühltal Classic Sprint 2019" in Puschendorf am Dorfplatz begrüßen zu dürfen

Der Altmühltal Classic Sprint, die fränkische Oldtimerrallye mit dem Veranstaltungsmotto „Von Freunden für Freunde“, fährt vom 14.-16. Juni 2019 durch Mittelfranken. Die besondere Atmosphäre und ein breit gefächertes Starterfeld haben den Altmühltal Classic Sprint zu einer der größten Oldtimerveranstaltungen in Bayern gemacht.

Gestartet wird die Rallye sowohl am Freitagabend als auch am Samstagmorgen auf dem Gelände der VR Bank im Tullnaupark in Nürnberg. Hochkarätiges Renngerät und zahlreiche Exoten wie Bugatti, Bentley oder Ferrari sind dort ebenso anzutreffen wie Mittelklasse- und Kleinwagen vom Opel Kadett bis zur Knutschkugel Isetta. Entsprechend groß ist der Zuschauerandrang an den Strecken und vor allem in den einzelnen Ortschaften.

Die Prologrunde am Freitagabend führt durch den Landkreis Fürth mit Empfang und Durchfahrtskontrolle in Puschendorf. Am Dorfplatz erwarten wir ab ca. 19:30 Uhr über 80 Oldtimer-Autos.

Die Dorfstraße wird am Freitag den 14. Juni für den regulären Durchgangsverkehr während der Rallye gesperrt, damit die Fahrzeuge ungehindert zur Stempelkontrolle am Dorfplatz einfahren und dort bestaunt werden können. Weitere Infos finden Sie auf der Homepage des Veranstalters unter www.classic-sprint.de.

Im Rahmen der Veranstaltung wird der Mopa-Club Puschendorf seine historischen Motorräder am Dorfplatz präsentieren.

Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Kommen.

Manfred Schroll

Aus dem Gemeinderat - Mai 2019

Antrag der Deutschen Glasfaser auf Nutzungsvertrag für öffentliche Wege.

Die Deutsche Glasfaser Holding GmbH ist ein 2011 gegründetes Telekommunikationsunternehmen in Nordrhein-Westfalen und betreibt den Ausbau von Glasfasernetzen in ländlichen Gebieten. Gleichzeitig sind sie Anbieter für Internet, Fernsehen und Telefonie, ähnlich wie die bekannten Anbieter wie Vodafone, 1&1 O2 oder Telekom. Sie sind ferner ein Mitgliedsunternehmen im Bundesverband für Breitbandkommunikation.

Zu Gast war ein Referent dieser Firma, denn die Deutsche Glasfaser beabsichtigt in Puschendorf ein Glasfasernetz zu verlegen. Von der Gemeinde muss dazu ein Wegerecht für öffentliche Straßen eingeräumt werden und sobald dies erfolgt ist kann sich diese Firma an die Bevölkerung richten um Kunden zu gewinnen. Damit es letztlich zur Realisierung kommt müssen allerdings 40% der Haushalte eine Zusage erteilen.

Die auszuführenden Arbeiten gestalten sich dabei relativ überschaubar. Es wird auf Gehwegen mittels einer Fräse ein Graben von ca. 15 cm Breite und 40 cm Tiefe gezogen, in dem die Kabel verlegt werden. Die einzelnen Häuser werden mittels Erdbohrung erreicht und es muss sich niemand Sorge haben, dass sein Garten aufgebaggert wird. Pro Tag soll ein Straßenzug erledigt werden, der Abends wieder instandgesetzt ist.

Der Hausanschluss ist zunächst kostenlos und das Tarifmodel für die monatlichen Kosten hängt davon ab, welche Geschwindigkeit die Teilnehmer buchen. Sie sind den Tarifen der Telekom nahezu identisch.

Der Referent hat versucht, dem Gemeinderat klarzumachen, dass man für Puschendorf ein Infrastrukturprojekt mit Zukunft anbietet. Die aktuellen Kupferkabel sind nicht für schnelles Internet geeignet und werden in Zukunft die Datenmenge auch nicht transportieren können, die man mit Glasfaser problemlos erreicht. Dass der Bedarf an Bandbreite in Zukunft massiv steigen wird, ist keine große Hellseherei und Glasfaser ist mit Lichtgeschwindigkeit unübertroffen.

Als Beispiel: in absehbarer Zeit werden 4K-Fernseher der Standard sein. Die Datenmenge dazu schwankt je nach Anbieter zwischen 15Mbit/s und 25Mbit/s pro TV-Gerät! Bei einer Datenleitung von 50 Mbit/s ist die Grenze alleine bei TV schnell erreicht. Zusätzlich kommen noch die Cloud-Dienste, Online-Videos, schnelles Internet, Smartphone, SmartHome, etc. Wer also meint, dass man mit 50 Mbit/s gut ausgestattet ist, der wird in den nächsten Jahren sicherlich eines besseren belehrt. Selbst die heutigen 100 Mbit/s sind mit Kupferkabel nicht flächendeckend verfügbar und je weiter Sie vom Verteiler weg sind, desto schlechter ist die Geschwindigkeit. Bei Glasfaserkabel dagegen sind diese Probleme nicht vorhanden.

Der Gemeinderat will das Thema in der nächsten Gemeinderatssitzung erneut behandeln und dann entscheiden, ob man dem Antrag der Deutschen Glasfaser zustimmt. Letztlich hängt das Projekt auch von der Zustimmung der Bürger in Tuchenbach und Obermichelbach ab. Nur wenn dort Glasfaser zum Einsatz kommt, kann Puschendorf als nächster Kandidat davon profitieren.

Meinung:

Aktuell mögen wir kein Problem mit der Versorgung haben, aber wir werden mit absoluter Sicherheit ein Zukunftsproblem haben, wenn wir auf ein solches Angebot nicht eingehen. Noch bequemer werden wir als Gemeinde an eine Glasfasertechnik nicht kommen.

Ich zitiere einen Satz der mir zu denken gegeben hat: „Man weiß (in der Gemeinde), dass in Puschendorf relative viele Nutzer eine relativ gute Anbindung haben. Deswegen ist man der Sache gegenüber etwas skeptisch.“

Das so viel Naivität und Unwissenheit in dieser Sache vorhanden ist, hätte ich nicht vermutet. Woher weiß man denn in der Gemeinde wieviel Bandbreite die Bürger aktuell und in Zukunft tatsächlich brauchen? Wer wurde dazu gefragt und hat man jemals Zukunftsprognosen ernst genommen? Der EDV-Beauftragte der Gemeinde hat gar herausgefunden, dass diese Firma irgendwo in Deutschland bei den Verlegungsarbeiten durch Subunternehmer teils schlechte Kritiken bekommen hat. Na und? Das haben andere Telekommunikationsfirmen (Vodafone, Telekom, O2, 1und1, etc.) auch. Sowas als Begründung aufzuführen ist fast schon peinlich.

Für Puschendorf bedeutet Glasfaser einen Quantensprung in der Informationstechnologie. Eigentlich kann die einzige Antwort dazu nur ein klares JA sein, denn damit stellt man heute die Weichen für die nahe Zukunft. Mir hat es gezeigt, dass bei verantwortlichen Personen gewaltige Defizite für eine Zukunftsgestaltung in Sachen Informationstechnologie vorhanden sind. Die Entscheidung, ob Glasfaser Einsatz kommt, kann meines Erachtens der Gemeinderat gar nicht vorentscheiden, sondern richtet sich allein nach den Bedarf der Bürger. Die digitale Transformation steht erst am Anfang und in wenigen Jahren werden Leitungen gebraucht, die viel größere Datenmengen transportieren müssen. Mit dem heutigen DSL 50 wird das kaum noch möglich sein.

Vielleicht erwarten manche, dass die Telekom demnächst Glasfaser bei uns verlegt und man ganz bequem und automatisch diese Technik freigeschalten bekommt. Ich erinnere mich daran, wie lange die Telekom gebraucht hat um Puschendorf überhaupt mit einer anständigen Infrastruktur zu versorgen. Obermichelbach/Tuchenbach hat übrigens bei der Telekom nach Glasfaser angefragt und - genau wie Puschendorf - keine Antwort bekommen. Nach meiner Recherche verlegt die Telekom nur etwa 18% der Gesamtmenge an Glasfaserleitungen in Deutschland, und das hauptsächlich in Ballungsgebieten. Meine Vermutung ist, dass die Telekom die ländlichen Gebiete Firmen wie der Deutschen Glasfaser überlässt, denn gesetzlich haben alle Internetanbieter (Telekom, Vodafone, O2, 1und1, etc) anschließend ein Nutzungsrecht dieser Leitungen. Aber dazu muss es erst mal verlegt sein und der Anbieter macht dies eben nur dann, wenn eine bestimmte Anzahl der Haushalte sich dazu bereit erklärt.

Manfred Schroll

Neubau Kindergarten - Vergabe der Spengler- und Fensterbauarbeiten

Für den neuen Kindergarten wurden die Arbeiten für Spenglerarbeiten an die Firma Güter-Metallbau aus Nürnberg zum Angebotspreis von 34.321.- Euro vergeben.

Bei den Fensterarbeiten wurden an die Firma Maier aus Markt Erlbach zum Angebotspreis 98.600.- Euro vergeben.

Für Jugendliche und Erwachsene wurde diskutiert ob man am neuen Bolzplatz ein Spielfeld mit Cardiogeräten (Fitnessgeräte) errichtet. Da man aber den Bedarf dazu eher gering schätzt will man dieses Thema zu einem späteren Zeitpunkt nochmal aufgreifen. Für Jugendliche soll eine Slackline aufgestellt werden.

Anschaffung eines neuen Fahrzeugs für den Bauhof

Bei der Haushaltsplanung 2019 wurden 10.000 Euro als Budget für ein kleines Transportfahrzeug eingestellt. Zur Diskussion standen ein Klein-LKW der Marke Porter oder ein VW-Caddy. Die Alternative für ein E-Fahrzeug wurde auch kurz vorgestellt, aber sie ist extrem teuer und letztlich will man weiterhin nach einen Kleintransporter der Marke Piaggio Porter Ausschau halten.

Wasserbauliche Maßnahme Zenn - Auswirkungen auf die Fembach.

Die Europäische Wasserrahmenrichtline hat es sich zum Ziel gesetzt, den guten ökologischen Zustand der Gewässer zu erhalten und zu verbessern. Das Wasserwirtschaftsamt Ansbach hat dazu ein Konzept entwickelt und die Zenn mit ihren Nebengewässern soll diesen Zustand erreichen. Die Fembach ist ein Gewässer der Ordnung III, was bedeutet, dass die jeweilig zuständige Gemeinde den Unterhalt und Ausbaulasten tragen muss. An der Fembach wurde bemängelt, das sie zu wenig Uferbewuchs hat und das sie sehr geradlinig verläuft. Der Verlauf wurde übrigens in den 50er Jahren stark verändert, da der ursprüngliche Verlauf viel natürlicher war und auch näher am Waldrand entlangführte. Allerdings gehören die Wiesen und auch die Uferstreifen an der Fembach nicht der Gemeinde und ein Fremdflächenerwerb ist bisher auch nicht geregelt. Deswegen wird das Amt auch eine entsprechende Stellungnahme dazu bekommen, auch wenn das Vorhaben durchaus sinnvoll erscheint.

Manfred Schroll

Aus dem Gemeinderat - April 2019

Kriterien zur Vergabe von gemeindeeigenen Grundstücken im Baugebiet Dorfeiche

Die Gemeinde besitzt im Baugebiet Dorfeiche 6 Grundstücke und hat dazu mehr Bewerber als Grundstücke. Man möchte die Vergabe der - wie auch die Gemeinde Veitsbronn - nach einen bestimmten Punktesystem regeln. Zum Beispiel ob die Bewerber den Wohnsitz bereits in Puschendorf haben, Kinder nach Alter gestaffelt, wobei kleine Kinder mehr Punkte bekommen als Jugendliche, etc. Ferner will man einen Sonderbonus vergeben, wenn einer der Bewerber ein Ehrenamt in verantwortlicher Position seit mehr als 3 Jahren in einen Puschendorfer Verein ausübt. Wir ein Interessent für ein Grundstück von der Gemeinde nominiert, so soll zur gegenseitigen Absicherung ein Vorvertrag für einen späteren Kauf geschlossen werden.

Diesem Vergabesystem hat der Gemeinderat zugestimmt.

Fun Court Platz: Beschluss zur Spielplatzsatzung

Für die Spielplätze, sowie den Fun Court und den daneben liegenden Bolzplatz wurde eine neue Satzung diskutiert. Im Wesentlichen will man erreichen, dass die Plätze sauber bleiben, dass keine Glasflaschen und kein Alkohol mitgebracht werden, Hunde sind ebenfalls nicht erlaubt und dass man die Spielzeiten einigermaßen festlegt. Die Kinderspielplätze stehen bis Einbruch der Dunkelheit zur Verfügung. Der Fun Court Platzes kann bis maximal 22 Uhr genutzt werden. Die Satzung soll – speziell beim FunCourt Platz – mit dem SVP abgestimmt werden.

Neuer Kindergarten: Vergabe der Lüftung

Von 11 Firmen haben 2 ein Angebot abgegeben, wobei diese zwischen 124.700 € und 144.800 € liegen. Die Angebote werden vor Vergabe noch durch den Architekten geprüft und vorbehaltlich dessen Zustimmung erhält die Firma Dirsch Haustechnik aus Herzogenaurach den Zuschlag.

Neuer Kindergarten: Vergabe von Heizung und Sanitär

Hier haben 2 von 14 angeschriebenen Firmen ein Angebot abgegeben. Die Preise dazu liegen zwischen 212.500 € und 259.500 €. Vorbehaltlich einer weiteren Prüfung kann auch ein Sondervorschlag von ca. 200.000 € berücksichtigt werden. Die Firma Karges war in beiden Fällen am günstigsten und würde den Zuschlag bekommen.

Neuer Kindergarten: Vergabe der Zimmer- und Dachdeckerarbeiten

Auch hier haben von 11 Firmen nur 2 ein Angebot abgegeben. Die Preise liegen zwischen 186.300 und 218.600 €. Die Firma Billmann hat mit dem günstigsten Angebot den Zuschlag bekommen.

Badsanierung Neustädter Str. 31

In dieser Wohnung wurde seit über 25 Jahren keine Renovierungen durchgeführt und es besteht aktuell die Notwendigkeit das Bad zu sanieren. Ferner sind auch die Heizkörper teils rostig und müssen ausgetauscht werden. Die Firma Pirner aus Puschendorf hat dazu ein Angebot von ca. 8.500 € abgegeben und hatte damit auch den günstigsten Preis.

Fahrradabstellplatz am Kirchplatz

Bürgermeister Kistner hat anhand einer Grafik erläutert, wie ein überdachter Abstellplatz für 21 Fahrräder aussehen könnte. Im Gemeinderat war man über das Aussehen allerdings sehr skeptisch, da eine 14 Meter lange Blechwand direkt vor dem Gemeindehaus der Kirche stehen würde. Ferner würde eine Überdachung, die gegen Westen geöffnet ist, kaum Schutz vor Regenwetter bieten. Nach einigen Diskussionen war man sich im Gemeinderat einig, dass ein solcher Abstellplatz mit diesen Ausmaßen dort eher stören würde, da sich die Durchfahrtsbreite für große Autos (z.B. Müllabfuhr) verringern würde. Eine dringende Notwendigkeit für Radfahrer gibt es sowieso nicht, da dort selten mehr als 5 oder 6 Fahrräder stehen. Damit wurde der Entwurf wieder verworfen und es sollen stattdessen ausreichend Abstellbügel für Fahrräder montiert werden.

Überbelegung im ev. Kindergarten

Für nächstes Jahr plant der ev. Kindergarten mit 106 Kindern. Die Kinderkrippe vom HVD ist ebenfalls vollständig belegt. Das Landratsamt hat diese Überbelegung nur deswegen genehmigt, weil ein Kindergarten-Neubau angemeldet ist. Der Baubeginn dazu erfolgt Anfang Mai.

Manfred Schroll

Osterbrunnen – bunt und schön

Fast unbemerkt lief die Organisation, hier federführend Nicole Dörr und Ingrid Mannert, im Hintergrund ab. Dank moderner Vernetzung mit Whatsapp etc. geht das heute auch ganz schnell. So trafen sich, traditionell am Samstag vor Palmsonntag, eine ganze Schar Frauen jeglichen Alters (und ein einziger Mann als Maschinist) in der großen Halle der Baumschule Popp am Tuchenbacher Weg.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Die mitgebrachten Kinder waren alle hoch erfreut über den Abenteuerspielplatz Baumschule.

Im Vorfeld wurde von Privatleuten und der Firma Popp schon Grünschnitt aus Hecken und Büschen gesammelt. Verschiedene „Arbeitsgruppen“ bereiteten die kleinen Tannen-/Thuja-/Kirschlorbeer-Büschel vor, die dann mit Blumendraht auf das Gestell gebunden und die bunten Eier (einzeln oder als Girlanden) mit einem neuen Muster trappiert wurden. Als die Brunnenkrone fertig geschmückt war, „kutschierte“ Michael Popp (Baumschul-Senior) diese mit seinem Wägelchen zum Dorfplatz. Hier wurde das Gestell auf den Brunnen aufgesetzt und letzte schmückende Hand angelegt.

Die Beteiligten präsentierten ihr schönes Werk und können auch stolz darauf sein. Dass hier wieder ein Gemeinschaftswerk vieler Puschendorfer gelungen ist, macht die Sache noch erfreulicher. Eine gemeinsame Vesper, spendiert vom Bürgermeister, rundete den „Arbeitstag“ ab.

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Alexander Dörr

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